Kurzbericht über den Austritt aus der Trauergemeinschaft Bundesrepublik Deutschland

Am 21. Dezember 2012 habe ich mich bei der Meldebehörde abgemeldet. Ich wollte das Abmeldedatum auf den 1.1.2013 datieren, dazu hieß es aber, dass man mir keinen Beleg geben könne. Ich müsse für den Beleg im Januar wiederkommen. Deshalb habe ich das Abmeldedatum auf den 21.12. datiert und habe nun den Beleg. Abmeldung erledigt.

Zusätlich legte ich dann meine Erklärung über den Personenstand und die Rückgabe der Plastikkarte (sogenannter Personalausweis) vor. Die Mitarbeiterin musste zwei Mal mit dem Chef der Meldebehörde Rücksprache halten. Beim ersten Mal ging es mir nur darum, dass ich für mein Schreiben eine Eingangsbestätigung haben wollte. Einfach nur eine Kopie mit Stempel und Unterschrift drauf. Dies wollte die Mitarbeiterin nicht machen. Beim zweiten Mal legte ich zusätzlich die Plastikkarte dazu und gab an, dass ich diese wegen Austritt aus der Bundesrepublik Deutschland zurückgeben wollte. Sie lächelte und hielt ein zweites Mal Rücksprache. Die Wartezeit war nun bedeutend länger; ich wartete mind. 5-7 Minuten.

Sie kam zurück und sagte, sie dürfe nun nicht nur den Eingang nicht bestätigen, sondern gar nichts mehr von mir annehmen. Ich war verwundert und betonte erneut, dass es ja nur um eine Eingangsbestätigung gehe. Das verstand sie offenbar, ich hatte auch den Eindruck dass sie wusste worum es insgesamt geht. Das änderte dennoch nichts daran. Ich verabschiedete mich.

Etwa 15 Minuten später gab ich das Schreiben inkl. Plastikkarte bei der Deutschen Post als Einschreiben mit Rückschein an das Bürgeramt (Meldebehörde) ab. Der Rückschein liegt mir inzwischen vor. Darauf war leider der Name nicht ersichtlich, nur eine relativ unleserliche Unterschrift. Den Namen fand ich dann nach Rücksprache mit der Post auf dem Einlieferungsbeleg, den man online einsehen kann.

Es ist zwar nur eine Vermutung, aber man kann doch davon ausgehen, dass unsere nicht gewählten Machtausüber ganz genau wissen worum es geht. Es geht darum, dass sogenannte Behörden und Gerichte Täuschung im Rechtsverkehr begehen und am laufenden Band Geschäfte ohne Auftrag, ohne Gegenleistung und bei sogenannten Ordnungswidrigkeiten sogar ohne __gültige__ gesetzliche Grundlage machen. Die erbeuteten Gelder verwenden sie dann für Kriegstreiberei, durch den Steuerzahler dubventionierte Waffengeschenke an Israel, atomwaffenfähige U-Boote, und um die Insolvenzverschleppung der BRD Finanzagentur GmbH weitertreiben zu können, anstatt endlich den Bankrott anzumelden. Mit dem dummen Steuerzahler kann man es ja machen, er lässt sich immer noch ein Stück mehr ausbeuten, aber eben auch nicht endlos lange.

Nun hat meine Abmeldung nur einen symbolischen Charakter. Sie wird mir nicht helfen, wenn irgendwelche Vollpfosten vor der Tür stehen oder eine Kontrolle durchführen. Was diese Trolle nie kapieren: Ich bin doch lebendig und wahrhaftig anwesend. Wozu braucht man da noch eine Plastikkarte, die das bescheinigt? Antwort: Einzig und allein dazu, um meine Person (an)greifbar zu machen. Das zumindest geht nun nicht mehr. Im Übrigen verstoße ich jetzt auch nicht gegen das Meldegesetz. Einmal darfst Du raten warum nicht.

Hier der Text meiner Proklamation:

1. Proklamation der Abmeldung von der Meldebehörde
2. Austritt aus dem mafiösen BRD- (Justiz-) System
3. Erklärung über geänderten Personenstand

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit melde ich meine Person gemäß §15 (2) Meldegesetz von Ihrer Meldebehörde und insgesamt aus dem kriegstreiberischen, menschenrechtverletzenden, freiheitsberaubenden System der Bundesrepublik Deutschland ab.
Die mir durch Geburtsurkunde geschenkte Person (juristische Fiktion) erhalten Sie durch Rückgabe der Plastikkarte (sogenannter „Personalausweis“) hiermit zurück.
Ich bin damit kein Rechtsteilnehmer mehr, sondern ein freier Mensch mit unveräußerlichen Menschenrechten, die auch Sie achten müssen. Ein zu den Machenschaften der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Organe konkludentes Verhalten kann mir nun nicht mehr nachgesagt werden.
Bei dieser Mitteilung handelt es sich um eine Proklamation; eine Ablehnung oder ein Widerspruch durch Sie ist nicht erforderlich und wirkungslos.

