Jürgen Elsässer traf Ahmadinedschad

Über die Schikanen auf dem Hamburger Flughafen habe ich bereits hier gschrieben.

An dieser Stelle nur kurz: Es war wohl die interessanteste Reise, die ich je gemacht habe. Dank der guten Organisation und Reiseleitung durch Dr. Yavuz Oezoguz (muslim-markt.de) erhielten wir einen Eindruck aus erster Hand unter anderem durch Besuch im Parlament, in einer Automobilfabrik, beim zentralen Freitagsgebet in Teheran, bei den Massenprozessionen zum Tod der Prophetentochter Fatima, und wir trafen zahlreiche Experten und Vertreter aus Politik und Forschung sowie Vertreter der religiösen Minderheiten (Christen, Juden, Zoroastrer). Politischer Höhepunkt war natürlich die Privataudienz bei Präsident Mahmud Achmadinedschad, über die das iranische Fernsehen und die großen Tageszeitungen berichteten. In der englischsprachigen Tageszeitung “Iran Today” stand der Artikel über die Audienz unter der Überschrift: “Capitalists behind economic crisis”. Bingo!

Wozu ZDF-Frontmann Claus Kleber angeblich zwei Jahre brauchte, erreichten wir nach 7 Tagen: Ahmadinedschad persönlich zu treffen. Die 14köpfige Delegation – unter anderem mit Bestsellerautor Gerhard Wisnewski, den “Arbeiterfotografen” Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann sowie dem 9/11-Forscher Elias Davidson – war das Treffen wichtig, damit wir uns endlich einmal ein Bild aus erster Hand machen können. Es ging uns allen nicht um Parteinahme, sondern um die erste Aufgabe jedes seriösen Journalisten: Auch die andere Seite zu hören – et altera pars auditur. Natürlich wird uns das jetzt anders ausgelegt werden – von Journalisten und Neidern aller Art, die längst ihre Seele an die Kriegstreiber verkauft haben. Der Präsident sprach über eine Stunde mit uns, dazu bald mehr.

Zwei Punkte möchte ich als Resümée der Reise hervorheben, weil sie wohl alle von uns überrascht haben:

1.) Während ich mit gewissen Sorgen die Reise angetreten hatte, weil ich von der Möglichkeit eines jederzeitigen israelisch-amerikanischen Angriffskrieg ausgegangen war, plagt diese Sorge im Land niemanden. Es gab bei keinem unserer Gesprächspartner auch nur den Hauch von Nervosität, geschweige denn Panik. Während in Israel laufend Zivilschutzübungen abgehalten werden, geht jeder im Iran seinen Alltagsgeschäften nach. Auf den Straßen gibt es keinerlei Militär und auch kaum Polizei. Vor vier Wochen war ich in Paris, wo schwerbewaffnete Gendarmerie an jeder Ecke patrouilliert. Nichts davon im Iran! Auf Nachfrage erklärten alle Gesprächspartner unisono, dass sie NICHT von einem baldigen Krieg ausgehen und dass sie, falls er kommen sollte, ein großes Vertrauen in die eigene Verteidigungsfähigkeit haben.

2.) Iran ist kein mittelalterliches, sondern ein hochmodernes Land. Die Wirtschaft boomt! Trotz Sanktionen! Teheran ist moderner als Berlin, es gibt 20spurige Stadtautobahnen, die auch nachts um 12 Uhr noch verstopft sind, und einen 2007 erbauten Fernsehturm, der höher als der auf dem Alexanderlatz ist. Die Bautätigkeit ist atemberaubend: Auf Schritt und Tritt werden neue Hochhäuser hochgezogen, so etwas habe ich nicht einmal in Berlin in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt. Bettler, Prostituierte, Elend, Schmutz – all das sucht man vergeblich. Sicherlich gibt es auch arme Menschen und die Löhne sind insgesamt niedriger als in Deutschland (im Schnitt 600 bis 900 Euro). Aber wussten Sie, dass der Arbeitstag im Iran nur 6 Stunden dauert, die Woche nur 30 Arbeitsstunden hat? Einkommen und Lebensstandard zumindest in Teheran sind HÖHER als in den ost- und südeuropäischen Periperieländern der Europäischen Union! Eine kleine Episode: Letzten Mittwoch sahen wir in Isfahan im Studentenwohnheim, wo wir untergebracht werden, das Fußballspiel Bayern gegen Real. Das IRANISCHE Fernsehen übertrug das Match. Zur gleichen Zeit war mein Schwager in einem Firstclass-Hotel in Budapest, wo er das Spiel auf allen Fernsehkanälen vergeblich suchte. Will da noch jemand sagen, der Iran isoliere sich?  Summa summarum: Das Land hat Kraft und Perspektive. Die Sanktionen werden es nicht in die Knie zwingen, sondern könnten es sogar stärker machen.

