Djokovic kritisiert Syrien-Pläne der USA

bombardierung

New York – Tennis-Branchenführer Novak Djokovic hat am Rande der US Open die Pläne der US-Regierung zu einer militärischen Intervention im Bürgerkriegsland Syrien kritisiert. „Ich bin entschieden gegen den Einsatz weiterer Waffen, gegen Luftschläge und Raketen-Angriffe“, sagte der 26-jährige Serbe:

„Ich bin gegen alles Destruktive,

denn ich habe diese Erfahrung selbst gemacht: Es kann nichts Gutes bewirken.“ Djokovic ist in Belgrad aufgewachsen und erlebte im Alter von 12 Jahren die Luftangriffe der NATO auf das damalige Jugoslawien im Rahmen des Kosovokrieges mit. „Diese Zeiten, die meine Landsleute und ich damals durchgemacht haben, sind eine Erfahrung, die wir niemandem wünschen. Krieg ist das Schlimmste, was einem Menschen in seinem Leben wiederfahren kann. Niemand gewinnt dabei“, sagte Djokovic.

Mit 12 Jahren erlebte Novak Djokovic die Nato-Luftschläge gegen seine serbische Heimat. Darum lehnt der Tennis-Superstar einen Militärschlag gegen Syrien ab.

Die aktuelle Nummer 1 im Männertennis hält ein militärisches Eingreifen des Westens in den syrischen Bürgerkrieg für eine schlechte Idee: «Ich lehne jegliche Art von Waffen, Luftschlag und Bombardierung kategorisch ab. Ich bin aufgrund meiner persönlichen Erfahrung gegen alles Destruktive, weil ich weiss, dass daraus nichts Gutes kommen kann», sagte Novak Djokovic am Sonntag am Rand des US Open.

Djokovic war 12 Jahre alt, als die NATO 1999 die serbische Hauptstadt Belgrad bombardierte. «Diese Zeiten, die ich mit meinen Landsleuten und serbischen Tenniskollegen erlebt habe, wünschen wir niemandem. Krieg ist das Schlimmste. Es gibt keine Gewinner», sagte Djokovic. Gleichzeitig habe er versucht, aus der schwierigen Situation das Beste zu machen: «Wir waren Kinder. Also dachten wir, okay, wir müssen nicht mehr zur Schule gehen und können mehr Tennis spielen.»

Tennis mit Kampfjets am Himmel: «Zwei Monate lang spielten wir praktisch jeden Tag Tennis, während die Kampfjets über unsere Köpfe flogen. Wir machten, was wir wollten und liessen das Leben entscheiden, was mit uns passierte. Wir hatten keine Kontrolle darüber, wir waren hilflos. Zum Glück überlebten wir alle», so Djokovic weiter.

Der heute 26-jährige Superstar konnte im September 1999, wenige Monate nach Ende der NATO-Bombardements, Serbien verlassen und in eine Tennisschule in Deutschland übersiedeln. Von dort startete er zwei Jahre später seine internationale Karriere.

Primärquelle: SID, Sekundärquellen: tz München, Handelsblatt.com, 20 Minuten. Propaganda entfernt.

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