Athen – Schauplatz einer modernen griechischen Tragödie?

Von rasendereporterin.de

Anfang des Jahres waren wir für Cashkurs-TV in Athen unterwegs. Gemeinsam mit Dirk Müller wollten wir uns selbst ein Bild von der Lage in Griechenland machen. Wir hatten die Möglichkeit, mit den verschiedensten Menschen zu sprechen, die uns ihre Situation beschrieben und ihre Sicht auf die Dinge näherbrachten. Wir redeten über die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien, über das griechisch-deutsche Verhältnis, über die Lebens- und die politischen Zustände in einem Land, das in das sechste Jahr der Rezession bzw. Depression geht.

Soviel sei festgehalten: Das Vertrauen schwindet auf allen Ebenen, weder der Politik, noch den Medien wird mehr Glauben geschenkt. Allein die Hoffnung bleibt den Menschen! Von einer Deutschenfeindlichkeit habe ich nichts gespürt, im Gegenteil. Auch bei unserem zweiten Besuch in Athen letzte Woche, sprach ich mit vielen Menschen, auch ohne Kamera. Die griechische Bevölkerung hat die Nase voll von der Europapolitik und kann die Last der Sparprogramme nicht mehr lange schultern. Aber die überwältigende Mehrheit differenziert deutlich zwischen den politischen Führern der anderen Länder und deren Bevölkerung. Und die Völker sollten zusammenstehen, so das Credo aus Athen.

Vielen Dank an alle Interviewpartner! Außerdem bedanken wir uns ganz besonders bei Tanja Nettersheim, Krinio Pappa, Simone Schnabel und Dietmar van de Rydt  für ihre großartige Hilfe.

Dietmar van de Rydt steht bei einem geplanten Trip nach Athen gerne mit Rat und Tat zur Seite! Er ist per email unter dietmar@ath.forthnet.gr zu erreichen und freut sich, Besuchern auf Wunsch die Stadt, auch abseits der bekannten Touristenattraktionen, zu zeigen. Echte Insidertipps garantiert!

Danke an Julia! rasendereporterin.de | Youtube

Staatsgeheimnis Bankenrettung – ARTE

Intro: Dirk Müller -4- Kanzler 😉

50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien – ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.

Die Geretteten sitzen – anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird – nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie – entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft – auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.

Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. „Staatsgeheimnis Bankenrettung“ ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.

Deutschland, 2013, 52min, RBB

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt (arte)

Zum Video bei disclose.tv

arte | Dienstag, 04.09.12 | 20:15 – 21:30 (75 Min.) | Regie: Jérôme Fritel, Marc Roche | Themenseite bei arte

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem Aus bewahrt. Auch gegen den Euro soll Goldman Sachs spekuliert haben und an der Wirtschaftskrise Griechenlands nicht unbeteiligt sein. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften der Bank.

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben. Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen, nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf den alten Kontinent auszuweiten.

Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium, dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern.

Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

Der Dokumentarfilm von Jérôme Fritel und Marc Roche, Wirtschaftsjournalist bei der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und Autor des Bestsellers „La Banque“, dringt in die Schaltzentrale des Imperiums vor, das weder Grenzen noch Einschränkungen kennt und die westlichen Demokratien auf gefährliche Art unterwandert. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs, die anonym bleiben wollen, Angestellte konkurrierender Banken, Vertreter der öffentlichen Hand sowie Spitzenpolitiker, Wirtschaftswissenschaftler und Spezialisten geben erstmals Einblick in die Mechanismen der finanziellen und politischen Allmacht dieser Bank.

Dirk ‚Mr. DAX‘ Müller – Interview im ORF III vom 17.05.2012

Eines der besten Interviews, was auch an dem Redakteur liegt. Warum schaffen ARD und ZDF nicht, was der ORF kann?

ORF III, 17.05.2012 21:50

Staats­schul­den-, Eu­ro- und Fi­nanz­kri­se. Seit 2007 liest, hört und sieht man die­se The­men ständ­ig. In der In­for­ma­ti­ons­flut droht man den Üb­erb­l­ick zu ver­lie­ren. Wo­her kommt die Macht der Ra­tin­g­agen­tu­ren, wer tätigt wie Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäfte, wie funk­tio­niert un­ser Geld­sys­tem und was kann der Bürg­er tun um sein Hab und Gut durch die Kri­se zu brin­gen? Im gan­zen In­ter­view mit dem Fi­nanz­ex­per­ten Dirk Müll­er, ali­as Mr. Dax, geht ORF III-Chef­re­dak­teur Chri­stoph Ta­kacs den Hin­ter­gründ­en die­ser Kri­sen nach.