Weitere Berichte folgen.

Originalartikel bei Jürgen Elsässers Blog.

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Urban Gardening in Frankfurt am Main

Am 15. April 2012 fand im Frankfurter Nordend die erste Aktion des Jahres der AG KUNO (Kunst im Nordend) in Sachen Urban Gardening statt. Seit 2009 wird die vorher trist betonierte Fläche in der Mitte der Friedbergerlandstraße am kleinen Friedberger Platz unter dem Motto “Blumen statt Bitumen” in ein kleines Stückchen Natur zurückverwandelt. Seitdem hören die Gerüchte nicht auf, dass der Bioladen an der Ecke den Rucola morgens hier heimlich pflückt;-)

Weiterlesen bei der rasenden Reporterin.

rein-in-die-natur.de

rasendeReporterin.de

ACTA – SOPA – PIPA – und jetzt CISPA

CISPA soll der Nachfolger von SOPA und PIPA werden und wurde im US-Kongress schon befürwortet. Unterdessen zog Microsoft seine Unterstützung für CISPA zurück. Am 26. April hatte das US- Repräsentantenhaus mit 248 zu 168 Stimmen das Gesetz verabschiedet. Barack Obama will sich gegen das Vorhaben einsetzen.

Auch die etwas entschärfte Fassung von CISPA sieht immer noch vor, dass Internetfirmen vertrauliche Kundendaten an den Geheimdienst No Such Acency … äh, National Security Agency, übergeben sollen. Die ACLU kritisiert, dass die NSA so an „alle Arten von vertraulichen Informationen wie Nutzungsdaten und den Inhalt von E-Mails“ kommen könnte.

Die Neufassung sehe auch weniger Transparenz vor: An die Stelle eines öffentlichen Jahresberichts des Privacy and Civil Liberties Oversight Board trete ein von einem Vertreter der Geheimdienste ersteller Bericht der „einen der Geheimhaltung unterliegenden Anhang enthalten“ könne, berichtet ZDNet.

CISPA steht ganz offensichtlich auch in Verbindung mit dem Bau eines neuen Mega-Abhörzentrums der NSA. Über die Pläne der NSA berichtete Zsolt Wilhelm am 19. März 2012 bei derStandard.at: “Gigantisches Spionage-Zentrum der NSA soll die Welt durchleuchten“.

Weitere Nachrichten, gefunden via freie presse Nachrichten:

The Toronto Hearings on 9/11 – Uncovering Ten Years of Deception

The International Hearings on the Events of September 11, 2001
(also known as The Toronto Hearings)

Ten years have passed since the World Trade Center attacks of September 11, 2001, and there are still many unanswered questions surrounding that fateful day.

In 2011, experts and scientists from around the world gathered in Toronto, Canada to present new and established evidence that questions the official story of 9/11. This evidence was presented to a distinguished panel of experts over a 4 day period.

Through their analysis and scientific investigations, they hope to spark a new investigation into the attacks of September 11, 2001.

Press For Truth and The International Center for 9/11 Studies Present: „The Toronto Hearings on 9/11: Uncovering Ten Years of Deception“. Produced by: Steven Davies, Dan Dicks, Bryan Law. An over 5 hour DVD, with comprehensive coverage of the 4 day Toronto Hearings from September 2011. Featuring expert witness testimony from: David Ray Griffin, Richard Gage, David Chandler, Kevin Ryan, Niels Harrit, Barbara Honegger, Peter Dale Scott, Graeme MacQueen, Jonathan Cole, Cynthia McKinney … and many more! Pre order the DVD today from pressfortruth.ca. Download the DVD from pressfortruth.tv.