Mit freundlichen Grüßen,
Xxxxxxxxx Xxxxxxxx

Erhalten per ePost, vielen Dank.

Die Panzerfamilie – Krauss-Maffei Wegmann

Eigentümer von KMW: Da von der Öffentlichkeit immer noch unterbewertet und zu wenig beachtet, stellen wir unten nochmal die wichtigsten Eigentümer der Firma KMW vor. Dies sind die Hauptverantwortlichen Waffenexporteure, die derzeit zur Sicherung der Konzernexistenz Waffen in alle Welt exportieren. Niemand sollte sich etwas vormachen: Dieser Artikel bleibt online, bis die Firma KMW öffentlich bekannt gibt, ihr Geschäftsmodell vom Export von Kriegswaffen auf das Backen von gesunden Brötchen umzustellen, oder bis ganz WordPress offline gehen muss. Kein Scherz. – Menschen die Waffen verbreiten gehören hinter Gitter. Und es dürfte wohl ein Märchen sein, dass Panzer zur Herstellung von Honigkuchen vorgesehen sind.

Privatadressen: Anders als das Zentrum für politische Schönheit, suchen wir hier ab sofort nach den Privatadressen der KMW-Eigentümer. Sie können diese über die Kommentarfunktion einreichen. Bitte beachten Sie, dass wir die Adressen über unser Netzwerk überprüfen werden und nur plausible, bestätigte Anschriften veröffentlichen werden.

Mitarbeiterliste: Vor einigen Wochen hatten wir bereits einen Teil der Mitarbeiter neu veröffentlicht. Diese war im Netzwerk Xing zu finden. Die Liste bei Xing ist von 237 auf 138 zusammengeschrumpft. Natürlich reduziert das die Verantwortlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters nicht.

Fahndungsplakate: Einige der „alten“ Fahndungsplakate gibt es hier zum Herunterladen. Es sei aber dazu gesagt, dass die Belohnung nicht mehr ausgesetzt ist: Manfred Bode | Beatrice von Braunbehrens | Volkmar von Braunbehrens | Burkhart von Braunbehrens | Wolfgang Bode | Vera von Braunbehrens | Werner Zimni.

Weitere Informationen zu den Personen:

Beatrice von Braunbehrens – Die Fotografin

Beatrice von Braunbehrens hat drei Freunde: das Rosamunde Musikquartett, das die Lady of War immer wieder mit der Kamera “schiessen” durfte, Lisa Endriß und einen polnischen Kunsthistoriker, der ihr, nennen wir es, „Werk“ in der taz vom 21. Januar 1992 mit dem Satz bespricht: „Beatrice v. Braunbehrens quält eher sich selbst“. – Trotzdem hat die Freundschaft gehalten. Sie zitiert den völlig Unbekannten bis heute begeistert auf der Startseite ihrer Homepage (er wiederum will „Katalogtexte“ für sie verfasst haben). Der „Autor“ Jörn Jacob Rohwer tituliert sie zur „Philanthropistin“ hoch und hat einen siebenseitigen biographischen Essay über sie verfasst (offenbar in ihrem Privatbesitz) mit dem Titel: „Hüllen“. Wir halten es momentan mehr mit dem ‚Hüllen-fallen-Lassen’: zur „Philantropistin“ wird sie durch ihre Spenden (als „Nachfahrin des Namensgebers Theodor Springmann“) für die Online-Datenbank der Theodor-Springmann-Stiftung (TSS). Zum Dank durfte sie dafür in einer Jury sitzen.

Angeblich gab es „Einzelausstellungen“ in „Heidelberg, Günzburg, Montpellier, Berlin und Wasserburg“, die unauffindbar sind. Sie wird in den letzten zehn Jahren immer in Gruppenausstellungen mit ihren drei Freunden (siehe oben) oder mit ihrem Mann (auch an KMW beteiligt) genannt. Diese Gruppenausstellungen erscheinen auch nicht gerade als Akte reiner Freiwilligkeit, wenn sie folgendermaßen angekündigt werden: „43 Künstlermitglieder des Kunstvereins zeigen ihre Arbeiten zu dem kunsthistorisch relevanten Thema ‚Fragment’“. In der Ankündigung einer anderen Ausstellung wird behauptet: „Beatrice von Braunbehrens ist Photographin und hat sowohl besondere Situationen und Milieus mit der Kamera eingefangen als auch durch Vergrößerungen graphisch anmutende Kunstwerke geschaffen“. Diese „besonderen Situationen und Milieus“ sind dann: Stühle im Wasser, Hände am Fenster, Hunde, Katzen, Hunde, Wasserfontänen, eine ihrer Freundinnen, die in einer Baumkrone verschwindet.

