Green Square, Tripoli, Libyen am 1. Juli 2011

Am 1. Juli 2011 bekundeten auf dem Green Square in Tripoli, Libyen etwa 1,7 Millionen Menschen Solidarität mit Gaddafi und demonstrierten gegen die NATO-Bombarierungen. 1,7 Millionen, das sind etwa 80 Prozent der gesamten Bevölkerung dieser Stadt. In den westlichen Massenmedien kommt natürlich nichts darüber. Ebenso wenig darüber, dass Gaddafi die Analphabeten-Rate drastisch senkte, viel mehr Menschen Lesen und Schreiben konnten, neu Verheirateten Paaren 50.000 US-$ geschenkt wurde, um sich ein Haus zu kaufen, der Spritpreis bei 0,14 US$ lag, eine Unterkunft in Libyen zu den Menschenrechten gehörte, Geld zinsfrei verliehen werden musste, Gaddafi keine Rothschild-Bank ins Land ließ, es ein Recht und eine Garantie auf medizinische Versorgung gab und diese ggf. sofern erforerlich importiert wurde oder dass er an der Wasserversorgung arbeitete. Nichts davon in West-Medien. – Wann haben in Deutschland mal 1,7 Mio. demonstriert?

In tiefer Scham, hier noch Steuern zu zahlen!

Kriegsversprechen II – Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen.

Der neue NuoViso Film „Kriegsversprechen II“ wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Was in den Dokumenten des „Projects for the New American Century“ schriftlich niedergedacht wurde, ließt sich wie ein Drehbuch für die darauffolgende Geschichtsschreibung. Völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen waren die Folge. Und für Syrien und den Iran plant man derzeit auch großangelegte Militärinterventionen.

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Kommt es zum Krieg gegen den Iran? – Christoph R. Hörstel im Interview

2011 erlebte die Welt mit dem Arabischen Frühling die Rebellion des Volkes. Oder doch nicht? Nahost-Experte Christoph R. Hörstel ist sich sicher, dass in allen Ländern, in welchen das Volk gegen das vorherrschende Regime auf die Straße geht, die USA ihre Finger mit im Spiel hatten. Deutlich wird dies zum Beispiel an den NATO-Luftwaffen-Übungen zum bevorstehenden Krieg in Libyen, welche bereits 14 Tage vor den ersten Aufständen in Libyen stattfanden.

Auch im aktuellen Konflikt mit Syrien, ist es alles andere als ein Zufall, dass ausgerechnet jetzt die Aufständigen gegen Damaskus ziehen. Nachweislich handelt es sich bei einigen der Rebellionsführer, welche unbedarfte Syrier reihenweise als Kanonenfutter gegen Assads Militär anstürmen lassen, um von der CIA installierte „Aufständige“, welche einige Monate zuvor bereits die Libyer anführten.

Und wo sich Russland und China bei der UN Resolution gegen Gaddaffi noch ihrer Stimme enthielten, erteilten sie ienem erneuten Vorgehen der NATO ein klares Nein und legten ihr Veto gegen den geplanten Angriff auf Syrien ein. Schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Libyer sind durch die NATO Bomben ums Leben gekommen. Mehr als der gestürzte Diktator sich hätte zu Schulden kommen lassen können.

Nachdem Syrien bald gefallen sein soll, steht der nächste Gegner schon vor der Tür. Der Iran. Dass ein militärischer Konflikt mit diesem Land aber eine ganz andere Dimension darstellt als gegen Afghanistan, Irak oder Liyben, wissen hierzulande die Wenigsten. Ein Krieg gegen Iran könnte ganz schnell zum 3. Weltkrieg eskalieren und wir sehen im Jahre 2012 eben dieser Gefahr erschreckend nah ins Auge.

Quelle: NuoViso.TV

Rüstungsunternehmen: Ist die Bundesregierung eine kriminelle Organisation?

Optimal im Nahkampf – Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch steht wegen Waffenausfuhren abermals in der Kritik.

Bericht von Zeit Online

Waffen von Heckler und Koch sind oder waren im Einsatz in: Mexiko, Libyen, Afghanistan, Afrika, Afghanistan, in Deutschland, Georgien, Russland, Saudi Arabien, Indien.

Interessant in dem Artikel:

Die Bundesregierung zeigte kein allzu großes Interesse, den Fall aufzuklären.