Der große Euro-Schwindel (ARD)

Der große Euro-Schwindel – Wenn jeder jeden täuscht – Die Story im Ersten

Verona, im Frühjahr 1996. Theo Waigel, damals deutscher Finanzminister schaut seinen griechischen Amtskollegen, Yannos Papantoniou, erstaunt an: „Ihr seid nicht dabei und werdet nicht dabei sein.“ Auf dem EU-Finanzministertreffen hatte Papantoniou plötzlich gefordert, dass auch griechische Buchstaben auf die Banknoten gedruckt werden. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Griechenland mit seinen Zahlen in absehbarer Zeit Mitglied werden würde“, erzählt Waigel. Doch Papantoniou bleibt bei seiner Forderung und schlägt Waigel eine Wette vor: Griechenland werde den Euro bekommen.

Heute – nach nur zehn Jahren ist Europas historisches Gemeinschaftsprojekt in Gefahr. Wie konnte das passieren? Trägt nur Griechenland die Schuld?

Erstmalig werden die folgenschweren Fehlentscheidungen in der Frühphase des Euro in einer umfassenden Dokumentation aus der sehr persönlichen Sicht der Handelnden erzählt. Der Film ist mehr als eine spannende Chronik weltgeschichtlicher Ereignisse. Mit großem Rechercheaufwand rekonstruiert Michael Wech in der Dokumentation, wie sich Europas Politiker gegenseitig täuschten. Nahezu alle verantwortlichen Finanzpolitiker in Deutschland, Griechenland und Brüssel sprechen offen über die wilden Anfänge der Währung, darunter u. a. die beiden ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel und Hans Eichel, der aktuelle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der langjährige Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker, der frühere Bundesbankchef Hans Tietmeyer, sowie der damalige Finanzminister Griechenlands, Yannos Papantoniou.

Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und stellt ernüchternd fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug – aller Mitglieder, auch der Deutschen.

Als Griechenland nur zwei Jahre nach Waigels Wette plötzlich die Stabilitäts-Kriterien erfüllt, ist auch Otmar Issing, Chef-Ökonom der Europäischen Zentralbank, fassungslos: „Sie sitzen vor den Zahlen und denken sich ‚Mein Gott, wie haben die das geschafft?'“ Hinter den verschlossenen Türen der Bundesbank sind sich die Experten damals jedoch einig: Ein Beitritt Griechenlands in den Euro-Club ist riskant. Der Bundesbanker Hans Reckers wagt sich damit an die Öffentlichkeit. Doch Deutschlands neuer Finanzminister Hans Eichel reagiert sofort: Er pfeift den Kritiker zurück. Den Risiken zum Trotz hoffen alle auf den großen Euro-Boom – und werben bei ihren Bürgern für Vertrauen in die neue Währung.

Ein gefährliches Wunschdenken. Denn fast alle Länder haben große Mühe, die Stabilitätskriterien einzuhalten und entwickeln erstaunlichen Erfindungsreichtum – auch die Deutschen: Finanzminister Theo Waigel will die Bundesbank dazu bewegen, die Goldreserven aufzuwerten. Sein Nachfolger Eichel lässt Milliarden-Forderungen an Russland am Kapitalmarkt verkaufen, um den Bundeshaushalt zu sanieren. In Athen geht man einen Schritt weiter: Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hilft den Griechen, einen Teil der Staatsschulden zu verstecken. Andere Ausgaben werden in den Bilanzen verschwiegen. Als die Augenwischerei in der Euro-Grau-Zone auffliegt, ist es zu spät. In vielen Staaten ist die Staatsverschuldung längst außer Kontrolle geraten.

Ein Film von Michael Wech.

Dokumentation: Die Griechenland-Lüge (ZDF)

Die ZDF-Dokumentation zeigt, wie es zur schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte und wie die deutschen Bürger von der Politik getäuscht werden.

Zwei Tage nach der Schicksalswahl in Griechenland zeichnen Frontal21-Autoren nach, wie es zu der schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte. Die ZDF-Dokumentation zeigt eine von Wunschdenken und Ignoranz geprägte Politik, die Griechenland in den Abgrund führte – und wie die deutschen Bürger von der Politik systematisch getäuscht werden. Für die Dokumentation waren die Autoren in Griechenland unterwegs, sprachen mit Verlieren und Gewinnern der Krise.

Immer wieder täuschte die Politik sich selbst und die Öffentlichkeit. Schon beim Beitritt zum Euro wurden Kritiker mundtot gemacht. Politische Romantik sei wichtiger gewesen als ökonomische Vernunft, sagt Frits Bolkestein. Der ehemalige EU-Kommissar rechnet in der Dokumentation mit der deutschen und der Brüsseler Politik ab. Ein hochrangiger Insider aus der EU-Kontrollbehörde bestätigt: Viele hätten damals gewusst, dass Griechenland nie hätte in den Euro aufgenommen werden dürfen, doch das wollte niemand hören.