Reaktionen

Eine Woche nach Beginn unserer Aktion wurde sie von ihrer wichtigsten Kuratorin bei uns wiedererkannt, was sie derart aufwühlte, einen Brief an ihre ehemalige Weggefährtin zu verfassen:

Hallo Beatrice, vielleicht erinnerst Du Dich noch an die “Blickachse – Kunst im Park” Ausstellung in Herrnsheim? Bernd Ackermann und ich waren damals die Veranstalter. Nun muss ich heute erfahren, dass du Anteile an der Firma Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG besitzt. Das passt so gar nicht in das Bild, das ich von Dir aus der Zeit der künstlerischen Zusammenarbeit habe. Wie geht das zusammen – frage ich mich und wende mich daher auf diesem Weg direkt an Dich.
Ich appelliere an Deine Menschlichkeit und fordere Dich hiermit auf: Bringe Dich aktiv in die Firmenpolitik der KMW ein. 
Helfe mit den Panzerdeal mit Saudi-Arabien ein für allemal abzublasen. 
BITTE 
Mit hoffenden Grüßen

Carmen Kästner

Beatrice von Braunbehrens ist bis heute abgetaucht. Eine Antwort blieb aus.

Vera von Braunbehrens – Die Psychotherapeutin

Vera von Braunbehrens ist zertifizierte Psychotherapeutin und bietet „die Möglichkeit zur Selbsterfahrung in Sandspieltherapie“, bei der man tatsächlich in einem Sandkasten herumbuddeln muss. Diese Therapie (nach Dora M. Kalff) soll so innere Welten sichtbar machen. So treibt es auch diese Dame zielsicher in ihre eigenen wunden Punkte, wenn Sie Ihre Arbeit als Instrument beschreibt, mit dem man “zu sich selbst in Beziehung treten” könne.

Die Tatsache, dass sie Mitglied des Ethikausschusses (!) des C. G. Jung-Instituts München e.V. ist, zeugt jedenfalls von einer Menge ungetaner Beziehungsarbeit mit ihrem Ich. Noch steckt ihr Kopf wohl zu tief im Sandkasten. Auch wenn wir Vera von Braunbehrens Glauben schenken, dass sie als seltene Ausnahme im Clan echter Arbeit nachgeht, sind die Widersprüche kaum aufzulösen: Sie leitet das „Forschungsprojekt“ (zwei Veröffentlichungen, 1992 u. 1993) des “Montessori 21″-Hauses in München, wo sie laut Webseite donnerstags Sandkastenspiele anbietet. Mit ihrer Arbeitskollegin und Afrika-Kennerin Gabi Stephan, wird sie – wenn ihre Panzer auch durch Afrika rollen – ebenfalls einiges an Beziehungsarbeit zu leisten haben.

Die Montessori-Philosophie wiederum zielt übrigens darauf ab, Kindern “Selbstvertrauen und Selbstständigkeit” zu geben. Das dürfte sich für die Bahrainischen Kinder demnächst etwas schwieriger gestalten. 1993 schreibt sie in „Das Krokodil und seine symbolische Bedeutung“, dass jenes Tier eine unbewusste Seite des Menschen repräsentiere, die im Einklang mit der Natur stehe (S. 56). Es drängt sich die Frage auf, welches Tier die unterbewußte Seite von Vera von Brauenbehrens repräsentiert, die im stillen Einklang mit dem Krieg steht. Der Vogel Strauss?

Reaktionen

Auf dem Höhepunkt des öffentlichen und medialen Drucks verfasste Vera von Braunbehrens eine Mail, die sie an Arbeitskolleginnen und Freunde verschickte – in der Hoffnung, damit weitere Diskussionen abzuwürgen:

Meine Familie ist seit 130 Jahren passiv an dieser Unternehmensgruppe beteiligt, die ursprünglich Eisenbahnwaggons herstellte, im Laufe der Jahre ganz andere Fertigungen errichtete, darunter schließlich auch Rüstungstechnik. Was in der Kampagne behauptet und inszeniert wird, hat also durchaus einen wahren Kern, entspricht aber nicht den Tatsachen oder verdreht diese. […] KMW ist bekannt dafür, noch nie in irgendwelcher Weise gegen diese Bestimmungen verstoßen zu haben. […] Ein Verkauf von Panzern in ein arabisches Land, das seine Bevölkerung unterdrückt oder zu unterdrücken droht, ist gewiß ein fragwürdiges Geschäft, das auch meine Billigung nicht findet.

Die laufende Kampagne behauptet Ziele zu verfolgen, die auf diese Weise gar nicht zu erzielen wären und rechtfertigt gleichzeitig alle Mittel wegen ihrer „hehren“ Ziele. […] Aus diesem Grunde werde ich zur Zeit auch keine eigenständige Stellungnahme abgeben. […] Ich bitte Sie zu respektieren, daß ich auf dieser Ebene keine weiteren Auskünfte geben kann und möchte und ich hoffe sehr, daß ich weiterhin bei denen, die mich kennen, als Mensch gesehen werde, der sich bemüht, verantwortlich zu handeln und zu leben.

