RAP NEWS 15-16 – Neue Folgen

RAP NEWS 16 – I HAVE A DRONE: Barack Obama vs Mitt Romney

Juice Rap News – Episode 16: Electile Dysfunction. It’s nearing the end of 2012, and the bastion of world democracy (The United States of America) is displaying its free and open process of elections for the world to observe. As is customary every four years, the rigorous selection process has served up a number of philosopher kings and queens from which to choose. But why have so many choices when with a bit of effort you can whittle it down to two candidates and let the people pick from those? Especially when it makes for such scintillating debates. Join Juice Rap News stalwart host Robert Foster as he shares his dreams for the Presidential Debates… and then receives something of a rude awakening. – Written & created by Giordano Nanni & Hugo Farrant in a suburban backyard home-studio in Melbourne, Australia – on Wurundjeri Land.

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RAP NEWS 15: Big Brother is WWWatching You (feat. George Orwell)

Juice Rap News: Episode 15: Big Brother is WWWatching You. September 2012 rocks around with some crucial developments in the ongoing struggle over the future of the internet. Will it remain the one open frequency where humanity can bypass filters and barriers; or become the greatest spying machine ever imagined? The future is being decoded as we type. Across Oceania, States have been erecting and installing measures to legalise the watching, tracking and storage of data of party-members and proles alike. If such plans materialize, will this place ever be the same? And what will be the evolutionary consequences for our human journey? Join our plucky host Robert Foster as he conducts an incisive analysis of the situation at hand. Joining him are newly appointed Thought Police General at the Pentopticon, Darth O’Brien Baxter, and a surprisingly lucid Terence Winston Moonseed. Once again, in the midst of this Grand Human Experiment, we are forced to ask tough questions about our future. Will it involve a free internet which will continue to revolutionise the way the world communicates with itself? Or is our picture of the future a Boot stamping on this Human InterFace forever? – Written & created by Giordano Nanni & Hugo Farrant – on Wurundjeri Land in Melbourne, Australia.

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Neue Datenverbrechen – 1&1 Internet AG missbraucht Kundendaten

Gestern regten sich einige noch darüber auf, dass der Blubb blubb blubb Mobilfunkanbieter O2 in Großbritannien und bald auch in Deutschland Bewegungsdaten seiner Kunden ohne Einwilligung derselben dazu missbraucht, Bewegungsprofile für die Werbeindustrie zu erstellen, da flattert bei mir die inzwischen zweite E-Mail rein, die mich energisch dazu auffordert, an einer Studie teilzunehmen. Unterschrieben ist die Elektropost mit zwei Firmennamen: 1&1 Internet AG und Lehrstuhl für ABWL und Dienstleistungsmanagement, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Hier verkauft offenbar der Telekommunikations-Reseller 1&1 die Kundendaten an eine Universität. An der 1&1 Hotline („Heißen Linie“) wusste man davon nichts. Auch auf meine Nachfrage bei 1&1 per E-Mail erhielt ich keine Rückmeldung.

Einige deutliche Hinweise, dass es sich bei der Mail nicht um Spam handelt: 1. Man weiß, dass ich 1&1 Kunde bin. Das erzähle ich sonst nicht in aller Welt herum. 2. Der Absender ist research-dlm@ku.de, also eine Adresse der besagten Universität. 3. Der in der Mail angegebene Link führt zu dem Dienst Uniark.de, das ist eine „Online Befragungssoftware für Studenten und Hochschulen“. Also ein weiterer Hinweis, dass der Absender wirklich die Universität ist.

Ich würde gerne mal wissen, wie sich 1&1 das so vorstellt… Kundenadressen an eine Uni verkaufen geht ja noch, ist man schon fast gewohnt. Dann aber dann keine Auskunft zu geben, sich hinter der eigenen Anonymität zu verstecken, das ist der eigentliche Skandal. Niemand da dem man mal eben die Hand abhacken könnte. Niemand da, den man heute Nacht auf dem Marktplatz an den Galgen stellen kann.

Ihr labert von NWO? Wir haben schon längst die NWO.

