Günter Grass – Kritik an der Regierung nicht am Volk

Wie geil ist das? Da macht einer ein Gedicht, und die ganzen Wahrheitsverdreher, Fakten-Leugner und Zionisten kommen aus ihren Löchern und den Redaktionen hervor. Fakt ist, dass Israel eine Atommacht ist, nicht der Iran. Fakt ist auch, dass dem Iran nichts nachgewiesen werden kann; es sind alles Unterstellungen und Lügen, um einen Angriffskrieg zu provozieren.

Zur Erinnerung: Ahmadinedschad im Interview mit Claus Kleber, ZDF

Grass will Kritik an Israel „auf keinen Fall widerrufen“
Kampagne einer „gleichgeschalteten Presse“ beklagt

Günter Grass will seine Kritik an der israelischen Regierung „auf keinen Fall widerrufen“…

Grass wies die Kritik an seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ als überzogen zurück. Darin wirft er der israelischen Regierung vor, mit ihrer Iran-Politik den Weltfrieden zu gefährden. „Der durchgehende Tenor ist, sich bloß nicht auf den Inhalt des Gedichtes einlassen, sondern eine Kampagne gegen mich zu führen“, sagte Grass dem NDR.

Im Interview mit dem 3sat-Magazin „Kulturzeit“ ergänzte er, „eine derart massive Verurteilung bis hin zum Vorwurf des Antisemitismus“ sei „von einer verletzenden Gehässigkeit ohne gleichen“. Grass kritisierte eine „Kampagne“ gegen ihn, bei der er „an den Pranger gestellt“ werde. In den ARD-„Tagesthemen“ beklagte er eine „fast wie gleichgeschaltete Presse“. „Es kommen keine Gegenstimmen vor.“

Grass sagte, die Debatte über sein Gedicht habe er erhofft, „denn es muss endlich mal zur Sprache kommen“. Dass er sich nicht kritischer über den Iran äußerte, begründete der Literaturnobelpreisträger damit, dass die Missstände in diesem Land ausreichend bekannt seien. Für eine Bedrohung des Weltfriedens habe zudem der Iran „das Potenzial nicht“. „Israel in der Tat als Atommacht hat dieses Potenzial.“

Grass wies den Vorwurf einer Israel-Feindlichkeit zurück. „Ich äußere mich zum ersten Mal umfangreich in diesem Gedicht zu Israel. Ich habe viele andere Dinge kritisch in Frage gestellt, in erster Linie die Bundesrepublik betreffend“, sagte er. Er wünsche sich „viele, die aus Freundschaft mit Israel und aus Sorge um Israel endlich dieses Tabu des Schweigens brechen und berechtigte Kritik an Israel äußern“.

„Der Iran, nicht Israel ist eine Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit der Welt“, unterstrich Netanjahu in einem von seinem Büro seinerseits als Gedicht deklarierten Text. „Der Iran, nicht Israel droht anderen Staaten mit der Vernichtung.“ Grass habe „sechs Jahrzehnte verborgen, dass er in der Waffen-SS war“. Der Literaturnobelpreisträger hatte sich 2006 über seine Zeit in der Waffen-SS geäußert, was eine breite öffentliche Debatte auslöste.

In Schutz genommen wurde Grass vom Präsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck. „Man muss ein klares Wort sagen dürfen, ohne als Israel-Feind denunziert zu werden“, sagte Staeck der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Die reflexhaften Verurteilungen als Antisemit finde ich nicht angemessen.“

Unterstützung erhielt Grass auch von den Organisatoren der Friedensmärsche zu Ostern. Der Bundesausschuss Friedensratschlag stimmte der Warnung vor einer Gefährdung des Weltfriedens am Freitag „ausdrücklich“ zu. In Grass‘ Gedicht sei „nichts Irres und keine Spur von Antisemitismus“ zu finden.

Quelle: Yahoo.

Nachrichtenüberblick via FPN zu Grass:

Ein Gedanke zu “Günter Grass – Kritik an der Regierung nicht am Volk

  1. Nach meinem Stand der Dinge ist es auch nur eine „Kolonie“, nachdem die fingierte Revolution ausbrach..

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