Wenn der Wahnsinn langsam genug kommt

ALSO…

Wenn der Wahnsinn langsam genug kommt und wenn genügend Leute sagen, dass eins und eins drei sind, wird es anstrengend, die Wahrheit gegen die Lüge hochzuhalten. Und dann lässt man halt eins und eins drei sein. So wie heute…

Also, ich frage mich, wie ich einst meinen Enkeln erklären soll, wie die ganze Sache mit dem Geld passieren konnte….

Also all die Kriege, Hungersnöte, Völker- und Massenmorde, Umweltkatastrophen, Tierqualen, Terroraktionen, Familiendramen, Verzweiflung…?

Also, wie soll ich bloß erklären, dass wir normalen Bürger durchaus verstanden haben, dass es für uns alle nicht gut wäre, wenn Falschgeld hergestellt und in Umlauf gebracht wird. Dass uns klar war, dass wenn das im großen Stil gemacht würde, dass wir dann Inflation zur Folge hätten, unser Geld weniger Wert würde, damit auch unsere Ersparnisse, bis hin zur Vernichtung unserer Volkswirtschaft.

Wie soll ich erklären, dass auf der Webseite unserer Bundesbank (übrigens genauso wie auf der Seite der FED) für jeden nachzulesen war, dass unser Geld nicht ein Nachweis für einen bestehenden Wert war, sondern praktisch nur ein Schuldschein.

Dass ziemlich alles Geld ungefähr so erzeugt wurde:

Ein Mensch will eine Anschaffung machen, für die ihm z.B. 100.000 Euro fehlen. Er geht zur Bank, erläutert sein Vorhaben und fragt, ob sie ihm das Geld leihen will. Die Bank setzt einen Darlehensvertrag auf, in dem die Bedingungen festgehalten werden. Wenn der Kunde unterzeichnet hat, darf die Bank den Vorgang ganz legal so behandeln, als habe der Kunde soeben 100.000 Euro an die Bank zurückbezahlt, obwohl im Vertrag eine Laufzeit von z. B. 20 Jahren vereinbart wurde.

Infolgedessen dokumentiert die Bank auf ihrem Konto den Eingang von 100.000 Euro. Und diese 100.000 Euro leiht sie jetzt dem Kunden. Der Kunde erhält also nicht Sparguthaben anderer Kunden zu einem etwas höheren Zinssatz ausgeliehen, sondern das Geld für seinen Kredit wird mit seiner Unterschrift auf dem Darlehensvertrag erzeugt, sobald die Bank den Vertrag in Händen hält. Das Geld der Sparerkunden dient als bei der Bundesbank zu hinterlegende 2%ige Mindestreserve für diese Kredite.

Wie erkläre ich dann bloß den Unterschied zum Falschgeld? Wie erkläre ich nur, dass wir Falschgeld abgelehnt haben, obwohl dieses zinslos in unsere Volkswirtschaft geflossen wäre, während wir ja für von Banken aus dem Nichts erzeugtes Geld, für welches nie gearbeitet wurde, auch noch freiwillig Zinsen bezahlten?

Wie soll ich erklären, dass wir zwar Atomkraftwerke bauen konnten, aber zu blöde waren, zu verstehen, dass bei der Kreditgewährung immer nur das Geld für das Darlehen erzeugt wurde, nicht aber das Geld für die Zinsen. Und dass deshalb systembedingt für die Zinszahlungen immer neue Schulden aufgenommen werden mussten, für die dann wieder die Zinsen fehlten.

Wie soll ich erklären, dass wir bei einem Spiel mitgespielt haben, wo diejenigen, die ihren Kredit bedienen konnten, systembedingt den Konkurs eines Leistungsschwächeren in Kauf nehmen mussten?

Wie soll ich erklären, dass wir uns auf ein Geldsystem eingelassen haben, welches vom ersten Tag seiner Einführung an mit mathematischer Sicherheit auf einen Kollaps zulief. So sicher, wie eine Badewanne ohne Ablauf irgendwann überläuft, wenn man das Wasser anstellt.

Wie soll ich bloß erklären, dass wir tatsächlich versucht haben, unsere Banken dann auch noch mit Milliardenbeträgen zu retten, als sich diese an ihrem ganzen Falschgeld schließlich schwer verschluckt hatten?