Hier ist die Mail:

Sehr geehrter 1&1 Kunde,

der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und 1&1 führen gemeinsam eine wissenschaftliche Studie zur Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle im Rahmen der Kundenkommunikation durch. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gerne zu einer Befragung einladen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich 10 Minuten Zeit nehmen und folgenden Fragebogen ausfüllen:

http://ww3.unipark.de/uc/research-dlm/de_acc/?code=5eada308a862a99d
(Um die Befragung zu starten, klicken Sie bitte einfach auf den Link)

Sie erhalten aufgrund Ihrer Angaben in diesem Fragebogen keinerlei zusätzliche Informations- und Werbenachrichten, Newsletter, Telefonanrufe oder Ähnliches. Ihre Angaben werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Wir möchten uns im Voraus für Ihre Teilnahme bedanken!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr 1&1 Team
1&1 Internet AG
Elgendorfer Straße 57
56410 Montabaur

Ihr Lehrstuhl für ABWL und Dienstleistungsmanagement
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Auf der Schanz 49
85049 Ingolstadt

Hinweis: Diese Nachricht wurde automatisch an Sie versendet. Bitte antworten Sie hierauf nicht. Falls Sie Fragen zu 1&1 Produkten haben, folgen Sie bitte dem Link und loggen Sie sich mit Ihren Kundendaten ein: http://www.1und1.de/kontakt

Videoüberwachung im ÖPNV – Esslinger Busunternehmen Fischle stellt Kameratechnik über die Menschlichkeit

Weil jemand den Gründen für die Videoüberwachung nachgehen wollte, die nun auch immer mehr in regionalen Busunternehmen Einsatz findet, schrieb ein Bekannter alle Busunternehmen an, die in Esslingen im Personennahverkehr aktiv sind. Von den vier Unternehmen antworteten nur zwei auf seine E-Mail. Es folgt der Originaltext wie er uns zugesandt wurde.

Angeschrieben wurden:

  • „Fischle“ – Esslinger Omnibusverkehr Fischle GmbH & Co. KG
  • „SVE“ – SVE – Städtischer Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar
  • „Schlienz“ – Omnibus Schlienz Reisebüro GmbH & Co. KG
  • „END“ – END Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG

Keines der Unternehmen hat einen Datenschutzbeauftragten, obwohl alle über 10 Mitarbeiter haben. Ausführlich, aber nicht konkret auf die Fragen bezogen, hat nur die Firma Fischle geantwortet. Diese streitet ab, dass an der Beantwortung der Fragen ein öffentliches Interesse bestehen kann und ist mit der Veröffentlichung auch nicht einverstanden. Deshalb veröffentliche ist die Antworten, weil es zweifellos ein öffentliches Interesse über Videoüberwachung im öffentlichen Raum gibt. Für die Apatheit meiner Zombie-Mitmenschen kann ich ja nichts. Fischle rechtfertigt die ständigen Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte seiner zahlenden Kunden damit, dass es angeblich einen Auftrag habe, das „subjektive Sicherheitsgefühl“ bei den Fahrgästen zu steigern. Die Menschen hätten auch gar keine Persönlichkeitsrechte, weil sie sich wohl nicht in der Öffentlichkeit befänden, sondern in den Räumen eines Privatunternehmens. Komischerweise hat dieses aber einen öffentlichen Auftrag durch ein öffentliches Ausschreibungsverfahren erhalten. Da passt doch irgendwas nicht. Prävention und Schutz seien die Zauberworte. Gerechtfertigt wird die Überwachung damit, dass es angeblich Vandalismus und Körperverletzungen gebe, besonders am Wochenende. Nun fahre ich ständig Bus und noch nie habe ich Menschen randalieren oder andere anmachen gesehen. Selbst wenn dem so wäre, müsste jedes Busunternehmen zuerst alle anderen Optionen prüfen, bevor es Videokameras installiert. Regelmäßige Kontrollen (durch Menschen nicht durch Maschinen) könnten hier Abhilfe schaffen. Oder die einfache Aufforderung an die Mitfahrenden zur Zivilcourage, z. B. über Plakate. Ein solcher Versuch wurde nicht unternommen; im Gegenteil, durch Videokameras soll den Kunden wohl eine Passivhaltung an- und Zivilcourage abgewöhnt werden. Ob die Firma Fischle die anteiligen Kosten für die Videoübrwachung bei der Inanspruchnahme von Fahrdienstleistungen zurückerstattet, wurde nicht beantwortet. Die Kosten der Überwachung seien angeblich nicht im Fahrpreis enthalten. Wie das möglich sein soll, bleibt ein Rätsel. Gleichzeitig hat sich der Preis für eine 4er-Karte in einem Jahr von 7,10 auf 7,90 Euro erhöht.