Rüdiger von Braunbehrens – Der Krankenpfleger

Der gelernte Krankenpfleger Rüdiger von Brauenbehrens besitzt seit dem 20. März 2012 sagenhafte 90 Millionen Euro (11,25 %) an Krauss-Maffei Wegmann und ist damit der größte Eigentümer. Der Krankenpfleger setzt auf die konsequente Fortführung einer bisher scheinbar bewährten Familientradition in Unternehmens-Reinkultur: Der willkürlich anmutende Versuch, die eigene Vita präventiv mit gutmenschlichen oder schöngeistigen Tätigkeiten aufzufüllen, um den eigenen Machenschaften innerhalb des Panzer-Clans einen moralischen Ausgleich entgegenzustellen. So sitzt er im Vorstand der Maria-Montessori-Schule in Freiburg. Auf deren Homepage prangt der Satz: “So wie du bist, bist du gut.” – Man sollte vielleicht in Klammern dazuschreiben: “Dieser Spruch ist mit dem Vorstand abgesprochen und stellt keine Garantie dar.”

Desweiteren ist Herr von Brauenbehrens 1. Vorsitzender der “Freiburger Alpinschule”, einem sich als “idealistisch” gerierenden Bergsteigerverein, der es sich unter anderem zum Ziel gemacht hat, die “TeilnehmerInnen zu selbstständigen und besonnenen BerggängerInnen heranzubilden” und diese in die Lage zu versetzen, “die Schönheit der Natur im Hochgebirge, abseits gesicherter Wege, verantwortungsbewusst zu erleben und unbeschadet wieder nach Hause zu kommen.” Hoffen wir, dass er seine erlernten, sozialen Kompetenzen nun dafür nutzt, sich ein wenig mehr um “besonnene und verantwortungsbewusste PanzerfahrerInnen” zu kümmern.

Reaktionen

Nach Projektbeginn flog er möglicherweise aus dem oben genannten Förderverein der Montessori-Schule heraus. Ende Juni 2012 liess er dann seine Anwälte sprechen und ging auf dem Rechtsweg gegen unser Projekt vor. Er erwirkte eine sofortige Unterlassungserklärung gegen das zentrale Anliegen des Projekts, ihn ins Gefängnis zu bringen, weil der 90fache Waffenmillionär sich in “seinem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit” verfolgt, “gebrandmarkt” und “erniedrigt” sah. Daraufhin musste dieses Kunstprojekt großflächig zensiert werden. Es war ein beispielloser Eingriff in die Kunstfreiheit. Kurz darauf versuchte er auch sonst, seine Spuren im Internet zu verwischen: Fotos verschwanden von Webseiten, womöglich um vor Richtern simulieren zu können, niemals in der Öffentlichkeit gestanden zu haben.

Volkmar von Braunbehrens – Der Humanist

Volkmar von Braunbehrens ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Publizist, der sich insbesondere als Mozart-Forscher einen Namen gemacht hat. Er studierte Literaturgeschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in München, Heidelberg und Berlin und ist seit 1981 Privatdozent. Er war Mitbegründer und Redakteur der „Berliner Hefte“ sowie langjähriger Leiter der Berliner Galerie am Savignyplatz. Er lebt als freier Autor in seiner Geburtsstadt. Außerdem führte Braunbehrens als Vorstandsmitglied der Humanistischen Union die offensichtliche Familientradition des Tieftauchens in Widersprüchen fort.

Seit ihrer Gründung 1961 setzt sich die HU für den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte ein. Hier konnte er wohl mit seiner ganz eigenen Expertise vor allem einiges zum Thema Schutz und Durchsetzung beitragen.

“Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.” (Mozart’s letzte Worte am 5. Dezember 1791)

Reaktionen

Nach dem Bekanntwerden seiner Eigentümerschaft gingen bei uns viele Hinweise von ehemaligen Weggefährten ein. So konnte aufgedeckt werden, dass er für die frühe 68er-Bewegung sehr wichtig war und 1968 als Vertreter der HSU sogar vom Untersuchungsausschuss verhört wurde, der dem Tod Benno Ohnesorgs und den Ausschreitungen nach dem Schah-Besuch nachging. Eine ehemalige Studentin von ihm teilte uns mit, dass sein Spitzname in den 70ern “Ares” (der griechische Gott des Krieges, des Gemetzels und des Blutbads) gewesen sei. Sie schrieb ihm einen sehr persönlichen und eindringlichen Brief, in dem es u.a. heißt:

