Das Wesen der Desinformation und der Lügenmedien

Ich freue mich darüber, dass die genmedien mal wieder über Wahrheitssuchende berichten. Der Inhalt ist zwar weniger erfreulich, aber sie rühren die Werbetrommel für die alternativen Medien, und das ist gut. Über die Einzelheiten der Diffamierungstaktiken kann sich jeder selbst informieren. Zusätzlich habe ich in den letzten Wochen beobachtet, wie sich in sozialen Netzen Menschen hervortun, die offensichtlich entweder obrigkeitshörige IQ-Zwerge, was ich nicht per se unterstellen will, oder aber gesteuerte (bezahlte?) Desinformationsagenten sind, was wohl eher der Fall sein könnte.

Auf beides, Lügenmedien und Agenten in sozialen Netzen, will ich hier weiter eingehen. Ich beziehe mich im Folgenden auf:

  • Agentur der Bandbreite unterstellt Betrug bei Voting für The Dome (RTL II) (Der Westen)
  • Focus-Magazin bringt hilflose Attacke gegen Alex Jones, Infokrieg, Wisnewski und Bröckers (Infokrieg)
  • Autor des aktuellen Focus-Specials arbeitet für linksradikales antideutsches Blatt (Infokrieg)
  • Republikaner Perry geht ins US-Präsidentschaftsrennen – 2 Seiten (Spin.de Forum, Backup)
  • Verschwörungstheorien und Menschlichkeit – 5 Seiten (Spin.de Forum, Backup)

Es gibt dabei immer solche und solche Leute:

Die einen, und damit meine ich Autoren der Mainstreampresse und ebenso diverse Kommentatoren in Diskussionsforen, werfen verschiedenste, teilweise dubiose Theorien in einen Topf und meinen dann z. B., dass Verschwörungstheoretiker allesamt antisemitisch wären, oder deren Theorien immer einen antisemitischen Hintergrund haben müssten. Sie diffamieren alles und jeden, der sich über Sachlagen äußert, die ihrem Weltbild widersprechen. Wenn man diese Menschen dann sachlich danach fragt, warum ihrer Meinung nach der Wunsch nach der Abschaffung der FED antisemitisch sein soll, kommen nur Persönlichkeitsübergriffe, Beleidigungen, neue Diffamierungen und Mainstream-Propaganda, aber niemals eine ehrliche, an der Sache orientierte, schlüssige Argumentation oder gar ein Dialog, in welchem man die Argumente der Gegenseite wenigstens im Ansatz betrachtet.

Sie können sich nur oberflächlich an den Inhalten von Theorien beschäftigen, und als reiche ihre geistige Kapazität nicht aus, werfen sie schließlich alles was sie zu 9/11 je gelesen und gehört haben in einen Topf und kommen zu dem Ergebnis, dass das alles hirnrissige Spinnereien sein müssten. Dass die offizielle Version von 9/11 selbst eine Verschwörungstheorie ist, das vergessen sie dann mal schnell. In ihren Augen sind „Verschwörungstheoretiker“ immer rechts, links, ultra, anti-semitisch, anti-amerikanisch, anti-israelisch oder sie machen „Kasse“ mit „Verschwörungsthemen“. Neuerdings finde ich mich auch angeblich in einem „Netzwerk zwischen Islamisten, Rechts- und Linksextremisten“ wieder.

Solche Leute würden sich natürlich niemals freiwillig ihren Himmel ansehen, sie würden auch nie auf die Idee kommen, ihr Blut auf Aluminium hin zu untersuchen oder Regenwasserproben zu nehmen. Menschen, die Regenwasserproben untersuchen, sind ja sicherlich antisemitisch oder Hitler-Fanatiker oder sowas. Sie würden auch nicht über das Geldsystem nachdenken, denn das funktioniert doch hervorragend. Alle Menschen die das System kritisieren, oder sagen wir alle Menschen, die sich über die wahren Ursachen der Probleme Gedanken machen, sind Idioten. Das ist nunmal einfach so.

Im Grunde handeln Autoren wie Philipp Wahl (Der Westen) oder Ivo Bozic (Focus) vernünftig, da sie ansonsten vermutlich harte berufliche Sanktionen Befürchten müssten. Sie werden dafür bezahlt, geschickt die Meinungen von Millionen zu beeinflussen. Zu unserem Glück machen sie dies allerdings nicht sehr geschickt, was man allein anhand der Tatsache entnehmen kann, dass viele unterschiedliche Mainstreammedien zur gleichen Zeit ihre Attacken bringen. Dabei verbreiten sie nur zum 100. Mal die weichgewaschene Propaganda der Medien, ohne sich die Mühe zu machen, weiter zu Denken.

Sie haben aber auch ein riesengroßes Ego-Problem. Ihr Wesen ist nicht nur vom kapitalistischen Weltbild gesteuert, ihr Leben muss auch grundsätzlich unehrlich und festgefahren sein, so dass ihnen nichts Besseres als Diffamierungen und die immer gleichen Sprüche einfällt. Sie sind mental nicht einmal mehr in der Lage, zwischen Verstand durch eigenes Nachdenken und Anti-Amerikanismus zu unterscheiden. Was qualifiziert diese Autoren eigentlich, außer ihr falsches Gesülze von „Verschwörungstheorien“? Warum gehen sie nicht auf die Sache ein, aber machen dafür Pseudo-Analysen derjenigen, die kritisch über 9/11 schreiben?

Die anderen hetzen Gruppen gegeneinander auf oder meinen, dass die Illuminaten oder die Freimaurer Schuld an ihrer eigenen Versklavung sind und geben damit Verantwortung an irgendwelche unsichtbaren Herrscher ab. Sie sind es meist, die keine konstruktiven Handlungen hervorbringen, aber stattdessen lieber abstrakte Gespräche über entfernte Feinde führen. Dabei vergessen sie, dass sie das System, das sie ablehnen, selbst täglich unterstützen, nicht nur finanziell (Steuern, Gebühren, etc.) sondern auch geistig. Anstatt aber Parallelstrukturen aufzubauen, debattieren sie darüber, wie elendig versklavt sie sind und immer sein werden. – Zugegeben, diese Haltung nervt mich an den Stammtischen und ich erkenne nicht, in wie weit uns diese weiterbringen sollte.

„Verbringe nicht die Zeit mit einem Hindernis. Vielleicht ist keins da.“ (Franz Kafka)

Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass die obige Skizzierung der zwei Typen ebenfalls nur eine Pauschalisierung ist.

Darf ich aber einen neuen Vorschlag machen? Was ist, wenn es nicht nur diese beiden Seiten gibt? Was wäre, wenn es Menschen gibt, die für eine differenzierte Betrachtungsweise stehen? Sie stellen nicht die Frage, wer Schuld ist, sondern wer Verantwortung hat, wer sie trägt und wer sie übernimmt. Sie behandeln nicht die (Verschwörungs-) Theorien, sondern lenken die Aufmerksamkeit auf die Fakten. Sie fragen: Ist der Zins und Zinseszins am Geldsystem ein Problem oder ist er es nicht? Gibt es am Himmel komische Streifen die stunden- bis tagelang halten, oder nicht? Findet man in Regenwasserproben erhöhte Aluminiumwerte und Polymerfasern, ja oder nein? Können Stahlbeton-Hochhäuser lediglich durch Bürobrände und Schwerkraft auf den eigenen Grundriss kollabieren? Recherchieren und beantworten sie diese Fragen selbst.

Wer analytisch, differenziert und faktenorient denkt, ist ein wahres Problem für das etablierte System. Sie sind der ärgste Feind der Massen-Verblödungsmedien und aller Desinformations-Agenten. Stellt Euch drauf ein, wir kommen und wir werden täglich mehr. Sind Fakten wirklich nur Verschwörungstheorien? Ist Zwei plus Zwei Fünf?

