Einladung zum Vortrag am 9. Mai 2013 – Ursachen der Finanzkrise

Wir laden ein zum Vortrag…

Wie funktioniert Geld und der Geldschöpfungsprozess?

Bewusstsein und Verantwortung.

Cornelius Butz, Edelmetallhändler aus Stuttgart, erklärt an diesem Abend die Funktionsweise des Geldsystems, den Prozess der Geldschöpfung und beleuchtet die wahren Ursachen der Finanzkrise, die auch eine Bewusstseinskrise darstellt. Wie kann der Einzelne diesem undurchsichtigen Moloch verantwortungsvoll und mit Zuversicht begegnen?

* Datum: Donnerstag 09.05.2013, 19:00
* Ort: Restaurant Graf Zeppelin, Plochinger Str. 20, 73730 Esslingen
* Einlass ab 19:00, Beginn 19:30, Dauer ca. 60-90 Minuten
* Unkostenbeitrag 3,00 EUR pro Person, ohne Anmeldung 5,00 EUR
* Anmeldung: Begrenzte Sitzplätze! Wir bitten deshalb um Anmeldung mit Nennung der Teilnehmerzahl über dieses Formular.
* Sie erhalten in jedem Fall eine Bestätigung.

Geld-Vortrag

Eine Veranstaltung von Klardenker-Treffen Esslingen.

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29C3 – Stabilitätsanker und Wachstumslokomotive

Stabilitätsanker & Wachstumslokomotive geben als politische Metaphern ungewollt Auskunft über das Ausmaß der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise. Wie kommt so ein Begriff in Verkehr? Wer gebraucht ihn? Zu welchem Zweck? Was fördert die Analyse der Metaphern zutage?

Im Juni 2011 importierten Bundesverteidigungsminister de Maizière und Bundesbankpräsident Weidmann fast zeitgleich den Stabilitätsanker in die politische Sprache. Der eine wollte die Lieferung von Leopard-Panzern an Saudi-Arabien rechtfertigen: Saudi-Arabien sei ein regionaler Stabilitätsanker (wenige Wochen nach der Niederschlagung der Revolte in Bahrein durch saudische Truppen). Der andere wollte die besondere Rolle der Zentralbanken beschreiben. Beide übersahen, woher der solide Begriff stammt: aus Landesbauordnungen. Zur Absicherung fliegender Bauten wie z. B. Karussells oder Achterbahnen braucht man ein Gegengewicht in der Totmanngrube. Die Metapher scheint unbewusst genau die Sachverhalte zu beschreiben, die die politischen Sprecher zu bemänteln versuchen: die Unwuchten und Legitimationsdefizite sowie die Volatilität der Situationen, in denen sie agieren. Gleicht die Nervosität der Finanzmärkte nicht einer Achterbahn, und ist die Sicherheitslage im Mittleren Osten überhaupt noch mit Begriffen der Stabilität angemessen zu beschreiben? Ich möchte die Geschichte und Verwendung der beiden Begriffe in meinem Vortrag beleuchten. Zwischen Juni 2011 und Oktober 2012 hat ein Google Alert den Stabilitätsanker unter Überwachung gestellt: Über 150 weitere Institutionen aus Politik und Wirtschaft bezeichnen sich im Vertrauen auf die Solidität des Begriffs als Stabilitätsanker.

Redner: Hans Huett
EventID: 5378
Event: 29. Chaos Communication Congress [29c3] des Chaos Computer Club [CCC]
Ort: Congress Centrum Hamburg (CCH); Am Dammtor; Marseiller Straße; 20355 Hamburg; Deutschland
Sprache: deutsch
Beginn: 29.12.2012 12:45:00 +01:00
Lizenz: CC-by

Quelle: CCC Events. Weitere Artikel zum Thema 29C3. Weitere Artikel zum Thema CCC.