Werter Volkmar von Braunbehrens, lieber Ares, aus alter Gewohnheit bleibe ich beim Du. Ich war eine Deiner Studentinnen. […] ich erinnere noch sehr gut Deine politische Haltung. Gut, damals waren wir alle politisch, zumindest die meisten von uns, und ich war sehr jung. Meine Fragen jedoch, was will, soll, was kann Literatur im gesellschaftspolitischen Kontext, wurden beantwortet. Und diese Antworten haben noch heute Gültigkeit für mich. Ebenso meine Erkenntnisse zu den Fragen nach Gerechtigkeit, Solidarität, Verteilung, zu der Frage nach politischer Verantwortung. Um so entsetzter bin ich, dass jemand, der – wenn auch nur kurz – meinen Erkenntnisprozess befördert hat, diese meine Werte, die einst wohl als unsere gemeinsamen hätten bezeichnet werden dürfen, derart mit Füßen tritt.

Isabel Glinicke – Die Lehrerin

Zu Isabel Glinicke weiß man nicht viel. Das einzige, was man auf Anhieb findet, ist eine zutiefst bürgerliche Fassade: Isabel unterrichtet Volkswirtschaft und Wirtschaft an der Martin-Luther-King-Schule in Kassel. Diese Information reicht allerdings vollkommen aus, um für die Einführung des Unterrichtsfaches “Moralische Schizophrenie” eine sehr geeignete Kandidatin der reinen Lehre zu finden.

Isabel Glinicke hat bereits zwei Mal ihren Nachnamen geändert. Sie gehört zur Familie Bode und trug auch deren Namen, als Sie 1971 zur Welt kam. Bei ihrer ersten Heirat nahm Sie den Namen ihres Gatten an – aus Isabel Bode wurde Isabel Kropf. Zusammen mit ihrem ersten Mann Alexander Kropf gründete Sie dann im Jahr 2000 die Firma “Kropf Immobilienverwaltungen GmbH”. Die Firma wurde 3 Jahre später liquidiert. Die Ehe ist ebenfalls gescheitert und so ergab sich für Isabel die Möglichkeit einer weiteren Namensänderung: sie heiratete Frank-Florian Glinicke, Teil der Kassler Autohausdynastie Glinicke.

Haupteigentümerin Glinicke

2001 steigt sie bei KMW ein und mausert sich kontinuierlich zur drittgrößten Eigentümerin, ohne dass in der Chronologie des Handelsregisters allerdings erkennbar würde, wie sie zu diesem Reichtum gelangt. Isabel Glinicke (ehemals Kropf, geborene Bode) ist mit ihrem Anteil drittgrößte Eigentümerin der Holding. Sie hat ihren Anteil im Jahr 2011 zuletzt mehr als verdoppelt und hält somit 9,1 % an KMW.

Ebenfalls im Jahr 2011 gründete Sie zusammen mit Frank-Florian Glinicke – Traditionen soll man pflegen – eine Firma. Immobilienverwaltung scheint aber nicht mehr Isabels Ding zu sein und so ist der Geschäftszweck der “Glinicke Investment OHG” dann auch “der Erwerb, Handel und die Betreuung von Unternehmensbeteiligungen”. Wir dürfen gespannt sein. Martin Luther King sagte einmal: „Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

Reaktionen

Sie soll nach Beginn unserer Aktion ihre Kinder aus der örtlichen Waldorfschule genommen haben und nach Sylt geflüchtet sein. Zudem soll sie ihr Haus in Kassel mit Sicherheitstechnik vollgestopft haben: statt einen falschen Waffendeal zu verhindern, setzt die Lehrerin also lieber auf dicke Mauern. In Kassel scheint sie viele Feinde zu haben, zumindest gingen bei uns haufenweise Informationen ein (Fotos, Tipps, etc.), sogar eine Bürgerini soll sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gegen sie gegründet haben.

Manfred Bode – Der Waldorfschüler

Die Süddeutsche Zeitung nennt den kamerascheuen Kasseler ein “Phantom der Geschäftswelt”, die WirtschaftsWoche tituliert ihn als “Deutschlands unbekanntester Großunternehmer”. Laut Focus sammelt er Kerzenleuchter, alte Stiche und Oldtimer. In Kassel soll er sich laut dem Nachrichtenmagazin einen bayerischen Bierkeller eingerichtet haben, “in den er Generäle zum zünftigen Umtrunk” lädt.

Der mächtigste Mann der deutschen Rüstungsindustrie hat noch nie ein längeres Interview gegeben und führt ein abgeschottetes Leben in einem Dachgeschoss in München. Eines der seltenen Fotos von ihm stammt von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sein Anwalt bezeichnet das Bild als “Betriebsunfall”. Der Oberbürgermeister von Kassel sagt in seiner Laudatio über Bode: “Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass Sie sich bis heute der Walldorfschule in Kassel verbunden fühlen, die Sie ja selbst besucht haben. […] Sie haben sich für das Gemeinwohl in hohem Maße verdient gemacht. Für Ihr beeindruckendes Engagement hat der Bundespräsident Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.” (Quelle)

Eine Petition fordert aktuell die Aberkennung seines Bundesverdienstkreuzes.