Finanzielle Hilfen kommen nicht an

Milliarden sind inzwischen nach Griechenland geflossen. Doch bei den Griechen kommt das Geld nicht an. Das Textil-Unternehmen von Cecile Varvaressos im Norden des Landes zum Beispiel bekommt keine Kredite mehr. Bürokratie und Vetternwirtschaft sind immer noch im ganzen Land präsent. Und die harten Auflagen der EU helfen nicht – im Gegenteil: „Das Spardiktat ist genau der falsche Weg. Hier wird dem Land jede Chance genommen, sich wieder zu erholen“, sagt der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar.

Griechenland rutscht immer tiefer ins Elend. Mit einem Sozialarbeiter waren die Reporten in den Armenvierteln Athens unterwegs: Immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs, verarmen und der Staat kann ihnen nicht helfen. Seit Beginn der Krise müssen viele Mütter ihre Kinder ins Heim bringen, weil sie sie nicht mehr ernähren können.

Reiche Griechen zahlen keine Steuern

Gleichzeitig zahlen die reichen Griechen noch immer keine Steuern. Die Autoren trafen das Oberhaupt einer Reeder-Familie. Für den Niedergang seines Landes macht der Multimillionär die griechische Politik und die Bürokratie verantwortlich. An einen korrupten Staat will er keine Steuern zahlen. „Oder würden Sie Ihr Geld Al Capone geben?“, fragt der Reeder.

In der Krise hat die Kanzlerin immer wieder versucht, das Griechenland-Problem kleinzureden. Doch jetzt ist klar: Der deutsche Steuerzahler trägt die größten Risiken. Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, spricht in der Dokumentation von der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg und appelliert an die Politik, endlich Lösungen zu finden.

Film von Michael Haselrieder, Karl Hinterleitner und Reinhard Laska

Verfassungsbruch durch den Bundestag – Rede von Gregor Gysi

Stellungnahme der Wissensmanufaktur zur Rede von Gregor Gysi am 29.03.2012 über die Verfassungswidrigkeit des Europäischen Stabilitätsmechanismus und Fiskalpakts:

Diese Rede von Gregor Gysi hat es als erste Bundestagsrede verdient, von der Wissensmanufaktur empfohlen zu werden. Offenbar erkennen immer mehr Personen der Politik, was wir seit Jahren erklären.

Die Wissensmanufaktur distanziert sich dennoch ausdrücklich von sämtlichen Parteien und Politikern. Gysi kommt den tieferen Hintergründen inzwischen jedoch sehr nahe und analysiert auf brillante Weise die Rechtswidrigkeit von ESM und Fiskalpakt.

Laut Gysi ist eine Änderung der Artikel 109, 115 und 143d des Grundgesetzes gemäß Artikel 79 ausdrücklich erlaubt. Der Fiskalvertrag hingegen verbietet genau solche Änderungen. Somit ist der Fiskalvertrag eindeutig grundgesetzwidrig. Darüber hinaus soll der Bundestag völkerrechtlich dazu gezwungen werden, 20 Jahre lang jeweils 25 Mrd. Euro Schulden abzubauen. Der Europäische Rat wird in der Hierarchie über die Parlamente gestellt, wodurch dann auch der Regierungschef über dem Parlament steht. All dies steht im Widerspruch zum Grundgesetz.

Gemäß Grundgesetz Artikel 20 Abs. 2 geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Dies schließt die Budgethoheit ein, so Gysi. Der Fiskalvertrag verletzt also Artikel 20 und somit die verfassungsmäßige Ordnung. Leider hat Gysi seine Argumentation an diesem Punkt nicht fortgesetzt, denn dies würde direkt zu Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 führen, demgemäß es unter diesen Umständen ein Recht zum Widerstand gibt, wie es von der Wissensmanufaktur schon lange beschrieben wird (Steuerboykott). Vielleicht wird Gysi ja bei seiner nächsten Rede an dieser Stelle fortsetzen…

Äußerst sehenswert ist es, wie klar und hart Gysi mit den potentiellen Verfassungsbrechern ins Gericht geht und wie diese auf seine fundierten und lebhaft vorgetragenen Vorwürfe reagieren. Als Lösungsvorschlag nennt er sogar eine neue Verfassung gemäß Grundgesetz Artikel 146 und eine öffentlich-rechtliche Bank, wie sie auch im Lösungskonzept der Wissensmanufaktur (Plan B) enthalten ist.

