Interview mit Paul Poet zum Film Empire Me – Der Staat bin ich!

Aus ARTE TRACKS

Der Traum von Utopia, vom besseren Leben im irdischen Paradies wird vom Menschen schon lange und in immer neuen Versionen geträumt. Doch die engmaschigen Lebensprinzipien der globalisierten Weltordnung lassen kaum Alternativen und Visionen zu. Ein Phänomen macht damit Schluss: Das Gründen von Gegengesellschaften. Auf der Suche nach einer idealen Lebenskultur bauen sich hunderte Do-It-Yourself-Staaten ihre eigenen kleinen Welten. Mikronationen, Eco-Villages und Sezessionisten beschreiten mit realen Territorien und Gemeinschaften alternative Wege des Zusammenlebens.

In seinem dokumentarischen Abenteuerfilm EMPIRE ME unternimmt Paul Poet, selbst Veteran alternativer Netzwerke und sozialer Experimente, eine Reise zu sechs dieser Gegenwelten, die unterschiedliche Strömungen dieser Bewegung aussagekräftig repräsentieren. Was auf den ersten Blick bunt, charmant, skurril wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathisch exzentrische Kampfansage – wenn dir deine Welt nicht passt, bau dir deine eigene!

Mit den Bewohnern von Sealand, Hutt River, Damanhur, ZeGG, Christiania und den Schwimmenden Städten von Serenissima.

Originaltitel: Empire Me – Der Staat bin ich! Dokumentarfilm, AT/DE/LUX 2011. Filmverleih: RealFiction Filmverleih. Filmlänge: 98 Minuten. Kinostart (DE): 19.1.2012. Schauspieler/Darsteller: Paul Poet, Caledonia Curry, Robert Jelinek, John Rinaldi, Erwin Strauss, Leonard Casley u.a. Regisseur: Paul Poet.

Webseite | navigatorfilm | Filmstarts | IMDB

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