Die Lokalpresse feiert seinen Aufstieg „zu einem Waffenlieferanten von Weltrang“. (HNA) Ab der Zeit der Expansionsstrategie wie der stetigen Gewinnzuwächse füttert er die Presse immer wieder mit einsilbigen Verlautbarungen darüber, wie schlecht es der Waffenindustrie in Deutschland gehe. (Manager Magazin)

Reaktionen

Nach Beginn unserer Aktion recherchierte das Nachrichtenmagazin FOCUS hinter ihm her und veröffentlichte das Protokoll eines Telefongesprächs mit dem Firmenpatriarchen:

Ein Anruf bei Clan-Chef Manfred Bode unter seiner Geheimnummer: „Guten Tag, Herr Bode, hier ist das Nachrichtenmagazin FOCUS . . .“ – „Sie bohren schon bei über 20 Leuten.“ – „Wir bohren nicht, wir haben Fragen.“ – „Ich gebe grundsätzlich keine Interviews und beantworte keine Fragen.“ – „Es geht um die GbR und die Übernahme durch ihre Söhne . . .“ – „Ich beantworte grundsätzlich keine Fragen und gebe keine Interviews.“ – „Wir haben uns auch an die Firma gewandt, aber die ist nicht bereit . . .“ – „Das ist Sache der Firma und hat mit mir nichts zu tun. Danke.“

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– Panzerfamilien im Rampenlicht
100 Briefe an die Eigentümer von Krauss-Maffei-Wegmann
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– Die Mitarbeiterliste der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG

Kinderbetreuungszuschuss bei Panzerschmiede KMW

Vermutlich aus dem Mitarbeiterstamm von KMW wurde uns die Ausgabe 01/2012 der internen Mitarbeiterzeitschrift “LEO INSIDE” zugesand. – Dort reihen sich Verkündungen über kriegstechnische “Innovationen”, die Unternehmens-Selbstdarstellung, kleine geschichtliche Abschnitte über den Konzern an das familiäre Engagement aneinander. Denn seit diesem Jahr fördert der Rüstungskonzern mit dem Kinderbetreuungszuschuss junge Familien, damit Väter und Mütter noch gelassener vom Panzerbau profitieren können. Die Ausweitung von 270 auf jetzt möglicherweise 800 Leopard-2-Panzern an Saudi Arabien muss schließlich irgendwie bewältigt werden, da wird jeder Mann und jede Frau benötigt. Die perfide Selbstdarstellung auf acht Hochglanz-Seiten wurde übrigens durch Sie gefördert, liebe Steuerzahler!

Downloadmöglichkeiten

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Das Magazin

Panzerfamilien im Rampenlicht

Es ist wohl eine der schönsten und radikalsten Kampagnen gegen die deutsche Waffenindustrie seit langem: die Aktionskünstlergruppe “Zentrum für politische Schönheit” lobt 25.000 Euro für Hinweise aus, die zu einer Verurteilung der Haupteigner des Panzerkonzerns Krauss-Maffei-Wegmann führen. Doch es geht nicht um eine Verurteilung wegen illegalen Waffenexports oder Verstöße gegen Waffenkontrollgesetze. Weil diese Gesetze nicht greifen und die Bundesregierung den Panzerdeal mit Saudi-Arabien unterstützt, sollen die Eigentümer wegen Steuerhinterziehung, Korruption oder ähnlicher Vergehen hinter Gitter.

Für die Aktion haben die Aktivisten die Webseite 25000-euro.de geschaltet. Auf dieser Seite gibt es Dossiers und Informationen über die Eigentümer. Die Eignerfamilien wie die Bodes und die von Braunbehrens gaukeln eine bürgerliche Fassade und ein normales Leben vor – verdienen aber Millionen mit dem Export von Panzern in alle Welt. Das wird hier erstmals und mit großer Deutlichkeit gezeigt. Weiterlesen bei Indymedia.

Die Panzerfamilie | Zentrum für politische Schönheit

No Name Crew späht BKA, BP und Zoll aus (Update)

Update: Neuer Link. Aufgrund von Artikel 20 Abs. 4 Grundgesetz („Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“) sehe ich mich dazu gezwungen, diese Nachricht weiterzugeben, den Download-Link zu veröffentlichen und sobald verfügbar auch das zugehörige Passwort. Denn BKA, die LKA, Zoll und BP sowie diverse Politiker wollen in Deutschland die Unschuldsvermutung erneut aushüllen, Rufen nach mehr Überwachung und wollen die Vorratsdatenspeicherung zurück. Sie wollen die wenigen Freiheiten kontrollieren, die man noch hat.