Die Mitarbeiterliste der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG

Bitte auch den Text lesen!

www.25000-euro.de

www.politicalbeauty.de

Krauss-Maffei Wegmann (KMW) (Wikipedia) ist das deutsche Rüstungsunternehmen aus München, das Leopard-2-Panzer nach Saudi Arabien exportierten will. Hier sieht man auch, wie wunderbar in Ordnung unsere tolle Demokratie ist: Kriegstreiberei ist nämlich völlig legal und durch den Gesetzgeber nicht nur legitimiert, sondern befürwortet. Der geheim tagende Bundessicherheitsrat entscheidet über Waffenexporte und muss sich nie rechtfertigen. Anfragen werden mit dem Hinweis auf die Geheimhaltung abgewiesen. Halten wir also fest: Alles ist völlig legal. Und da die Liste der Mitarbeiter von KMW öffentlich zugänglich in Xing auffindbar ist, dürfte es wohl auch erlaubt sein, diese hier nochmal aufzuführen. Sie finden die meisten Telefonnummern und Privatanschriften der Mitarbeiter im Münchener Raum über das Telefonbuch. Bitte beachten Sie, dass es dabei auch zu Namensverwechslungen bzw. mehrfach auftretenden Familiennamen kommen könnte. Rufen Sie die Mitarbeiter von KMW nur in dringenden Fällen an… Was ein dringender Fall ist, entscheiden Sie am besten selbst. Wenn man sich so die Profile der KMW-Mitarbeiter/innen auf Xing durchliest, meint man wirklich, dass diese glauben, für etwas vollkommen Gutes zu arbeiten. Einige suchen Kontakte im Freizeitbereich, manche Klettern, und andere sind im THW. Schwarz-Weiß Denken führt uns hier nicht weiter, wir müssen den Mitarbeiter/innen zeigen, was sie anrichten, und dabei auch Verständnis für ihre persönliche Situation haben. Bei Krieg geht es ums Töten und um nichts anderes. Und wer ist hier so naiv zu glauben, dass einmal hergestellte Waffen nur gekauft werden, damit sie in irgeneiner Garage verstauben? Was ist also los mit den Gutdenk-Mitarbeitern von KMW? Liebes KMW-Personal, die Kommentarfunktion steht Euch offen. Warum arbeitet Ihr für die Spaltung der Welt? Warum beteiligt Ihr Euch an Kriegen, die nur maximal ein Prozent der Weltbevölkerung wirklich wollen? Ist es nur weil Ihr Eure Familie ernähren müsst? Habt Ihr mit Euren vielfältigen Kenntnissen und Interessen keine freie Berufswahl? Werdet Ihr von irgendeiner Seite erpresst oder bestochen, bei KMW zu bleiben? Unternehmensdetails lt. Xing Firma: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG Branche: Verteidigungsindustrie/Militär Organisationstyp: Gesellschaft in privater Hand Unternehmensgröße: 1001-5000 Mitarbeiter Mitarbeiter auf XING: 237 Stellenangebote: 0 Unternehmensdetails lt. Wikipedia Gründung: 1999 Sitz: München Leitung: Frank Haun Mitarbeiter: 3140 (2010) Umsatz: 898 Mio. Euro (2010) Branche: Rüstungsindustrie Produkte: Fahrzeuge Aus Wer-zu-Wem: „Krauss-Maffei Wegmann ist nun komplett im Besitz der Familie Bode, nachdem Siemesen Anfang 2011 seine Anteile verkaufte. Die Familie Bode ist einer der größten deutschen Rüstungsproduzenten. Aktuell führt Dr. Manfred Bode die Familiengeschicke. Für seine Verdienste erhielt er in 2007 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.“ Für Protestanrufe und -mails

Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG Krauss-Maffei-Strasse 11 80997 München

Telefon: 089 / 81 40 – 50

Tochterunternehmen von KMW

  • ATM Computer Systeme GmbH
  • GLS Gesellschaft für logistischen Service (GLS ist seit Juni 09 mit KMW verschmolzen)
  • KMW Schweißtechnik GmbH
  • HDVS Hellenic Defense Vehicle Systems
  • Wegmann USA, Inc.
  • DDVS Dutch Defense Vehicle Systems
  • ARTEC GmbH
  • PSM GmbH
  • HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH

Mitarbeiternetzwerk Die hier angegebenen Zahlen bedeuten, wie viele Mitarbeiter von KMW Verbindungen zu anderen Unternehmen haben. – KMW 43 – MAN Truck & Bus AG 23 – Bundeswehr 21 – arTec GmbH 20 – BMW Group 19 – ABB Deutschland 19 – SIEMENS 19 – BMW AG 16 – Daimler AG 16 – AUDI AG 16 Mitarbeiterliste Gerne hätte ich die Berufseinsteiger etwas in Schutz genommen, das war mir aufgrund der Liste von Xing aber dann nicht mehr möglich.

