Stuttgart 21 – Denk mal! (2011, 2. Update)

Update vom 14.12.2011: Der angebliche (!) Rechteinhaber des Films drängte mich dazu, den Film von Youtube zu entfernen. Trotzdem habe ich ihn zum Download gefunden (nicht von mir hochgeladen). Ich finde es traurig, dass die Rommel Film e. K. den Wunsch der Filmemacher (Video) ignoriert, nur um mit dem Film via Kinos und DVD-Verkauf Geschäfte machen zu wollen.

Zum Download

“Warst du am Montag bei der Demo?” Das ist die Frage aller Fragen in Stuttgart seit Januar 2010. Aufgeweckt, wissbegierig, offen und kreativ verschaffen sich die Stuttgarter Bürger Gehör: die Alten, die Jungen, der Manager genauso wie der Künstler, die Hausfrau und die Kauffrau. Die beiden jungen Filmemacher Lisa Sperling und Florian Kläger zeigen in ihrem Debüt-Dokumentarfilm Stuttgart 21 – Denk mal! die Entwicklung einer der größten Bürgerinitiativen in Deutschland seit vielen Jahren. Längst geht es nicht mehr nur um einen neuen Bahnhof, es geht um die Bewegung und ihre Gesichter. Der Film will zeigen, dass sich in Stuttgart etwas entwickelt hat – ein Protest, der neu ist für die Stadt und ganz Deutschland. Es liegt Veränderung in der Luft, ein neues Bewusstsein, das nicht nur das Projekt Stuttgart 21 betrifft, sondern immer mehr auch die gesellschaftlichen Strukturen hinterfragt. Der Standpunkt der Bürger wird neu definiert. Ein neues Herz beginnt zu schlagen. Der Produzent Peter Rommel (u.v.a „Wolke 9“ und „Sommer vorm Balkon“ von Andreas Dresen), selbst bekennender Schwabe, ist der engagierte Mentor und Nachwuchs-Förderer dieses ungewöhnlichen Projekts. Stuttgart 21 – Denk mal! findet seinen Weg direkt aus dem Schneideraum auf die Berlinale. „Schön, dass wir in der Nachwuchsreihe Perspektive Deutsches Kino die Arbeit zweier junger Filmstudenten zeigen können, mit der sie sich politisch und filmisch positionieren“, kommentierte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die Einladung.

Film-Webseite | Kopfbahnhof | Bei Abriss Aufstand

Ein Gedanke zu “Stuttgart 21 – Denk mal! (2011, 2. Update)

  1. Tja es geht weiter. Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Baustopp für den umstrittenen Tiefbahnhof Stuttgart 21 trotz einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung für hinfällig erklärt. Damit darf weitergebaut werden. Irgendwann werden alle Beteiligten erkennen, dass dieser Streit zu nichts führt. Vielleicht ist eine Einigung angebracht. Ich bin mal gespannt, wie sich jetzt unser grüner Ministerpräsident verhält.

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