Da ich nicht alle Einzelheiten wiedergeben will, hier die Pressemeldungen der Reihe nach:

Fr. 8. Juli 2011, 10:03 Uhr. Die Hacker beharren darauf, einen Server der Bundespolizei geknackt zu haben. Das Zollkriminalamt bereitet offenbar eine Anzeige vor. Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt.

Fr. 8. Juli 2011, ca. 13:30 Uhr. Eine Gruppe namens No-Name-Crew hat auf einem Server eine Sammlung von Dateien veröffentlicht, die angeblich von Servern der Bundespolizei stammen. Darunter befinden sich Dateien mit so verheißungsvollen Endungen wie .sql oder .php, aber auch viele .pdf’s, in denen dem Titel nach zu urteilen wahrscheinlich Überwachungsgeräte und der Umgang damit beschrieben werden. Weiterlesen bei Netzpolitik.org.

So. 17.07.2011, 17:50 Uhr. Die Hacker der No-Name-Crew drohen den Behörden mit der Veröffentlichung eines „Mega-Leaks“. Die Unbekannten stellten ein geschütztes Archiv ins Internet, das unzählige Dokumente des BKA, der Bundespolizei und des Zolls enthalten soll. Insofern ein Mitglied der Crew verhaftet werde, würde das Passwort umgehend veröffentlicht. Der Leiter der Crew, Darkhammer, verifizierte den Leak gegenüber gulli. Weiterlesen bei gulli.com.

Mo. 18. Juli 2011, 12:28 Uhr. Der mutmaßlicher Polizei-Hacker ist 23 Jahre alt. Nach seinem Angriff mussten Bundeskriminalamt, Landeskriminalämter, der Zoll und die Bundespolizei ihre Server abschalten, die dazu dienen, Schwerkriminelle und Terrorverdächtige zu observieren. Weiterlesen beim Hamburger Abendblatt.

Mo. 18. Juli 2011, 13:29 Uhr. Computerhacker erbeuten geheimste Daten der Polizei: Das Horrorszenario für jeden Fahnder wurde Wirklichkeit. Ein mutmaßlicher Datendieb ist gefasst – doch der Countdown für den nächsten Angriff läuft bereits. Weiterlesen bei stern.de.

18. Juli 2011, 13:47. Die Polizei hat in Köln offenbar ein Mitglied der No Name Crew im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl beim Zoll durch die No Name Crew festgenommen. Der 23-Jährige soll für den Angriff auf die Server verantwortlich sein. Weiterlesen bei golem.de.

18. Juli 2011, 11:34. Hacker drohen Deutschland mit der Veröffentlichung eines brisanten Datenpakets. Die Rede ist von einem «Mega-Leck», das Polizei und Zoll erschüttern könnte. Weiterlesen bei 20 Minuten.

Das Beste jedoch ist die Stellungnahme des Zollkriminalamtes: „Es ist ein Schlag gegen unsere Sicherheitssysteme. […] Der Fall muss jetzt sauber aufgeklärt werden. Wenn es sich bei den Daten um Bewegungsprofile überwachter Personen handelt, haben wir es mit einem hammerharten Datenskandal zu tun“, sagt Konstantin von Notz, Sprecher der Grünen für Innenpolitik und Datenschutz. Geklärt werden müsse jetzt, wer intern Zugriff auf die Daten gehabt habe, wie diese gesichert waren und wie hoch der Schutz gegen Eingriffe von außen gewesen sei.

Was sagt das ZKA damit? Ganz einfach: „Wir waren zu blöd unsere Systeme zu schützen, und weil wir zu blöd waren, war es ein Angriff auf uns.“ — Dieses ZKA ist einfach ein Fall für das Kabarett. Und Du finanzierst das ganze auch noch, über Steuergelder.

Ich sage: Endlich effektive Maßnahmen gegen die wahren Terroristen. Die Bundespolizei hat ihre PATRAS-Server umgehend abgeschaltet. Meine Empfehlung an die illegalen „Behörden“ ist, dies auch dabei zu belassen. Lasst die PATRAS-Rechner gleich ganz offline. Ich empfehle euch den Download der Datei und werde das Passwort veröffentlichen, sobald es verfügbar ist!

Primärer Download bei nn-crew.cc (717 MB)

Alternativer Download bei x-craft.de (717 MB)

Weitere Download-Möglichkeiten | Neuer Download-Server der No Name Crew

Stellungname der No Name Crew

In einem Forum sowie über den Google Cache habe ich auf einer bereits abgeschalteten Webseite den Text der No Name Group gefunden, der die Aktion erklärt. Hier die Mitteilung (Hervorhebungen durch mich):

Der Überwachungsstaat stellt ein Szenario dar, wo ein Staat seine Bürger mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln überwacht.