  1. Bernd Nagler, Personalreferent
  2. Katharina Barth, Konzern-Controlling/Beteiligungscontrolling
  3. Holger Nowak, Projektmanager
  4. Markus Dietz, PDM&CAx Administrator
  5. Jens Lell, Programmdirektor
  6. Kerstin Scholze, Referentin Strategie & Unternehmenskommunikation
  7. Gerhard Groll, Konfigurationsmanager, Projektingenieur
  8. Klaus Jung, CM-Manager
  9. Rudolf Kaplan, Materialwirtschaftsleiter
  10. Oliver Aichert, Personalleiter
  11. Lars Balzer, Gruppenmoderator, Hauptabteilungsleiter M&A, Beteiligungscontrolling
  12. Stefan Ulbrich, Logistikingenieur
  13. Christian Göppel, ATS/ Prüfsystemtechnik
  14. Jan Neugebauer, Vetrieb und Projekte Air Defence
  15. Jens Mehl, Qualitätsmanagement Beschaffungssicherung
  16. Christian Felbermeir, Software Engineering
  17. Norbert Jorasch, Projektleiter Sonderprojekte Logistik
  18. Christian Petrasek, Abteilungsleiter
  19. Jens von Schickfus, Projektleiter
  20. Thomas Fritzsch, Executive Marketing Manager Combat Systems
  21. Dr. Alexander Jean-Jacques, Abteilungsleiter Versuch /Prototypenbau
  22. Ulrich C. Schmitt, Hauptabteilungsleiter Rechnungswesen & Zentrales Controlling
  23. Simon Hild, Dipl. Ingenieur Konstruktion und Entwicklung
  24. Sarah Maier, Softwareingenieurin
  25. Birgit Nicole Kremnitz, Product Owner (Scrum)
  26. Martin Schwarz, Softwareentwickler
  27. Alexander Rieger, Abteilungsleiter
  28. Thomas Berger, Berechnungsingenieur
  29. Isik Scharnow, Assistentin Strategie und Unternehmenskommunikation
  30. Daniel Reck, Abteilungsleiter
  31. Stefan Probst, Referent Unternehmenskommunikation
  32. Claudia Eberhardt, Dipl.-Betriebswirtin
  33. Nicole Löbel, Vertriebs-und Vertragssachbearbeiterin
  34. Martin Kölbl, Lead-Buyer im strategischen Einkauf für Schweissbaugruppen
  35. Christian Bohmann, Einkäufer
  36. Dr. Kerstin Bierbrauer, Projektleiterin
  37. Harald Böttner, Projektingenieur
  38. Stefan Unterholzner, Gruppenleiter
  39. Cyril Couchouron, Projektingenieur
  40. Thomas Herres, Projektleiter / Project Manager
  41. Sebastian Schwarz, Sachbearbeiter Gewährleistung
  42. Tobias A. Kunz, Project Manager
  43. Michael Meyer, Projektleiter Logistik
  44. Rüdiger Saul, Leiter Fertigungsabwicklung
  45. Thomas Borchert, Projektleiter – Entwicklungsabteilung, Zertifizierter Projektmanager PRINCE2
  46. Stephanie Kolbeck, Assistentin
  47. Martin Lindner, Leiter Supply Chain Organisation & Prozesse
  48. Alexander May, Projektmanager Systemtechnologien
  49. Andreas Amedick, Abteilungsleiter / Manager
  50. Dirk Zimmermann, Berechnungsingenieur
  51. Jan-Bart Scholl, System-Safety Manager
  52. Simone Thomas, Projektassistenz
  53. Christopher Pusch, System Engineer
  54. Jörg Müller, Trainee
  55. Jan Kristof Noll, Projektleiter – Internationale Projekte
  56. Frank Mützner, Projektleiter
  57. Markus Haible, Projektplanung – Projektmanagement – Aftersale – Logistik
  58. Manfred Scharl, Konstrukteur
  59. Jürgen Geißler, Projekttechniker
  60. Claudia Miller, Rechtsanwältin
  61. Thomas Richter, Abteilungsleiter Ersatzteilversorgung Ausland
  62. Markus Helm, Leiter Steuerabteilung
  63. Sascha Nowotny, Berechnungsingenieur
  64. Manuela Rasthofer, Sales Manager, B&D Office USA
  65. Raoul Ahrens, Projektingenieur
  66. Alex Baumeister, Manager
  67. Christian Goubeau, Customer Support
  68. Harald Ruzok, Abteilungsleiter, Zertifizierter Projektmanager IPMA
  69. Johannes Salzmann, Nachrüstplanung / Datenbankauswertungen
  70. Robert Knobloch, Abteilungsleiter Ersatzteilversorgung Innland
  71. Heiko Weinmann, Software Engineer Embedded Systems
  72. ****** ******, Projektcontroller
  73. Michael Stölb, Projektleiter
  74. Christoph Muser, Projektleiter
  75. Fabian Hertz, Technik Redakteur (Interaktive Dokumentation)