Auf die wirklich interessanten Fragen, nämlich wo es um einen Nachweis geht, dass die Kameras auch einen echten Nutzen haben, geht die Firma Fischle gar nicht erst ein. Der Verdacht liegt also nahe, dass es überhaupt nicht um die Aufklärung von Straftaten, Vandalismus oder Gewalt geht, sondern um die bloße Angewöhnung von Überwachung unter dem Deckmantel des subjektiven Sicherheitsgefühls, das nichts weiter als eine Behauptung und Unterstellung ist. Selbst wenn ein Sicherheitsgefühl relevant sein sollte, zeigt das Attribut „subjektiv“ bereits die Hilflosigkeit dieses Arguments. Und sollte ein subjektives Gefühl tatsächlich zu einem objektiven Mehr an Sicherheit führen? Eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn sich nämlich alle nur auf Kameratechnik als Sicherheitsgewinn verlassen und niemand mehr dem Nächsten zur Hilfe kommt, wird keine einzige Körperverletzung verhindert. – Das zeigen alle bisherigen schweren Gewalttaten im ÖPNV.

Die wahren Gründe für Videoüberwachung: Man will die Menschen an Vollüberwachung gewöhnen, damit sie auch die kommenden Überwachungsformen akzeptieren, also Drohnen, Gesichtserkennung, die dann mit INDECT verknüpft werden.

Was können SIE tun?

  1. Zeigen Sie Ihrem Busunternehmen, dass es so nicht geht und boykottieren Sie dieses.
  2. Nutzen Sie stattdessen Carsharing Anbieter.
  3. Fragen Sie den Busfahrer regelmäßig danach, ob er die Kameras abstellen kann, da diese nicht erforderlich sind und Sie sich für die nächsten 10 Minuten um Vandalismus kümmern und melden.
  4. Versuchen Sie regelmäßig, den Fahrpreis herunterzuhandeln, da Sie für die Kameras nicht zahlen wollen.
  5. Kleben Sie die Kameras mit Papier und Paketband zu. VIelleicht hilft auch sprühbare Kreide? Sachbeschädigung ist das nicht; Sie beschädigen die Sache dadurch ja nicht sondern fügen nur etwas hinzu, und die Reinigung dürfte mit einem Taschentuch möglich sein, also keine Kosten verursachen.
  6. Nutzen Sie Gesetze und Paragraphen, und verlangen Sie Auskunft, welche Daten wie lange gespeichert werden. Sie haben ein Recht auf Auskunft und auf Löschung, z. B. wenn die Überwachung in Ihre Privatsphäre eingegriffen hat.

Die folgenden Fragen wurden gestellt

[…] da mir in Ihrem Unternehmen kein Datenschutzbeauftragter bekannt ist, wende ich mich an Sie und gehe davon aus, dass Ihr Unternehmen einen solchen nicht benötigt. – Falls es dennoch einen Datenschutzbeauftragten bei Ihnen gibt, bitte ich Sie, mir diesen mitzuteilen und diese Nachricht weiterzuleiten.

Aus privatem Interesse möchte ich Sie um folgende Angaben bitten:

  • Wie viele Busse Ihres Unternehmens in Esslingen sind mit Video- bzw. Kameraüberwachung ausgestattet?
  • Auf welchen Linien fahren die mit Kameras ausgestatteten Fahrzeuge?
  • Wie hoch ist der Anteil der mit Kameras ausgestatteten Fahrzeuge im Verhältnis zu allen Fahrzeugen in Ihrem Unternehmen?
  • Werden die Videoaufzeichnungen dauerhaft oder nur zu bestimmten (oder zufälligen) Zeiten gemacht?
  • Wenn bestimmte Zeiten: Wann wird aufgezeichnet?
  • Wie wird aufgezeichnet? Handelt es sich um Kameras, die einen Rundum-Blick haben?
  • Gibt es in Ihren Bussen Bereiche, die nicht videoüberwacht werden?
  • In welchen Abständen werden die Videoaufnahmen gelöscht bzw. überschrieben?
  • Aus welchen Gründen bzw. zu welchem Zweck wird aufgezeichnet?
  • Wann wurde bei Ihnen die Videoüberwachung erstmals eingeführt?
  • Hat sich seit Einführung der Videoüberwachung die Kriminalitätsrate, der Vandalismus, etc. reduziert bzw. wurde eine höhere Aufklärung erzielt?
  • Wie oft gab es im Jahr 2011/2012 in Ihren Fahrzeugen Fälle von Vandalismus, Zerstörung, Gewalt?
  • Können Sie Angaben zur Rate der Aufklärung durch Videoaufzeichnung im Verhältnis zur Aufklärung durch Mittel ohne Videoaufzeichnung (z. B. Kontrollgänge von Personal) machen?
  • Konnten Sie durch Videoaufzeichnung bisher Personal (z. B. für Kontrollen) einsparen?
  • Haben Ihre Kunden (Fahrgäste) die Möglichkeit der Einsichtnahme in das Videomaterial, sofern es die eigene Person betrifft?
  • Können Ihre Kunden einzelne Passagen löschen lassen, wenn dadurch die Privatshpäre oder eigene schutzwürdige Interessen betroffen sind? Z. B. die Eingabe einer von der Kamera sichtbaren PIN in das eigene Handy)
  • Hat die Kameraüberwachung Ihrer Meinung nach eine Beeinträchtigung von Freiheitsrechten Ihrer Kunden zur Folge, oder muss jeder wissen, dass im öffentlichen Raum auch Videoaufzeichnungen durchgeführt werden können und sich dementsprechend verhalten?
  • Halten Sie die Videoaufzeichnung bei Ihrem Unternehmen für verhältnismäßig?

Ich freue mich über Ihre zeitnahe Beantwortung. Sollte ich keine Antwort erhalten, erlaube ich mir, am 15. September wieder auf Sie zu zu kommen. Bitte geben Sie auch an, falls Ihre Antworten privat bleiben müssen. Ich gehe jedoch davon aus, dass bwzüglich Datenschutzangelegenheiten ein allgemeines öffentliches Interesse besteht.

Schlienz und END antworteten gar nicht; SVE schloss sich später den Angaben von Fischle an. Die Beantwortung von Fischle bezog sich leider nicht konkret auf die Fragestellungen, so dass ich hier in mühsamer Arbeit die Antworten den Fragen zuordnen musste.

Antworten von Fischle

Wie viele Busse Ihres Unternehmens in Esslingen sind mit Video- bzw. Kameraüberwachung ausgestattet?

(Keine Antwort.)

Auf welchen Linien fahren die mit Kameras ausgestatteten Fahrzeuge?

(Keine Antwort.)

Wie hoch ist der Anteil der mit Kameras ausgestatteten Fahrzeuge im Verhältnis zu allen Fahrzeugen in Ihrem Unternehmen?

(Telefonisch) Die noch nicht mit Videokameras ausgestatteten Busse werden nach und nach mit Kameras nachgerüstet, bis alle Busse damit ausgestattet sind.

Werden die Videoaufzeichnungen dauerhaft oder nur zu bestimmten (oder zufälligen) Zeiten gemacht?

Hierfür werden die Bilder zeitlich eng begrenzt gespeichert und automatisiert wieder gelöscht. Eine Auswertung der Daten wird grundsätzlich nur bei wichtigem Anlass durchgeführt. Der Zugriff auf die Daten ist personell streng reglementiert.

Wenn bestimmte Zeiten: Wann wird aufgezeichnet?

(Keine Antwort.)

Wie wird aufgezeichnet? Handelt es sich um Kameras, die einen Rundum-Blick haben?

(Keine Antwort.)

Gibt es in Ihren Bussen Bereiche, die nicht videoüberwacht werden?

(Keine Antwort.)

In welchen Abständen werden die Videoaufnahmen gelöscht bzw. überschrieben?

(Keine Antwort.)

Aus welchen Gründen bzw. zu welchem Zweck wird aufgezeichnet?

Mit der Videosicherheitstechnik sollen (A) Gewalttaten im Fahrzeug dokumentiert und so die Strafverfolgung gesichert, (B) das subjektive Sicherheitsgefühl von Fahrpersonal und den Fahrgästen erhöht, (C) Vandalismusschäden und Verschmutzungen durch Fahrgäste eingedämmt werden.

Wann wurde bei Ihnen die Videoüberwachung erstmals eingeführt?

(Keine Antwort.)

Hat sich seit Einführung der Videoüberwachung die Kriminalitätsrate, der Vandalismus, etc. reduziert bzw. wurde eine höhere Aufklärung erzielt?

(Keine Antwort.)

Wie oft gab es im Jahr 2011/2012 in Ihren Fahrzeugen Fälle von Vandalismus, Zerstörung, Gewalt?

(Keine Antwort.)

Können Sie Angaben zur Rate der Aufklärung durch Videoaufzeichnung im Verhältnis zur Aufklärung durch Mittel ohne Videoaufzeichnung (z. B. Kontrollgänge von Personal) machen?

(Keine Antwort.)

Konnten Sie durch Videoaufzeichnung bisher Personal (z. B. für Kontrollen) einsparen?

(Keine Antwort.)

Haben Ihre Kunden (Fahrgäste) die Möglichkeit der Einsichtnahme in das Videomaterial, sofern es die eigene Person betrifft?

(Keine Antwort.)

Können Ihre Kunden einzelne Passagen löschen lassen, wenn dadurch die Privatshpäre oder eigene schutzwürdige Interessen betroffen sind? Z. B. die Eingabe einer von der Kamera sichtbaren PIN in das eigene Handy)

(Keine Antwort.)

Hat die Kameraüberwachung Ihrer Meinung nach eine Beeinträchtigung von Freiheitsrechten Ihrer Kunden zur Folge, oder muss jeder wissen, dass im öffentlichen Raum auch Videoaufzeichnungen durchgeführt werden können und sich dementsprechend verhalten?

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Videosicherheitstechnik im ÖPNV bereits bundesweit eingesetzt wird. Das das von Ihnen angenommene allgemeine öffentliche Interesse besteht nicht, da keine Überwachung des öffentlichen Raumes durchgeführt wird. Ihre Annahmen sind hier nicht korrekt. Insofern sind auch Persönlichkeitsrechte in keine Weise eingeschränkt. – Wir sind ein privates Omnibusunternehmen […].

Halten Sie die Videoaufzeichnung bei Ihrem Unternehmen für verhältnismäßig?

(Keine Antwort.)

Bitte teilen Sie mir noch mit, welcher Anteil der Fahrpreise auf die Anschaffung und Betrieb der Videotechnik entfällt, damit ich diesen vom Fahrpreis abziehen kann.

Gute Idee doch leider sind diese Kosten nicht im Fahrpreis enthalten.

Wer trägt denn die Kosten, wenn nicht der Kunde oder Steuerzahler?

(Keine Antwort.)

Hat ihre Firma einen öffentlichen Auftrag?

Wir betreiben unsere Linie eigenwirtschaftlich und auf eigenen Konzessionen/Genehmigungen. Die Vergabe von Verkehrsleistungen erfolgt in einem wettbewerblichen Verfahren dem sogenannten Genehmigungswettbewerb. Die Antragstellung erfolgt über die zuständige Behörde LA Esslingen bzw. dem Regierungspräsidium Stuttgart.