Wie soll ich erklären, dass wir alle mitgemacht haben, nur weil die Obrigkeit uns erst erzählte, dass das alles gut so sei, und später, dass es halt nicht anders ginge….

Wie blöde mussten wir denn damals gewesen sein? Und wir hatten noch nicht mal eine Knarre an der Schläfe! Wir hätten überhaupt nicht mitmachen müssen! Wir haben mitgemacht, weil wir nicht verlieren wollten, was wir dann doch verloren haben…

Hoffentlich fragt mich mein Enkel nicht, warum wir nach dem 3. Reich nur gelernt haben, dass man nationalistische Tendenzen frühzeitig abwehren sollte.

Warum wir nicht gelernt haben, was in der Essenz wichtig gewesen wäre, z. B.:

Hetze ist im Unrecht.

Keine Information unreflektiert als wahr annehmen.

Vor keiner Obrigkeit oder Autorität die Eigenverantwortung abgeben.

Den gesunden Menschenverstand bewahren.

Untersuchen, wem welche Informationsverbreitung und Legitimation nutzt.

Jeden Glaubens- und Modedruck unterbinden.

Zivilcourage, Stärke und Empathie in jedem Einzelnen von klein an kultivieren.

Wie gern würde ich meinem Enkel erzählen, dass mehr und mehr von uns das Geldsystem verstanden haben. Dass wir es dann bewusst abgeschafft haben und schließlich in einem gemeinschaftlichen Erkenntnis- und Entscheidungsprozess dieses revolutionäre Informationssystem geschaffen haben, welches nicht mehr anzeigt, was einer hat, sondern was einer braucht. Wo wir täglich suchen, wohin wir uns oder das, was wir materiell zur Verfügung stellen wollen, am sinnvollsten verschenken können. Wo wir nach Projekten suchen, bei welchen wir uns einbringen könnten. Wo die Freude die Motivation, das „Zahlungsmittel“ ist.

Ich würd ihm gern erzählen, dass wir seither wieder viel mehr kleinere Landwirtschaften haben, die von vielen Leuten gemeinsam nebenher betrieben werden, dass die Ernährung dadurch viel gesünder wurde, durch die körperliche Bewegung sich die Gesundheit verbessert hat und moderne Forschung und altes Wissen Hand in Hand im Dienste der Menschen arbeiten.

Ganz besonders gern würd ich die Geschichte erzählen, wie ich mit dabei sein durfte, als es uns gelang, einen Motor zu entwickeln, der in der Lage war, die Vakuumenergie zu nutzen. Und dass wir dann, weil ja jeder Haushalt autark mit Energie versorgt war, die ganzen Überlandleitungen und Kraftwerke demontieren konnten.

So viel mehr noch in Bezug auf Umwelt, Kommunikation, würdiges Leben und Sterben könnten wir unseren Enkeln erzählen, statt zu hoffen, dass wir tot sind, bevor die unangenehmen Fragen kommen…

Du kannst jetzt sagen: Das ist ja Utopie!

Da sage ich: Heute gehen unsere gesamten Steuern für die Zinsen unseres Staates drauf. Alle öffentlichen Anschaffungen und Leistungen müssen durch Neuverschuldung finanziert werden. Diese Neuverschuldung führt mathematisch zwingend zu höheren Zinsen. Wie hoch müssen die Zinsen (und daraus resultierend die Steuern) erst werden, damit wir erkennen, dass wir bereits eine (schlechte) Utopie leben?

Also, was können wir effektiv tun?

Ich bin bereit, Folgendes zu tun, bzw. mache es bereits:

Meine Bank kann mit meinem Geld nicht „arbeiten“:

Als Edelmetallhändler stelle ich mein Konto durch Barabhebungen täglich auf Null. Wenn ich eine Rechnung zu bezahlen habe, zahle ich das Geld bar ein und überweise sofort.

Ich halte Vorträge zu den Themen: Geld, Macht, Bewusstsein, mit Zuversicht und Eigenverantwortung durch die Wirtschaftskrise, Deflation, Inflation, Schenken, Spenden, Stiften, konkrete Vorkehrungen wie Vorräte und Edelmetalle, Autarkie, Lebensgemeinschaften, freie Energie usw. wohin immer ich gerufen werde.

In Kirchheim unter Teck kann ich einen Raum für Treffen bieten für Arbeitsgruppen oder Stammtische bis 50 Personen zu diesen oder anderen dienlichen Themen

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