9/11 Demo in Karlsruhe – Nein Danke!

Bei Skywatchbretten (Ich danke dem Himmel) habe ich einen kritischen Beitrag über die 9/11 Demo in Karlsruhe am 10. September (morgen) gefunden, den ich gerne hier ergänzen möchte.

  1. Demonstrationen haben grundsätzlich Polizeieinsätze, Wasserwerfer und andere Polizeigewalt sowie brennende Mülltonnen und Black Ops zur Folge. Überwachungskameras werden gebraucht; und damit wird nicht nur gefilmt wenn etwas passiert.
  2. Jeweils direkt nach der Freiheit statt Angst Demo (Berlin) und nach dem Einsatz am 30. September 2010 (Stuttgart) wurden neue Wasserwerfer bestellt. Das macht man auch nicht zum Spaß, sondern damit sie zum Einsatz kommen.
  3. Merkwürdiger Personenkult um den Organisator des Stammtisch Karlsruhe.
  4. Merkwürdiger Organisator des Stammtisch Karlsruhe: Auf Chemtrails lässt er sich nicht ein, Argumente blockt er ab. Vielleicht hat er eine Halsstarre dass er nicht nach oben sehen kann (???) Das ist eine ernst gemeinte Frage, denn ein aufmerksamer Mensch braucht kein Youtube um zu sehen dass etwas nicht stimmt.
  5. Einige Teilnehmer wollen V wie Vendetta Masken und Guantanamo-Anzüge auf der Demo tragen. Warum die Beteiligten nicht merken, dass sie ihre Darstellung nach außen damit eher als Spinner als nach Aufklärer aussehen lassen, ist mir ein Rätsel.
  6. Kritik zu Masken aus Filmen wird abgeblockt mit Kommentaren wie „Ich will keine inhaltslosen Mails“ oder „weil mir eine Diskussion nichts bringt“.
  7. Auf einer „internen“ (weil angeblich nicht verlinkten) Seite des Blogs wurden sämtliche Planungen veröffentlicht, inklusive Mail-Adressen von Blogs, Gagen von Christoph Hörstel und der Bandbreite. Die Seite ist nicht mehr direkt abrufbar, aber im Google-Cache ist sie noch. Klick.
  8. Ich frage mich: Warum kommen Christoph Hörstel und Die Bandbreite nicht auf eigene Kosten, so wie es alle anderen Teilnehmer auch tun? Ist Hörstel was besonderes, außer dass er irgendwelche neuen Erkenntnisse bekannt gibt? Hörstel hatte doch mal eine Partei aufbauen wollen, Neue Mitte. Größenwahnsinnig hat er diese in Leipzig angekündigt, und nach einigen üblen groben Fehlern hat man dann auch nichts mehr gehört. Ist das was die Bandbreite macht, gute Musik? Rap hört sich jedenfalls anders an.
  9. Man will mit einem Megaphon friedliche Menschen an einem Samstagnachmittag mit agressiven Sprüchen aufschrecken.
  10. Sämtliche Informationen werden in Form von Agressionen rausgegeben, und Lösungen sind nicht zu finden.
  11. Am Stammtisch Karlsruhe spricht man lieber über unsichtbare Herrscher, Illuminaten, die eigene Versklavung, anstatt sich für Lösungen zu organisieren. Wahrscheinlich zahlen alle dort ihre GEZ-Gebühren pünktlich. so kam es mir vor.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Es gibt wirklich Wege, Aufklärung seriös und authentisch zu machen. Aber ist dies einer?

Was sind gesteuerte Zombies, die durch ein Megaphon in Guantanamo-Anzügen oder mit Vendetta-Masken vor dem Gesicht brüllen: „9/11 was an inside job“? Ist das seriöse, ernstzunehmende Aufklärung? Werden die Menschen da nicht eher weglaufen?

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6 Gedanken zu “9/11 Demo in Karlsruhe – Nein Danke!

      • Andreas, schön dass Du Dich meldest. Das schöne ist, dass dies keine Spaltung ist. Ich mache darauf aufmerksam dass die Außendarstellung der Demo alles andere als seriös und authentisch ist, und ich begründe damit, warum sie für mich uninteressant ist. Warum denkst Du dass das etwas mit Spaltung zu tun hat? Im Übrigen hatte ich im Vorfeld jede Menge Kontakt um mir genau überlegen zu können was ich schreibe.

  1. Hi There,

    ich war heute auf dieser Demo in KA, weil ich dachte : nicht nur labern, sondern zumindest erstmal (also für mich) in irgend ner Form aktiv werden. Allerdings war ich erst auf dem Marktplatz mit bei (Stau und so .. komme nicht aus KA).

    Ich fands schon mal interessant, ABER irgendwie weiss ich nicht, ob SO eine Aktion viel bringt, DENN
    Christof Hörstel z.B. sagte (u.a.) in etwa : „Euch muss ich ja nichts von 9/11 erzählen, denn einige von Euch wissen vermutlich ohnehin mehr als ich“.

    Das mag so sein, und ich denke schon auch, dass ich mittlerweile ne ganze Menge drüber weiss, insofern hat er Recht, jedoch wird es so zwangsläufig zu ner quasi „Open-Air-Insider-Veranstalung“, bei welcher es zwar nett ist, dass man sich mal trifft, die aber REIN GAR NICHTS dazu beitragen wird, dass „neue Leute“ zum Umdenken kommen, .. oder zumindest mal zum Nachdenken.

    Deshalb mein Fazit : irgend etwas sollte man da anders machen …, FALLS es dazu beitragen soll, dass „neue“ Leute zum umdenken gebracht werden.

    Is also immer eine Frage was man mit so ner Demo erreichen will.

    Sofern mir einer sagte sollen da ca. 500 Leute gwesen sein (ich kanns nicht beurteilen, kam ja erst später).
    Aber gehen wir mal von ca. 500 aus, da finde ich das, nach 10 Jahren Info, ziemlich schwach, und deshalb sehe ich das als weiteren Indikator, dass man das anders angehen müsste, wenn man mehr Leute erreichen wollen sollte.

    Am 11. Sept. 2001 war ich übrigens noch in der Schule, und habe erst ca. 2008 angefangen zu checken, das da was falsch gelaufen sein muss.

    L.G.
    J.

    • Hallo J. Danke für Deinen Beitrag! Im SWR ist ja die Rede von ca. 400 Besuchern der Demo. Hast Du denn auf der Demo Leute gesehen die V wie Vendetta Masken trugen oder Guantanamo-Anzüge? Ich war ziemlich abgeschreckt als ich erfuhr dass einige sich derart verkleiden wollen.

  2. Es wurden sehr viele Flugblätter verteilt, die kurz und knapp unsere Argumente auf den Punkt bringen. Allein ich habe sehr gute Gespräche mit Passanten führen können, die evtl. per E-Mail weitergeführt werden.
    Danke an Alle, die zu dieser friedlichen und wichtigen Demo beigetragen haben.

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