  76. Daniel Spilker, Qualitätsmanagement / Umweltmanagement
  77. Dirk Aichner, Projektingenieur
  78. Markus Probst, Projektingenieur
  79. Corinna Jais, Kaufmännische Auftragssachbearbeiterin
  80. René Fischer, Lead-Buyer
  81. Dirk Hartwig, Entwicklungsleiter
  82. Friedrich C. Kischkel, Softwareentwickler, ScrumMaster
  83. Horst Krüger, Technischer Redakteur
  84. Sven Schröder, Systemingenieur
  85. Mathias Kraus, Abteilungsleiter Projekte/ KeyAccount
  86. Armin Möhres, Projekteinkauf
  87. Max Hemmerling-Linzner, Entwickler
  88. Andreas Schuster, Projektkoordination
  89. Niels Hoffmann, Contract Manager
  90. Stefan Mödl, Werkstattmeister
  91. Axel Hoos, Versuch-System-Ingenieur
  92. Matthias Renner, Projektleiter
  93. Volker Mönnikes, Systemingenieur
  94. Thilo Ferenszkiewicz, Systemingenieur
  95. Tobias Niedermeier, Abteilungsleiter
  96. Jörn Wagner, Inbetriebnahmetechniker
  97. Hermann Rabenstein, Instandhaltung und logistisches Informationsmanagement
  98. Ralf Weyrich, SAP Key User
  99. Udo Bauer, Projektleiter Ausbildung national/ international
  100. Hilmar Kus, Projektleiter Ausbildung/ Trainingsmanager
  101. Frank Keller, Schweißfachingenieur
  102. Andreas Spitzfaden, Senior Buyer (Teilprojektleiter Einkauf)
  103. Sascha Balduhn, Projektleiter
  104. Torsten Klöser, Berechnungsingenieur
  105. Raik Langer, Planer
  106. Yvonne Göbel, Einkaufssachbearbeiterin
  107. Sabine Braukhoff, Abteilungsleitung Debitoren/Kreditoren
  108. Birgit Seitz, Finanzen
  109. Jörg Ludwig, Projektleiter
  110. Dr. Michael Hönlinger, Abteilungsleiter Vorentwicklung
  111. Rolf Mengel, Leadbuyer
  112. Johann Schmidmeister, Fertigungsplaner
  113. Marcus Kreller, Versuch-Systemingenieur
  114. Christian Hartel, System Safety Manager / Management für Funktionale Sicherheit
  115. Leo Hafenmayer, Einkäufer von einbaufertigen Konstruktionsbauteilen nach Zeichnung
  116. Sascha Hartung, Projektingenieur Logistik
  117. Dagmar Otto, Senorbuyer
  118. Rainer Malina, Abteilungsleiter Safety Management
  119. Kathrin Rietschel, Einkauf
  120. Stephan Trebing, Software-Ingenieur
  121. Christian Götz, Projektingenieur
  122. Andreas Simann, externer Mitarbeiter
  123. Jan Möller, Softwareentwickler
  124. Sebastian Maahs, Systemingenieur / Entwicklungskoordinator
  125. Stephan Lorenz, CAD Organisator
  126. Jörg Koeppen, Abteilungsleiter Projektplanung und Steuerung
  127. Tobias Rohr, Schulungsleiter
  128. Max Gschwendtner, Sales Director
  129. Max Gschwendtner, Sales Director
  130. Jacqueline Bergel, Vertriebsinnendienst Ausland, spare parts supply
  131. Jens Arne Weggemann, Softwareentwickler
  132. Gerhard Schollbach, techn. Angestellter
  133. Florian Apel, Projektmanager
  134. Gerald Schöning, Abteilungsleiter, Logistische Analysen
  135. Ines Soares, Fremdsprachensekretärin
  136. Michael Woschek, Referatsleiter Vertrags- und Risikomanagement
  137. Kay Gottschalg, Kundendiensttechniker für gepanzerte Radfahrzeuge
  138. Andreas Pohling, Entwicklungsingenieur
  139. Ingrid Zielonka, Sekretärin / Assistenz
  140. Maximilian Ammermüller, Hauptabteilungsleiter Elektrik, Elektronik, Prüfsysteme
  141. Matthias Kurze, Einkäufer (technisch)
  142. Claudia Zehntner, Software-Ingenieurin
  143. Bettina Lechner, Sekretärin/Assistentin der Geschäftsführung
  144. Florian Loderbauer, Technischer Einkäufer/Senior Buyer
  145. Klaus Barbie, Dipl.-Ing.
  146. Stephan Dietz, Projektleiter
  147. Torsten Roeterink, Konstrukteur
  148. Daniela Schneider, Sales
  149. Markus Raff, Konstrukteur
  150. Michael Weber, System-Analytiker
  151. Gabriel Morgenstern, Software-Entwickler
  152. Falk Satzer, project manager
  153. Lars Tharun, Service-Ingenieur
  154. Richard Demmel, Gruppenleiter
  155. Lutz Hannusch, Versuchsingenieur
  156. Anna Kaszczuk, Einkaufssachbearbeiterin