911SpeakOut.org

Dies ist ein Illuminaten-Blog (immernoch)

Ich kann es nicht mehr vermeimlichen, früher oder später muss die Wahrheit raus: Dies ist ein Illuminaten-Blog. Da wäre zuerst mal der Name: Localchange. Dieser ist noch in der URL zu sehen und in jedem Fall angelehnt an Global Change, deren Mitglieder ja in jedem Fall alle Illuminaten sind. Die Änderung von Localchange in Klardenker Esslingen a. N. konnte das auch nicht verschleiern. Hinzu kommt noch die Anzahl der in diesem Blog erstellten Seiten: 33, und altuell die Anzahl der Kommentare: 999 (das 3-fache von 333). Als wäre das nicht genug, verwendet dieser Blog oben Rechts ein Symbol mit drei (3) kreisförmigen Symbolen, mindestens eines davon deutet auf eine weitere Illuminaten-nahe Gesinnung hin.

Nicht nur der Name des Blogs, auch die Art der Reaktion auf die Beiträge von „nochange“ und Kommentare, die Nichtfreischaltung wichtiger Informationen von „nochange“, all das macht transparent, auf welcher Seite Localchange tatsächlich steht, da muss man eigentlich nicht mehr viel erklären! Mehr dazu kann man bei „nochange“ lesen, der das alles mal gründlich anal-ysiert hat.

Dort findet man auch diesen Hinweis von Klugschieterin:

ich würde sagen der Blogbetreiber ist sich der effektiven Methoden andere zu manipulieren vollkommen bewusst und er wendet sie skrupellos an. […]

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Dies ist ein Illuminaten-Blog

Tunnelblick #11: Polizeireform – ja bitte!

Die Kennzeichnungspflicht ist überfällig

Innenminister Reinhold Gall plant eine umfassende Polizeireform in Baden-Württemberg, für die es »keine Denkverbote« geben dürfe. Doch nicht nur über Organisationsveränderungen sollte die Politik dabei nachdenken. Dringender Handlungsbedarf besteht auch im Umgang mit den Bürger/-innen und bei der Wahrung der Bürgerrechte!

Tunnelblick Nr. 11 (Webversion)

Tunnelblick Nr. 11 (Druckversion)

Die baden-württembergische Polizei hält gerade Bürgernähe für ihren größten Trumpf. Die Erfahrungen der Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 zeigen jedoch: Vielfach wird die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit durch Verbote und hohe Auflagen an die Versammlungsleiter eingeschränkt. Menschen wurden und werden ungerechtfertigt in Gewahrsam genommen, um sie von weiterem politischen Einsatz abzuschrecken. Bürger/-innen, die sich gegen Stuttgart 21 engagieren, werden durch Polizei und Staatsanwaltschaft kriminalisiert. Auf Weisung des Innenministers werden Protestveranstaltungen gegen Stuttgart 21 sogar vom Verfassungsschutz beobachtet. Nicht nur die Ereignisse vom 30. September 2010, dem sogenannten »schwarzen Donnerstag«, zeigen, dass friedlich protestierende Bürger/-innen, ja selbst Schülerinnen und Schüler, Opfer von Polizeigewalt werden können. Derzeit laufen ca. 5.000 (!) Verfahren gegen Menschen, die sich gegen das Milliardenprojekt S21 engagieren, jedoch nicht ein einziges gegen Polizisten – trotz zahlreicher Strafanzeigen.

Dies liegt auch daran, dass die Kampfausrüstung bei Polizeieinsätzen die Identifizierung einzelner Beamter systematisch verhindert. Diese Anonymität schützt nicht nur vor den pausenlos laufenden Videokameras der Kolleginnen und Kollegen – sie befördert auch Übergriffe. Die Umsetzung der Kennzeichnungspflicht für Polizisten ist daher dringend notwendig, übrigens nicht nur bei Großeinsätzen. Bürger/-innen müssen sich jederzeit der Polizei gegenüber ausweisen, dasselbe muss auch umgekehrt gelten. Polizisten sollen durch eine transparente Kennzeichnung für ihr Tun verantwortlich gemacht werden können. Bislang liegt hierzu von Innenminister Gall lediglich eine Absichtserklärung vor. Die Einführung der Kennzeichnungspflicht ist überfällig!

Tunnelblick Online – Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt