Terrorstaat USA – Schmutzige Kriege – Die geheimen Kommandoaktionen der USA

Mit der Dokumentation „Schmutzige Kriege“ führen Jeremy Scahill und Richard Rowley in eine völlig unbekannte Welt von geheimen Kriegseinsätzen der USA in Afghanistan, Jemen, Somalia und weiteren Gebieten.

Teils Politthriller, teils Detektivfilm beginnt „Schmutzige Kriege“ als investigative Reportage über einen nächtlichen Angriff von US-Einheiten in Afghanistan, bei dem viele Zivilisten starben, darunter zwei schwangere Frauen. Schnell entwickelt sich eine weltweite Recherche über eine bis dahin unbekannte Parallelwelt der mächtigen und streng geheimen Spezialeinheit der Amerikaner, genannt Joint Special Operations Command (JSOC).

Scahill findet immer mehr über das JSOC heraus, deckt brutale Einsätze auf, die sorgfältig vor der Öffentlichkeit verheimlicht werden, ausgeführt von Soldaten, über die es keinerlei Unterlagen gibt. Sie können somit auch nie vom Kongress vernommen werden und müssen offenbar keine Rechenschaft über ihr Handeln ablegen. Im Militärjargon arbeitet die JSOC nach dem Motto „Finden, fixieren und erledigen“. Die Teams arbeiten eine geheime Tötungsliste ab. Es gibt kein Ziel, das für diese Truppe nicht legitim wäre, auch amerikanische Staatsbürger werden nicht verschont.

Ein Krieg außer Kontrolle

Jeremy Scahill deckt die Folgen eines Krieges auf, der völlig außer Kontolle ist. CIA-Agenten, Kämpfer der Special Forces, Generäle und von den USA finanzierte Warlords – sie alle treten aus dem Dunkel der Geheimhaltung vor die Kamera und reden über ihre Einsätze, viele von ihnen zum ersten Mal. Auch die Überlebenden der meist nächtlichen Attacken und Drohnenangriffe kommen zu Wort, darunter auch die Familie des ersten amerikanischen Staatsbürgers, der von seiner eigenen Regierung gejagt und getötet wurde.

„Schmutzige Kriege“ führt die Zuschauer in die entlegensten Ecken der Welt und zeigt auf, wie schmutzig die USA heute Krieg führen. Am Ende bleiben quälende Fragen nach Freiheit und Demokratie, Krieg und Gerechtigkeit.

Ein Film von Richard Rowley und Jeremy Scahill

Quelle: DasErste.de

War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen (WDR)

die story: „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“
WDR Fernsehen, 17.03.2008
Ein Film von Loretta Alper und Jeremy Earp, Gesprochen von Sean Penn

So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren. Sie waren in einem alle gleich. Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese „Gehirnwäsche mit Tradition“ hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden DokumentarfilmerLoretta Alper und Jeremy Earp haben dies in einem wunderbar eindrucksvollen Film erzählt.

Wie man sich den Krieg leicht macht. Norman Solomon zeigt, dass, immer wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt wurde und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte, Sprache und Rhetorik der einzelnen Präsidenten nahezu identisch waren. Auch die Rolle der Journalisten wird im Film thematisiert. Gezeigt wird unter anderem, wie Reporter und Moderatoren sich in Kriegszeiten die Gestiken und Redewendungen der Präsidenten aneigneten. Politik und Medien, wird im Film deutlich, arbeiten Hand in Hand.

Der Film wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen. Die deutsche Fassung in der Reihe die story spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.

Redaktion: Edeltraud Remmel, Dt. Bearbeitung: Ingrid Terhorst

No NATO, No War – U.S. Veterans of Iraq and Afghanistan Return War Medals at NATO Summit

DemocracyNow.org – Democracy Now! broadcasts from Chicago, site of the largest NATO summit in the organization’s six-decade history. On Sunday, veterans of the Iraq and Afghanistan wars, as well as members of Afghans For Peace, led a peace march of thousands of people. Iraq Veterans Against the War held a ceremony where nearly 50 veterans discarded their war medals by hurling them down the street in the direction of the NATO summit. We hear the soldiers‘ voices as they return their medals one by one from the stage. „I am giving back my global war on terror service medal in solidarity with the people of Iraq and Afghanistan,“ said Jason Heard, a former combat medic who spent 10 years in the U.S. Army. „I am deeply sorry for the destruction that we have caused in these countries and around the globe.“

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Kriegsversprechen II – Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen.

