Auszüge der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad vom 24.04.2006

Erlauben Sie mir, einige Worte an das in Deutschland und Österreich lebende Volk zu richten. Betrachten Sie die Atmosphäre in der Welt heute. Betrachten Sie, wie jene, die vorgeben, die Menschenrechte und die Demokratie zu fördern, in Wirklichkeit die Welt regieren möchten!

Vor 60 Jahren hat ein Krieg stattgefunden, in dem auf beiden Seiten 60 Millionen Menschen umgekommen sind. Hätten wir zu dieser Zeit die Macht dazu gehabt, hätten wir diese Schlächterei verhindert. Jedenfalls, so weit es in unserer Macht gestanden hätte, hätten wir versucht, dieses Abschlachten zu verhindern. 60 Jahre sind seit jenem Krieg vergangen, und die Menschen in Palästina bezahlen noch immer einen hohen Preis für einen Krieg, an dem sie nicht beteiligt waren. Die heutige Generation in Deutschland bezahlt noch immer Wiedergutmachung für einen Krieg, an dem sie nicht teilgenommen hat.

Ich stelle nun die folgende Frage:

Treffen wir selbst die Annahme, daß vor 60 Jahren ein bestimmtes Regime einen Krieg begonnen und bestimmte Verbrechen begangen hätte. Drei Generationen später, welche Schuld trifft die gegenwärtige Generation in Deutschland, daß sie derart erniedrigt werden dürfte? Warum kann sie keine eigenständige Rolle in den internationalen Beziehungen spielen?

Die Menschen dort werden pausenlos gemahnt, ihre Eltern seien Verbrecher gewesen. Denkmäler werden errichtet. Alle Länder bauen Denkmäler für Dinge, auf die sie stolz sind; und wenn Touristen das Land besuchen, zeigen sie ihnen diese Denkmäler. Aber dort werden Denkmäler gebaut, wo jeder Deutsche, der daran vorbeigeht, ständig daran gemahnt wird: „Sieh her, Du bist das Kind von Verbechern und du mußt auf Dauer erniedrigt werden!“

Auf dem Gebiet der Kultur, in der Wissenschaft und in den internationalen Beziehungen sollte Deutschland eigentlich eine herausragende Stellung haben. Aber 60 Jahre danach werden sie immer noch von jener Handvoll von Menschen in Geiselhaft gehalten, die damals selbst die Ereignisse der Epoche geplant haben. Und nun ordnen sie sogar an, daß niemand über die Ereignisse dieser Zeit sprechen und sie analysieren darf! Warum soll eine kleine Handvoll Menschen die ganze Welt in Brand stecken dürfen, einzig zu dem Zweck, sich die eigenen Taschen zu füllen? Warum!?

Wir sind gegen diese Art, die Welt zu lenken und wir sprechen dies auch deutlich aus. Ich erkläre hier ganz offen, daß ich die politischen Methoden der USA und von Großbritannien ablehne, mit denen sie die Welt dirigieren. Und im übrigen, ich selbst trete für Frieden und Ruhe ein, ich bin ein sehr friedliebender Mensch.

Wie kommt es eigentlich, daß jedesmal, wenn euch jemand kritisiert oder eure Verfehlungen aufdeckt, ihr ihn sofort durch die von euch finanzierten Medien angreifen laßt und ihn als Verbrecher darstellt? Falsch! Ahmadinedschad ist ein einfacher Lehrer und ein friedliebender Mensch. So Gott will, werde ich nie einem Lebewesen oder einem unbelebten Gegenstand Schaden zufügen. In meinem ganzen Leben habe ich noch keiner Ameise etwas zuleide getan.

Quelle: Schwarzeliste

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Ein Gedanke zu “Auszüge der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad vom 24.04.2006

  1. So etwas geht durch die US-Israelische Kriegstreiberpropaganda leider viel zu schnell unter!

    Vielen Dank für diesen Artikel.

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