Antworten der SSB

Wir sind eine reine Managementgesellschaft, die 100 % ihrer Busleistungen vom Städt. Verkehrsbetrieb Esslingen, der Fa. Fischle und der Fa. Ruffner erbringen lässt. Die Busse dieser Firmen sind im Interesse der Sicherheit der Fahrgäste mit Videokameras ausgestattet. Firma Fischle hat Ihnen ausführlich das Verfahren erläutert.

Unsere Gesellschaft hat keinen Datenschutzbeauftragte. Diese Aufgaben werden, wenn Sie sich stellen, vom Geschäftsführer wahrgenommen.

Völkerrecht wird in den U.S. nur für Altlasten anerkannt

Die Richter am Bundesberufungsgericht in Washington stellten nun fest, dass der Vorwurf der „materiellen Unterstützung des Terrorismus“ nicht rückwirkend auf Hamdan hätten angewandt werden dürfen. Die USA hätten erst 2006 ein Gesetz geschaffen, das diesen Tatbestand als Kriegsverbrechen aufführt.

Maßgeblich für das Urteil gegen Hamdan sei also das Völkerrecht gewesen – und das kenne den Vorwurf der materiellen Terror-Unterstützung im Sinne der US-Justiz nicht.

Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/binladenfahrer102.html

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

PLANET, der Dokumentations-Sender, traut sich was: Als Wochenhighlight wird folgende Dokumentation 14 Mal wiederholt. Sendetermine siehe unten.

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Niemand weiß genau, wie sich gentechnisch veränderte Lebensmittel auf uns auswirken. Doch unabhängige Forschung ist nicht erwünscht. Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien haben dies zu spüren bekommen. Als sie kritische Ergebnisse veröffentlichten, verloren sie ihre Arbeit und wurden persönlich ruiniert, durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs. Der preisgekrönte Film „Gekaufte Wahrheit“ erzählt ihre Geschichte. Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95 Prozent der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5 Prozent sind unabhängig. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?

Im Frühjahr 2001 macht NATURE etwas, das es zuvor noch nie getan hat. Zum ersten Mal in seiner 137-jährigen Geschichte zieht das weltweit wichtigste Wissenschaftsmagazin einen Artikel zurück.

Der renommierte Biologe Dr. Ignacio Chapela hat diesen Artikel einige Monate zuvor bei NATURE eingereicht. Er berichtet über die Vermischung von einheimischem mexikanischen Mais mit gentechnisch veränderten Sorten. Die druckfrische Ausgabe der Zeitschrift ist noch nicht fertig verteilt, als bereits eine Flut von – wie sich später herrausstellt – durch den AgroChemieMulti Monsanto gesteuerten E-Mails die Redaktion überschüttet. Warum hat ein scheinbar so gewöhnlicher Artikel einen solchen Aufruhr verursacht?

Oaxaca, wo der gentechnisch veränderte Mais gefunden wurde, ist das genetische Reservoir der Urmais – Sorten für die ganze Welt; von hier aus hat der Mais vor 5000 Jahren seinen Siegeszug als heute zweitwichtigste Kulturpflanze der Erde angetreten. Chapelas Entdeckung war daher höchst alarmierend. Ist der Schwur der Gentechnik-Konzerne, dass natürliche Pflanzen völlig unbeeinträchtigt neben gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen würden, doch nicht haltbar?

