Waiblingen – eine „Mafiahochburg“?

Mafia? Dem Laien mögen da vor allem Stichworte wie Schutzgelderpressung, Drogenhandel, Glücksspiel und Prostitution einfallen. Und so richtig das auch sein mag – das Phänomen ist damit vollkommen unzureichend beschrieben, sagt Petra Reski: Schon lange nutzen die Clans die legale Wirtschaft für sich; vor allem in der Bauindustrie verdiene „die Mafia Millionen“.

Das Prinzip funktioniere zum Beispiel so: Bei einem Bauvorhaben mag ein deutscher Konzern federführend sein – aber als Subunternehmer würden oft mafiös unterwanderte Betriebe beauftragt, die Dumping-Preise machen können, weil sie Lohnsteuer und Sozialabgaben hinterziehen. Obendrein eignen sich Baubranche, Immobilienhandel oder Gastronomie für die Geldwäsche: die Reinvestition illegaler Einnahmen, deren Ursprung dadurch verschleiert wird.

Weiterlesen bei der Waiblinger Kreiszeitung.

 

Veranstaltung: Petra Reski im Waiblinger Kulturhaus Schwanen, Dienstag, 5. Juni, 20 Uhr – dass die Spur „Mafia und Stuttgart 21“ an dem Abend eine Rolle spielen wird, liegt nahe: Mitveranstalter ist das Waiblinger Bündnis für K21. Mit im Boot als Unterstützer der Veranstaltung sind allerdings auch die Buchhandlung Hess und die Volksbank Stuttgart eG.

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