  157. Franziska Hesse, Senior Buyer (Projekteinkäufer)
  158. Sonja Naepfel, Assistentin Supply Chain
  159. Stefan Biela, Logistikingenieur
  160. Alem Prasovic, Lead Buyer
  161. Christian Lang, Leiter Supply Chain
  162. Norbert Obermeier, Service & Logistik
  163. Sebastian Hertz, Projektleiter
  164. Axel Volley, Manager Visual Systems
  165. Patrick Lenz, Sales engineer Combat Systems Artillery / IFV Puma
  166. Melanie Baureithel, Disposition und Fertigungssteuerung
  167. Morris Schwandt, Projektingenieur
  168. Jürgen Schneider, Werkleiter (Hauptabteilungsleiter Fertigung)
  169. Silvio Schiller, Vorentwicklung und Konstruktion
  170. Sascha Freiler, Versuchstechniker / Prototypenbau
  171. Stefan Krischik, CFO
  172. Maximilian Forster, Dipl. Entwicklungsingenieur Software
  173. Marc Wiethölter, Senior Buyer
  174. Mario Gall, Projektleiter
  175. Christian Seibt, Project Manager
  176. Diana Schubert, Hauptabteilungsleiterin
  177. Alexander C. Warns, Serviceingenieur
  178. Mathias Meermeier, Senior Buyer
  179. Christof Lücke, Konfigurationsmanager
  180. Marc Ingenbleek, Kundendienst
  181. Alexander Kappes, Konstrukteur
  182. Mehmet Bengi, Gruppenleiter
  183. Katharina B. Huth, Kfm. Projektmanagement
  184. Christian Moser, Commercial Manager
  185. Florian Krimmer, Kaufmann
  186. Robert Böber, Hauptabteilungsleiter
  187. Alexander Jaroschek, Maschinenschlosser / Partieführer
  188. Robert Heinzlmeir, Qualitätsmanagment
  189. Christian Rühl, Hauptabteilungsleiter
  190. Alexandra Kröhnert, Informatikkauffrau
  191. Nina-Marie Thanner, Projektkauffrau
  192. Constantin Blaß, Maschinenbau Ingenieur (Versuchs System Ingenieur)
  193. Frank Schnippering, Logistikingenieur
  194. Marcus Schnabel, Projektleiter
  195. Mathias Pettrich, Projektkaufmann
  196. Verena Schlarbaum, Materialeinkauf zeichnungsgebundene Kunststoff- und Dichtungselemente
  197. Matthias Schmidt, Systemingenieur
  198. Isabell Barthelmay, Projektplanerin
  199. Bernd Molzberger, Bereichsleiter
  200. Rainer Schütz, Projektmanager
  201. Michael Mardorf, Leitung Techn. Dienstleistung CAD/PLM/Norm
  202. Lena Hefele, Assistentin der Bereichsleitung
  203. Kathrin Rudolph, Sachbearbeiterin
  204. Eckhard Staiger, Dipl.-Ing.
  205. Bernd Schmidmeister, Fertigungsplaner
  206. Martin Ritt, Fertigungsplaner
  207. Christian Rott, Arbeitsvorbereiter
  208. Beke Draack, Referatsleiterin Einkaufscontrolling
  209. Werner Limmer, Serviceingenieur Elektrotechnik
  210. Claudia Mayer, Projektingenieur/ Teilprojektleiter
  211. Laura Winterhalter, Betriebsdolmetscherin
  212. Thomas Zschammer, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau
  213. Jörg von Maltzahn, Controller
  214. Timmy Mass, Projektingenieur
  215. Stefan Grasser, Konstrukteur
  216. Harald Bachmann, Entwicklungsingenieur
  217. Sasa Istuk, Ingenieur im tech. Service
  218. Sebastian Wolk, IT-Anwend. Entwickler
  219. Dirk Humbert, Berechnungsingenieur
  220. Dr. Hans-Werner Lindert, Hauptabteilungsleiter Technik
  221. Sven Hoene, Projektingenieur
  222. Matthias Franz, Programmierer
  223. Hans-Jörg Thomas, Leiter Supply Chain Management Materialsteuerung
  224. Detlev Schnabel, Techniker
  225. Christian Kapser, Partieführer
  226. Lutz Nawroth, Dipl. Ing. Maschinenbau
  227. Jens Meschkat, Lead Buyer
  228. Tobias Singer, Industriemeister Metall
  229. Daniel Fröhlich, Local Buyer
  230. Marco Hoffmann, Entwicklungsingenieur
  231. Nicole Wilfert, Teamleitung der Radfahrzeuginstandsetzung
  232. Anna Niedermeier, Referentin Unternehmenskommunikation
  233. Sebastian Blauel, Einkäufer
  234. Florian A. Köhler, Rechtsanwalt / Attorney at Law
  235. Volker Gutberlet, Softwareentwickler
  236. Yann BRES, Strategischer Einkäufer
  237. Hubertus de Poorter, Projektkaufmann