Im August 1998 gibt der führende Wissenschaftler für Nahrungsmittelforschung, Dr. Árpád Pusztai, im britischen Fernsehen ein kurzes Interview. Er erklärt, dass er zwar an den segensreichen Nutzen der Gentechnik bei Nahrungsmitteln glaube, aber vor der Zulassung müssten unbedingt Langzeittests durchgeführt werden. Nach dem bisherigen Wissensstand würde er keine genveränderte Nahrungsmittel essen. Seine Gründe für diese Äußerungen sind einfach – er hat Testreihen durchgeführt, in denen Ratten mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel gefüttert wurden. Sie erlitten gravierende Organkrankheiten, Entzündungen, Immunschäden und retardiertes Organwachstum. Innerhalb weniger Stunden ist Pusztai in heftigstem politischen Kreuzfeuer. Es wird ihm verboten, sich weiter zu seinen Forschungen zu äußern. Seine Unterlagen werden konfisziert, der Zugang zu seinen Labors versperrt. Wenig später erhält er die Kündigung und wird aus dem nationalen Wissenschaftsgremium, der Royal Society, ausgeschlossen.

Wenn multinationale Konzerne Wissenschaftler von Forschungen und Veröffentlichungen abhalten können, wer bleibt dann übrig, um den Konsumenten die Wahrheit zu sagen?

Regie: Bertram Verhaag | Land: Deutschland | Jahr: 2010 | Länge: 88 min.

Sendetermine

So. 07.10.2012 20:15 | Mo. 08.10.2012 21:05 | Mi. 10.10.2012 23:05 | Fr. 12.10.2012 00:05 | Sa. 13.10.2012 01:50 | So. 14.10.2012 13:40 | Mo. 15.10.2012 14:25 | Di. 16.10.2012 15:25 | Mi. 17.10.2012 16:25 | Do. 18.10.2012 17:15 | Fr. 19.10.2012 17:45 | So. 21.10.2012 06:00 | Mo. 22.10.2012 06:50 | Di. 23.10.2012 07:55

Weitere Information

Deutsche Steuertreuhand bei E-Plus als Projekt aufgenommen

Dies könnte wie eine Werbung für E-Plus klingen; der Zweck dieses Artikels ist aber ein anderer.

BASE, die Marke von E-Plus, sammelt zurzeit Bewerbungen von hilfebedürftigen Projekten und schenkt dem überzeugendsten Projekt 20.000 Euro. Hier ist die Aktionsseite zu finden: BASE hilft helfen

Dort habe ich für das Projekt Deutsche SteuerTREUHAND eine Beschreibung eingereicht. Leider waren zur Projektbeschreibung nur 800 Zeichen erlaubt. BASE hat sie freigeschaltet!

Die Beschreibung scheint E-Plus nicht abzuschrecken: „Gleichzeitig stellt die[se] Plattform eine hervorragende Möglichkeit dar, die Veruntreuung von Steuergeldern durch den Staat zu beenden. Verantwortungsbewusste Menschen überweisen ihre Steuern dann an die Treuhand statt ans Finanzamt und geben mind. ein Mal im Jahr an, welche Projekte sie mit den Steuergeldern in welchem prozentualen Anteil finanzieren wollen.

Bitte nun Voten Voten Voten! Mit 20.000 Euro könnte die Webseite zügig entwickelt werden, und es ließe noch Potenzial für die dann folgenden Serverkosten und Werbeaktionen bei allen sogenannten „Alternativen“, den Bloggern, usw.

Bitte unterstützen Sie dieses revolutionäre Projekt ohne Revolution FÜR mehr Eigenverantwortung, FÜR lokale Mitgestaltung, FÜR sinnvolle Verwendung von Steuergeldern, FÜR die Förderung des Gedankens, dass Geld für die Menschen da ist, und nicht umgekehrt. FÜR die Hinderung der BRD-Mafia, ihre Insolvenzverschleppung weiter auf unsere und aus die Kosten unserer Kinder weiterzubetreiben. FÜR Lösungen aus den Menschen heraus, nicht als diktatorische Willkür-Maßnahme.

Es stimmt zwar, dass auch die Steuertreuhand den kriegerischen Zinseszins nicht abschaffen kann. Es stimmt aber auch, dass sie dafür sorgen kann, dass Geld für das verwendet wird, was die Menschen wirklich damit machen wollen. – Es stimmt zwar, dass die Steuertreuhand nicht DIE Lösung ist. Es stimmt aber auch, dass es zurzeit keine Lösung geben kann, die die Steuertreuhand nicht beinhaltet.