Die Große Koalition hatte 2008 die Ausfuhr von Maschinen und Fertigungsunterlagen für die Gewehrfabrik in Al-Chardsch erlaubt – obwohl im Rüstungsexportbericht seit Jahren beteuert wird, dass »grundsätzlich keine Genehmigungen … erteilt werden.

Die Heckler & Koch GmbH habe 93.000 Euro in den vergangenen Jahren an Parteien überwiesen, teilt die Firma mit. Die Zentrale von Heckler & Koch liegt im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, aus dem die Bundestagsabgeordneten Volker Kauder (CDU) und Ernst Burgbacher (FDP) kommen. Der FDP-Politiker wurde 2009 zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium berufen, das für Rüstungsexporte zuständig ist. Seit 2009 spendete der Gewehrbauer 20.000 Euro an die FDP – vorher gab es kein Geld für die Liberalen.

Womit dann wieder einmal mehr bewiesen ist, dass die Bundesregierung Kriege weltweit nicht nur billigend in Kauf nimmt, sondern auch unterstützt.

Geplante Revolutionen? – Arabischer Frühling


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Was wäre, wenn die sogenannten „Revolutionen“, der sogenannte „Arabische Frühling“, gezielt gesteuert wurden? Du denkst, das kann nicht sein? Tunesien, Ägypten, Syrien, Libyen. Wirklich alles von US-Seite aus finannziert und geplant? Lasst uns das mal nachprüfen. Der ORF hilft uns dabei.

Vanessa Hessler über die Gaddafi-Familie

Vanessa Hessler ist (war) Model für die Marke Alice, aka Hansenet und seit 2010 Telefonica. Seit einiger Zeit ist sie in der Werbung nicht mehr zu sehen. Hessler bekannte sich zu ihrer Liebe Mutassim und nannte die Medien-Hetze gegen Libyen beim Namen, während Telefonica durch seine Kündigung für illegale Bombardierungen gegen friedliche Menschen in Sirte und Prima steht.

Aus einem Leserkommentar: „Wer im Rampenlicht steht, der muss seine Meinung dem vorgeschriebenen Dogma anpassen oder für sich behalten. Hätte Vanessa Hessler vor zwei Jahren die Gaddafifamilie als Mörder und Diktatoren bezeichnet, dann wäre sie wahrscheinlich auch gefeuert worden. Von Schröder bis Berlusconi haben alle sehr gern die Hand Gaddafis geschüttelt, und sein Sohn Mutassim saß in der UN-Generalversammlung, parlierte noch 2009 mit US-Außenministerin Hillary Clinton, und besuchte die Filmfestspiele in Cannes und Venedig. Der Kampf um Libyens Bodenschätze macht aus Freunden Feinde und aus hofierten Staatsmännern Diktatoren.“

Einige Zitate aus Medienberichten:

Doch sie sprach auch über die Verwandten ihres Ex-Geliebten. Die Gaddafi-Familie sei nicht so gewesen, wie sie dargestellt werde, sie habe „normale Menschen“ getroffen. „Wir – Frankreich und Großbritannien – haben die Rebellen finanziert. Die Leute wissen nicht, was sie tun“, meinte Hessler zur Verteidigung des Gaddafi-Clans und ihres toten Ex-Liebhabers. Mit diesem verbinde sie „eine leidenschaftliche Geschichte“ , sagte das italo-amerikanische Topmodel, „wir sind vier Jahre lang zusammen gewesen.“ Die Liaison ging jedoch bereits auseinander, bevor der arabische Frühling Libyen erreichte.

Der Sohn des libyschen Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi war am 20. Oktober in den Bürgerkriegswirren ums Leben gekommen. „In diesem Moment widert mich alles an, außer Libyen“, sagte Hessler der Zeitschrift über ihre Gefühle nach dem Tod des Gaddafi-Sohnes. „Ich mag nicht daran denken, dass es wahr ist. Es ist alles sehr traurig“, fügte sie hinzu.

Quellen:
Telefónica trennt sich von „Alice“
Karrierekiller Diktatorensohn?
Weitere Quellen (Google-Suche)

Gekündigt hatte ich bereits Anfang November aus einem anderen Grund. Alice/Hansenet hat seine technische Zusage nicht eingehalten, dass man den Anschluss mit jedem handelsüblichen DSL-Endgerät benutzen könne. Tatsächlich wurde ein NGN-Anschluss geschaltet, den man aber nur mit dem speziellen Alice-Router benutzen kann.

Foto: Geklaut.