Der neue NuoViso Film „Kriegsversprechen II“ wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Was in den Dokumenten des „Projects for the New American Century“ schriftlich niedergedacht wurde, ließt sich wie ein Drehbuch für die darauffolgende Geschichtsschreibung. Völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen waren die Folge. Und für Syrien und den Iran plant man derzeit auch großangelegte Militärinterventionen.

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Kommt es zum Krieg gegen den Iran? – Christoph R. Hörstel im Interview

2011 erlebte die Welt mit dem Arabischen Frühling die Rebellion des Volkes. Oder doch nicht? Nahost-Experte Christoph R. Hörstel ist sich sicher, dass in allen Ländern, in welchen das Volk gegen das vorherrschende Regime auf die Straße geht, die USA ihre Finger mit im Spiel hatten. Deutlich wird dies zum Beispiel an den NATO-Luftwaffen-Übungen zum bevorstehenden Krieg in Libyen, welche bereits 14 Tage vor den ersten Aufständen in Libyen stattfanden.

Auch im aktuellen Konflikt mit Syrien, ist es alles andere als ein Zufall, dass ausgerechnet jetzt die Aufständigen gegen Damaskus ziehen. Nachweislich handelt es sich bei einigen der Rebellionsführer, welche unbedarfte Syrier reihenweise als Kanonenfutter gegen Assads Militär anstürmen lassen, um von der CIA installierte „Aufständige“, welche einige Monate zuvor bereits die Libyer anführten.

Und wo sich Russland und China bei der UN Resolution gegen Gaddaffi noch ihrer Stimme enthielten, erteilten sie ienem erneuten Vorgehen der NATO ein klares Nein und legten ihr Veto gegen den geplanten Angriff auf Syrien ein. Schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Libyer sind durch die NATO Bomben ums Leben gekommen. Mehr als der gestürzte Diktator sich hätte zu Schulden kommen lassen können.

Nachdem Syrien bald gefallen sein soll, steht der nächste Gegner schon vor der Tür. Der Iran. Dass ein militärischer Konflikt mit diesem Land aber eine ganz andere Dimension darstellt als gegen Afghanistan, Irak oder Liyben, wissen hierzulande die Wenigsten. Ein Krieg gegen Iran könnte ganz schnell zum 3. Weltkrieg eskalieren und wir sehen im Jahre 2012 eben dieser Gefahr erschreckend nah ins Auge.

Quelle: NuoViso.TV

Rüstungsunternehmen: Ist die Bundesregierung eine kriminelle Organisation?

Optimal im Nahkampf – Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch steht wegen Waffenausfuhren abermals in der Kritik.

Bericht von Zeit Online

Waffen von Heckler und Koch sind oder waren im Einsatz in: Mexiko, Libyen, Afghanistan, Afrika, Afghanistan, in Deutschland, Georgien, Russland, Saudi Arabien, Indien.

Interessant in dem Artikel:

Die Bundesregierung zeigte kein allzu großes Interesse, den Fall aufzuklären.

Die Große Koalition hatte 2008 die Ausfuhr von Maschinen und Fertigungsunterlagen für die Gewehrfabrik in Al-Chardsch erlaubt – obwohl im Rüstungsexportbericht seit Jahren beteuert wird, dass »grundsätzlich keine Genehmigungen … erteilt werden.

Die Heckler & Koch GmbH habe 93.000 Euro in den vergangenen Jahren an Parteien überwiesen, teilt die Firma mit. Die Zentrale von Heckler & Koch liegt im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, aus dem die Bundestagsabgeordneten Volker Kauder (CDU) und Ernst Burgbacher (FDP) kommen. Der FDP-Politiker wurde 2009 zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium berufen, das für Rüstungsexporte zuständig ist. Seit 2009 spendete der Gewehrbauer 20.000 Euro an die FDP – vorher gab es kein Geld für die Liberalen.

Womit dann wieder einmal mehr bewiesen ist, dass die Bundesregierung Kriege weltweit nicht nur billigend in Kauf nimmt, sondern auch unterstützt.

Jürgen Elsässer – Kriegslügen gegen den Iran

Premiere des ersten Januarausgabe des noch jungen politischen Magazines COMPACT. Chefredakteur Jürgen Elsässer referierte im Berliner Viethaus über die Propaganda gegen den Iran. Wie bereits beim Kosovokrieg, nimmt Autor Jürgen Elsässer eine ganz eigenständige Position ein, welche sich im tobenden Medienkarussel nicht darbietet. Überzeugt euch selbst anhand der dargebotenen Fakten.

Jürgen Elsässers COMPACT-Blog | COMPACT-Magazin

Bücher: Fakten gegen westliche Propaganda | Kriegslügen | Afghanistan/Pakistan.