In der Bundesrepublik Deutschland, die von sich behauptet ein Rechtsstaat zu sein, ist juristisch die Wahl seiner Mittel zur Straftatverfolgung oder -Prävention eingeschränkt. Den Rahmen für die Gesetzgebung gibt das Grundgesetz vor. So ist unter anderem gewährleistet, dass die BRD kein Überwachungsstaat werden kann, wie es in der DDR der Fall war oder in China immer noch ist.

Garantieren soll dies Artikel 10 des Grundgesetzes, in dem steht, dass Brief-, Post-, und Fernmeldegeheimnis unverletzlich sind, solange keine Gefahr für die freiheitlich demokratische Grundordnung oder der Sicherheit des Bundes oder eines Landes besteht.

Doch Signale seitens des politischen Establishments geben zu verstehen, dass die Unantastbarkeit gewisser Grundrechte nur eine Farce ist. Leichtfertig werden Versuche unternommen, Artikel des Grundgesetzes auszuhebeln. So wurde zum Beispiel über den Willen der Bevölkerung hinweg mit der Vorratsdatenspeicherung ein Gesetzentwurf herausgebracht, welcher alle Bürger dieses Landes generell als Tatverdächtige sieht. Die Vorratsdatenspeicherung sollte alle Kommunikationsdaten über 6 Monate speichern. Kritiker dieses Gesetzes kamen nicht nur aus der Bevölkerung. Auch die Repräsentanten der Strafverfolgungsbehörden äusserten Bedenken, da bisherige Gesetze völlig ausreichend sind und die meisten Verbrechen konventionell aufgeklärt werden können, Zudem wüssten Kriminelle ohnehin, wie sie sich anonym im Internet bewegten.

Vorratsdatenspeicherung. Telekommunikationsüberwachung. Online-Durchsuchungen. Erweiterte Rasterfahndung. Großer Lauschangriff. Speicherung aller Fingerabdrücke. Biometrische Passdaten. Nutzung der Mautdaten. Die automatische Erfassung von Autokennzeichen. Fluggastdatenspeicherung, Briefkontrollen, Geruchskontrollen, Verwanzung von Wohnungen, Zensus2011 – so schränkt der Staat die Freiheits- und Bürgerrechte immer weiter ein.

Jedoch haben wir alle etwas zu verbergen, wir sind weder Terroristen, noch geht es unseren Staat etwas an, wie wir leben. Wir wollen nicht, dass Deutschland zu einem totalitären Staat mutiert.

Wir möchten Grundrechte und die Privatsphäre erneut festigen. Nur so ist das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit möglich. Aus gegebenen Anlass: Aus dem immer mehr wachsenenden Missbrauch von Rechten zur Überwachung der Bürger nehmen wir jetzt den Kampf gegen ein solches Vorgehen auf, denn so kann es nicht weiter gehen. Anbei sind sämtliche Daten einiger Server der Bundespolizei hinterlegt. Darunter z. B. GPS Daten und Karte von verdächtigen Fahrzeugen, GPS Tracking Software der Behörden, Dokumente und Verschlüsselungsalgorithmen im Source Code der Bundespolizei. Denn es kann nicht sein, dass wir alle dauerhaft überwacht werden. Wer das Tracking system nutzen möchte, sollte sich das htdocs Verzeichniss + die dazugehörende SQL Datenbank installieren. Die Benutzerdaten der Einsätze + Username + Passwort (wie immer in Plain Text) findet ihr in der .sql Datei.

Diese dauerhafte Überwachung kann nicht länger toleriert werden. Ihr habt euch zahlreicher Verbrechen gegen die Persönlichkeitsrechte und Datenschutzbestimmungen schuldig gemacht. Ihr habt die Aufmerksamkeit von uns auf euch gezogen. Aufmerksamkeit meint in diesem Fall entschiedene Taten gegen euer Handeln.

Jede Lücke wird ab jetzt schamlos ausgenutzt, alles was wir in die Hände bekommen, werden wir leaken um den Feinden der Freiheit den größtmöglichsten Imageschaden zuzufügen. Solange die Regierung und die großen Firmen ihre Bürger bestehlen, belügen, ausspionieren und nichts anderes zu tun haben als darüber nachzudenken wie sie ihre Macht weiter ausbauen und ihr Geld weiter anhäufen können, werden wir weitermachen und die Rechte der Bürger dieses Landes wahren.

Der Moment in dem wir nicht mehr für unsere Rechte kämpfen, ist genau der Moment in dem wir unsere Menschlichkeit verlieren. Wenn ihr für nichts kämpft, dann kann euch alles besiegen.

Wir sind die No-Name Crew, Wer wünscht, dass man ihn fürchte, erreicht, dass man ihn hasst. Das Bestreben, dem, den wir hassen, Übles zuzufügen, heißt Zorn.

Screenshots vom Hack