Schweden – ein Leben ohne Euro | Made in Germany

Schon immer standen die Schweden dem Euro skeptisch gegenüber. Doch noch nie waren die Vorbehalte so groß wie heute. Angesichts der Griechenland-Krise würden laut einer aktuellen Umfrage zur Zeit rund 64 Prozent der Schweden gegen den Euro stimmen, gäbe es ein neues Referendum. Im Jahre 2003 stimmte die Bevölkerung mit 56 Prozent gegen die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung.Die Euro-Turbulenzen haben die Einstellung der Schweden deutlich beeinflusst. Das war nicht immer so. Noch vor einem Jahr waren nur 44 Prozent gegen den Euro. Das die meisten Schweden an ihrer Wirtschaft zur Zeit nichts ändern wollen, liegt auch daran, dass das Land relativ unbeschadet durch die internationale Finanzkrise gekommen ist. Die stark vom Export abhängigen Firmen profitierten von der damals schwachen Krone. Im vergangenen Jahr wuchs die schwedische Wirtschaft um 5,5 Prozent. Und seitdem sind auch die Rufe der Unternehmen leiser geworden, die sich noch vor kurzem für den Beitritt zur Euro-Zone ausgesprochen hatten.

Dirk ‚Mr. DAX‘ Müller – Interview im ORF III vom 17.05.2012

Eines der besten Interviews, was auch an dem Redakteur liegt. Warum schaffen ARD und ZDF nicht, was der ORF kann?

ORF III, 17.05.2012 21:50

Staats­schul­den-, Eu­ro- und Fi­nanz­kri­se. Seit 2007 liest, hört und sieht man die­se The­men ständ­ig. In der In­for­ma­ti­ons­flut droht man den Üb­erb­l­ick zu ver­lie­ren. Wo­her kommt die Macht der Ra­tin­g­agen­tu­ren, wer tätigt wie Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäfte, wie funk­tio­niert un­ser Geld­sys­tem und was kann der Bürg­er tun um sein Hab und Gut durch die Kri­se zu brin­gen? Im gan­zen In­ter­view mit dem Fi­nanz­ex­per­ten Dirk Müll­er, ali­as Mr. Dax, geht ORF III-Chef­re­dak­teur Chri­stoph Ta­kacs den Hin­ter­gründ­en die­ser Kri­sen nach.

Finanzkrise für Anfänger – PHOENIX

Finanzkrise für Anfänger, Moderation: Michael Sahr

Kommentar:

Zu Beginn der Sendung wird die Finanzsituation Griechenlands zwar einfach mit dem „Leben über den Verhältnissen und auf Pump“ und nicht etwa durch das Geld- und Zinssystems an sich begründet, aber sie enthält doch einige gute Erklärungen und Hinweise: „Blumensträuße statt Kanonen!

Griechenland gab mitten in der Krise drei Milliarden Euro aus, um Kriegswaffen zu kaufen. Im März 2010 exportierte Thyssen Krupp U-Boote für 1,3 Milliarden Euro nach Griechenland. Gleichzeitig rauben die Regierungen, die sowas zulassen, vor allem den jungen Menschen jeden noch verbliebenen Traum.

Was die Unternehmer im Film wohl noch nicht ganz verstanden haben: Steuerzahler sind Sklaven; Staaten werden sich immer an ihren treuen Schäfchen vergehen und Steuern veruntreuen… für U-Boote, Panzer, Atomwaffen, Deals, Public Priavte Partnerships, und anderen Dreck den die Menschheit nicht braucht.

Der Preis des Geldes – Banken, Kredite und Macht

Die Sendung ist vom 3. Oktober 2009 (!)

Der Preis des Geldes – Ein Thementag rund um Banken, Kredite und Macht

Eines der zentralen Themen auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh war eine Reform des Weltfinanzsystems. Eine Finanzkrise wie die im Herbst 2008 soll es nie wieder geben. Was aber hatte dazu geführt? Die Krise und die Folgen haben deutlich gemacht, wie wenig wir von internationalen Finanzströmen und ihren Regeln wissen. – 3sat beschäftigt sich mit der Finanzwelt, mit Brokern und Banken, mit Spielern und Opfern – und hinterfragt, was Geld aus uns und mit uns macht.