DuckDuckGo – Suchmaschine mit Privatsphäre und Features

Duck Duck Go respektiert die Privatsphäre, speichert keine Nutzerdaten wie Google und hat mehr Funktionen als mein bisheriger Standard Ixquick (Artikel über Ixquick). Weitere Links am Ende des Artikels.

Seit Ende März kann man seine persönlichen Sucheinstellungen bei Duck Duck Go mittels einer Passphrase auch in der Cloud speichern:

Die Betreiber der Suchmaschine DuckDuckGo nehmen den Datenschutz mit in die Cloud. Nutzer können ihre zahlreichen persönlichen Einstellungen der Suche bequem an jedem beliebigen Computer übernehmen, ohne dass sie dabei von einem Dienst identifiziert werden.

Auf der Seite für Sucheinstellungen können Nutzer in einer übersichtlichen und umfangreichen Box einstellen, wie die Resultate ihrer Sucheingaben angezeigt und welche Privatsphäreneinstellungen gespeichert werden sollen. Anschließend muss eine beliebige Passphrase aus mindestens vier Wörtern gewählt werden, die als Zugangscode funktioniert. Aus dieser Wortkette generiert die „Anonymous Cloud Save“ genannte Funktion einen Schlüssel. Das Passwort „verlässt“ den Browser somit nicht. In der Cloud gespeichert wird nur der Schlüssel und die damit verbundene Datei, in der die individuellen Einstellungen festgehalten sind. Sie landen auf den Servern von Amazons Cloud-Speicher S3.

Die Sucheinstellungen eines Nutzers sind damit an zwei Stellen hinterlegt: im Cookie von DuckDuckGo auf der heimischen Festplatte sowie in der Cloud. Wer nun von einem beliebigen anderen Rechner aus die Sucheinstellungen erneut aufruft und dort die Passphrase eingibt, kann sofort wieder seine gewohnten Einstellungen für DuckDuckGo nutzen.

Die generierten Schlüssel können praktisch nicht in die Passphrase rückübersetzt werden. Und selbst wenn das gelänge, wäre es kein Problem. Denn es gibt bei DuckDuckGo keine Accounts und keine Benutzernamen. Die Suchmaschine speichert prinzipiell keinerlei Informationen über ihre Nutzer. Die in der Cloud gespeicherten Einstellungen enthalten also keinerlei personenbezogene Daten.
Dieser Ansatz ist erstens praktisch, weil die Suchmaschine sehr viele Möglichkeiten zur individuellen Anpassung bietet, die sicher niemand an jedem Rechner wieder neu vornehmen möchte. Zweitens kann sich ein Nutzer auch mehrere Passphrasen ausdenken und mit unterschiedlichen Suchprofilen verbinden. Drittens kann ein Nutzer die Cookies auf seinem Rechner löschen und hat die Einstellungen für DuckDuckGo trotzdem schnell wieder parat – er braucht dafür nur die Passphrase.

Bei Google geht das alles nicht, weil die meisten Einstellungen dort nur über Cookies auf dem jeweiligen Rechner gespeichert werden und nicht in der Cloud hinterlegt werden können. Wer seine Cookies löscht, löscht damit auch alle Sucheinstellungen, die nicht fest mit einem persönlichen Google-Account verknüpft sind. Ein solcher Account wiederum macht den Nutzer Google gegenüber transparent, weil mit ihm viele Informationen verknüpft und zu einem umfassenden Profil zusammengebaut werden können.

Quelle: ZEIT ONLINE

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