Von den großen lernen: Zeitarbeit, Leiharbeit, Mitarbeiterüberlassung, Personalleasing

Was macht man eigentlich mit Firmen, die sich finanziell an einem selbst bereichern wollen und bei der ehrlichen Arbeitssuche ein riesiges Chaos produzieren?

Antwort: Man spielt sie aus. Wie? Man versucht herauszufinden, wer der eigentliche Arbeitgeber ist und bewirbt sich dann bei diesem direkt.

Im zweiten Schritt spricht man eventuell zurzeit arbeitssuchende Bekannte an und meldet für sich selbst ein Gewerbe im Bereich Arbeitsvermittlung an. Voraussetzungen, wie z. B. Zertifikate, muss man dafür laut Auskunft der BAfA nicht erfüllen. Seit dem 1. April (kein Aprilscherz) müssen ALLE Arbeitslosen und Arbeitssuchenden einen sogenannten Vermittlungsgutschein von der BAfA erhalten; sein Wert beträgt 2.000 oder offenbar vereinzelt auch 2.500 Euro. Arbeitssuchend kann man sich ja einfach so melden, sogar wenn man zurzeit schon in Arbeit ist. Dann „vermittelt“ man den Bekannten in Arbeit (und sei es nur ein 401-Euro Job in der Gleitzone) und kassiert dafür mal eben 2.000 Euro. Als Dankeschön und als Aufwandsentschädigung kann man dem vermittelten Bekannten ja einen Teil davon abgeben.

Ich finde, man sollte das Gesetz erfüllen! Jeder! Viel Spaß dabei!

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5 Gedanken zu “Von den großen lernen: Zeitarbeit, Leiharbeit, Mitarbeiterüberlassung, Personalleasing

  1. Hallo, Klardenker…!
    …einwandfrei…! ganz prima…! Abgesehen davon, das mir genau diese Thematik als äußerst vertiefenswert erscheint, wären jedoch noch mehr und präziesere Einzelheiten äußerst interessant…
    Denn mit genau diesen Gedankengängen habe ich mich zeitweise auch schon oft beschäftigt. Allein – es fehlt(e) immernoch an mehr bzw. genauerem Hintergrundwissen und speziellen Informationen, insbes. zur konkreten „handwerklichen“ Umsetzung in der Praxis.. Also eher, wo man wie welche Wege beschreiten muss, was zu beachten wäre und welche Schritte man dahingehend konkret unternehmen müsste, etc.., pp… Persönliche u. berufliche Erfahrungen u. Kenntnisse auf diesem Gebiet wären eh‘ vorhanden – warum also nicht in dieser Richtung ein wenig oder gar intensiver „mitpartizipieren“…?! Andere leben davon offensichtlich nicht so schlecht, bzw. „sanieren“ sich finanziell scheinbar recht gut damit. Und zwar täglich.
    Denn: wenn man (sei es für sich selbst oder andere) per Internet Stellen sucht (und das völlig umsonst – oder eher im Gegenteil: ggfs. noch mit Kosten verbunden), was findet man seit Jahren in zunehmendem Maße nur noch in den Angeboten fast ausschließlich und immer als Erstes? Richtig! – penetrante PRIVATE ARBEITSVERMITTLUNG(EN)! Und da kann einem auf Dauer dann nur noch richtig schlecht werden und durchaus schon das Kotzen kommen! (ja, ich nehme hier kein Blatt vor den Mund..)
    Generell sage ich DANKE für diesen kleinen, aber feinen Artikel!
    Wo findet man weitere Anregungen und ggfs. nähere Hilfen und Umsetzungsstrategien dazu?
    Insges. gute Seite! Werde hier ab sofort garantiert öfter mit reinschauen!
    Schöne Grüße!

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