Zum Foto: Pilot hat sein Butterbrot Zuhause vergessen und musste nochmal drehen. Findest Du das normal, dann habe ich kein Problem damit, wenn die Chemie direkt in Deiner Wohnung abgeladen wird, aber niemals über den Köpfen aller. Quelle: Sauberer Himmel.

Danke an end-the-fed
für die Korrekturen!

7 Gedanken zu “Das Wesen der Desinformation und der Lügenmedien

  1. Sehr sehr guter Artikel, werd ich auf jedenfall an einige Leute weiterleiten, Danke!!! btw: Wir bauchen größere Seiten, mit mehr Userzahlen wo solche Artikel liegen sollten. Falls also jemand Betreiber einer großen Webside ist und sich vorstelen könnte mal für einen Tag auf so einen Artikel zu verlinken oder hinzuweisen, würde das extrem helfen!!!

  2. Ich stimme Dir zu, vor allem der Ansatz nicht in Problemen, sondern in Lösungen bzw. Alternativen zu denken, ist die richtige Antwort. „Hassseiten“ führen uns nicht weiter, auch wenn sie noch so sehr aufklärerisches Gehalt haben. Und Aufklärung ist der Schlüssel von allem: Nur wenn ich um die Mißstände weiß, kann ich sie erkennen und an Lösungen arbeiten.

    Nur liegt hier für mich die Krux des Problems: Bestimmt würden sehr viele der These zustimmen, dass sie dieses System mit ihrer Arbeit und den Abgaben usw. am Laufen halten. Nur, welche Alternativen gibt es? Nicht alle können der Arbeit nachgehen, die sie für sinnvoller erachten. Oder das tun, worauf sie Lust haben. Denn am Ende muß die Miete bezahlt werden und muß Brot auf den Tisch. Und solange auch „vernünftige Arbeitgeber“ zuerst nach dem fragen, was Du kannst und Du geleistet hast, anstatt was und wer du bist, bleiben viele, mich eingeschlossen, in diesem Hamsterrad, aus dem ein Ausbrechen nur schwer möglich ist.

    • Ich stimme Dir nur bedingt zu. Echte Alternativen für die breite Masse gibt es nicht. Freistadt Danzig? Kannste vergessen. Autarkie? Gibt es nicht. – Daher sollte aber jeder selbst eine Alternative darstellen. Deswegen: Zahlst Du noch jedes Knöllchen was Du bekommst? Wenn ja, warum? Legst Du Dein Geld zur Altersvorsorge in irgendwelche Fonds an, oder pflanzt Du ein Apfelbäumchen? Vonwegen Alternativen gibt es nicht. Fang vor Deiner eigenen Tür an. Wozu brauchst Du einen Arbeitgeber? (Vermutlich meinst Du Arbeitnehmer, denn ein Arbeitgeber gibt seine Arbeit und nimmt dafür Spielgeld. Ein Arbeitnehmer nimmt Arbeit und gibt dafür Spielgeld.) Insofern ist Dein Chef doch ein Arbeitnehmer, oder nicht? Und wenn Du schon unbedingt einen Arbeitnehmer haben willst: Warum arbeitest Du nicht steuerfrei, z. b. indem Du am Monatsanfang von Deinem Arbeitnehmer ein Darlehen bekommst, das Du dann über den Monat verteilt in Form von Arbeit zurück „zahlst“? Darlehen sind steuerfrei, richtig? Steuern vermeiden ist m. E. der einzige Weg, um die kriminelle BRD zu ersticken.

      • DAS ist ein interessanter Gedanke! So hatte ich das in der Tat noch nicht gesehen. Da mein Chef für derlei Spielchen immer zu haben ist, wäre das gar nicht mal so abwegig. Allerdings gehört er auch zu der Spezies, die derart durchtrieben sind, dass sie nicht im Voraus für eine Leistung bezahlen.

        Nur: Solange wir dieses Konstrukt haben, welches sich „BRD“ nennt, so lange braucht es Steuern und Abgaben, um das Gemeinwohl zu finanzieren. Ich stimme Dir zu, dass dieses ganze Gebilde in die Wüste geschickt gehört. Nur kann ich nicht sagen, was denn an dessen Stelle treten soll. Und wie soll das ohne Revolution gelingen? Ein Aufruf zum Boykott kommt dem ja schon sehr nahe. Aber nehmen wir dein oberes Beispiel: Zahlt mein Chef (und damit auch ich) keine Sozialversicherung mehr, was ist mit meinem Krankenversicherungsschutz? Vielleicht gibt es die Alternative und ich kenne sie nicht. Kann ja sein. Aber der Weg muß meiner Meinung nach sein, eine Veränderung zu bewirken, ohne die guten Dinge in unserer Gesellschaft über Bord zu werfen. Und ja: ich weiß um die Mißstände in diesem Sektor. Aber es ist immer noch gut zu wissen, dass ich im Falle eines Falles zu einem Arzt gehen kann, denn einen alternativen Mediziner kann ich mir nicht leisten. Klingt ein bißchen nach der eierlegenden Wollmilchsau. Zugegeben. Aber nochmal: Solange es keine gangbare Alternative für ALLE gibt (und nicht nur für einige wenige aufgewachte Schlafschafe), sollten wir uns vor radikalen Schritten hüten.

        Geld anlegen tue ich im übrigen nicht, dafür reicht mein Einkommen nicht. Das bißchen, was übrig bleibt, wird für schöne Dinge des Lebens an die Seite (nicht auf die Bank) gelegt.

        • Hallo Martin, zu meinem Beispiel: Wenn Dein Chef Deinen Arbeitsvertrag in einen Darlehensvertrag ändert, und keine Steuern und Sozialabgaben mehr für Dich abführt, spart er locker 30 bis 50 Prozent Lohnnebenkosten, davon kann er Deinen Lohn ein bischen erhöhen und Du kannst Dir mindestens zwei private Krankenversicherungen leisten, und darüber hinaus bleibt immer noch mehr für Dich übrig als vorher. – Richtig: Es ist eine Frage, ob Du bereit bist, den Schritt zu tun, das System vor die Wand fahren zu lassen. Aber das wird sowieso passieren. Warum noch länger warten? Wo etwas marodes endet, ist Platz für etwas Besseres, Neues. Ich kann mir für mich eine Gesellschaft ohne Staat oder übergangsweise mit Minimal-Staat vorstellen, aber die Frage ist: Ist die Menschheit bereit dafür? Schaffen sie es? Wenn ich sehe, wegen welcher Lapalien sich z. B. Nachbarschaftsstreite ergeben, was für Sorgen die Leute so haben, dann denke ich, dass mehr als die Hälfte ohne Staat verrecken würden, ohne dass ihnen physisch etwas angetan werden müsste. Leider ist es so.

          • Wer Jahrtausende als Sklave mit materiellen oder strukturellen Ketten leben musste, wird es ohne eine Phase des Erkenntnisgewinns schwer haben, sich auf komplette Selbstverantwortung einzulassen, in der eine Lebensphilosophie wie der arfikanischen Ubuntu das Maß aller Dinge ist. Es bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Mitmachanwendungen die Menschen aus der geistigen Vernebelung (nebel -> leben) führt. Siehe Auswirkungen von Ubuntu z.B. in der Arbeitswelt:
            Auf welche Dinge legen Sie in ihrem Arbeitsleben den größten Wert?
            VG Martin

  3. Pingback: Wer ist die Amadeu Antonio Stiftung (Soziale Netze gegen Nazis)? « Local Change 2011

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