Einzelne Namen können von dieser Liste entfernt werden, wenn die jeweiligen Mitarbeiter Ihre Kündigung (Eigenkündigung, Kündigung durch den Arbeitgeber, Aufbehungsvertrag) mit handschriftlicher Unterschrift per E-Mail übermitteln, oder versichern, nurnoch so lange wie nötig (z. B. Jobsuche, etc.) im Kriegsverbrecher-Unternehmen KMW zu bleiben.

1. Update: Aufgrund der äußerst perfiden Rechtfertigungsrhetorik einiger Kommentatoren (KMW-Mitarbeiter?) wurde die Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert. Wir danken für die Beteiligung, halten es aber für aussichtlos hier ein Bewusstsein für die Tragweite des Handelns und einen verantwortungsvollen Umgang mit anderen Kulturen zu vermitteln. Das hatten wir auch nicht erwartet. Was kann man als nächstes hier lesen? Etwa: „Ich arbeite gerne bei dem größten internationalen Hersteller von Uranwaffen! Genozide schützen die Regierungen vor dummen Demonstranten.“ Dazu fehlt ja nicht mehr viel. Sowas geht einfach gar nicht.

2. Update: Nr. 72 wurde entfernt. Der/die Mitarbeiter/in hat uns eine Kündigung zugeschickt und ihren Austritt aus dem Kriegssystem KMW damit glaubhaft bestätigt.

Finanzkrise für Anfänger – PHOENIX

Finanzkrise für Anfänger, Moderation: Michael Sahr

Kommentar:

Zu Beginn der Sendung wird die Finanzsituation Griechenlands zwar einfach mit dem „Leben über den Verhältnissen und auf Pump“ und nicht etwa durch das Geld- und Zinssystems an sich begründet, aber sie enthält doch einige gute Erklärungen und Hinweise: „Blumensträuße statt Kanonen!

Griechenland gab mitten in der Krise drei Milliarden Euro aus, um Kriegswaffen zu kaufen. Im März 2010 exportierte Thyssen Krupp U-Boote für 1,3 Milliarden Euro nach Griechenland. Gleichzeitig rauben die Regierungen, die sowas zulassen, vor allem den jungen Menschen jeden noch verbliebenen Traum.

Was die Unternehmer im Film wohl noch nicht ganz verstanden haben: Steuerzahler sind Sklaven; Staaten werden sich immer an ihren treuen Schäfchen vergehen und Steuern veruntreuen… für U-Boote, Panzer, Atomwaffen, Deals, Public Priavte Partnerships, und anderen Dreck den die Menschheit nicht braucht.

Griechische Polizeigewerkschaft droht mit Festnahme der Troika

Die Finanzkrise nimmt in Griechenland immer kuriosere Züge an: Der Vorstand der Gewerkschaft der Polizisten des Landes (POESY) droht mit der Festnahme der Kontrolleure der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach Ansicht der Gewerkschaft versucht die „Troika“, mit den harten Sparmaßnahmen die demokratische Ordnung umzuwerfen. Zudem versuche sie, die „nationale Souveränität“ zu verletzen und vom griechischen Volk wichtige Güter zu rauben.

„Wir warnen Sie, dass wir die sofortige Ausgabe von Haftbefehlen fordern werden“, hieß es am Freitag unter anderem in einer schriftlichen Erklärung, die an die Troika-Vertreter geschickt wurde. Zudem wurde am Freitag ein Flugblatt verteilt, auf dem „Wanted“ (gesucht) stand und das für die Festnahme der „Troikaner“ einen Euro als Belohnung in Aussicht stellte.

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