Land Grabbing und die Deutsche Bank

Zum Thema Land Grabbing findet man zahllose Berichte. Ich habe nur einige wenige angeschaut, und frage mich: Wo ist die Deutsche Bank eigentlich nicht dabei?

Große, multinationale Konzerne vertreiben in Asien, Afrika und Lateinamerika Bauern gewaltsam von ihren Feldern. An solchen Firmen beteiligen sich, einer neuen Studie zufolge auch DWS-Fonds der Deutschen Bank. Sie soll insgesamt ca. 250 Millionen € in solche gewinnversprechende Land Grabbing Geschäfte weltweit angelegt haben, v.a. in Afrika, Südamerika und Asien. Diese von der UNO bereits 2007 kritisierten und geächteten Geschäftsgebaren gehen häufig mit Gewalt, äusserster Brutalität, extremer Entwürdigung bzw. Erniedrigung sowie unvorstellbarer Enteignung und Verarmung der ansässigen Bevölkerung, speziell der Kleinbauern, einher.

Die Deutsche Bank versucht, ihr Image aufzupolieren, indem sie sich öffentlichkeitswirksam zur Verantwortung für Mensch und Umwelt bekennt. markt kratzt am grünen Lack. Unter dem Titel „Deutsche Bank. Ein fragwürdiges Markenzeichen“ hat sie in einer Broschüre zusammengestellt, mit welchen umstrittenen Geschäftspartnern die Deutsche Bank weltweit zusammenarbeitet. „Bei der Wahl ihrer Geschäftspartner kenn sie keine Skrupel und stellt auch den schwärzesten Schafen Finanzierungen bereit“, sagt Barbara Happe, eine der Autorinnen.

Lebensmittel und Anbauflächen geraten immer mehr zu Spekulationsobjekten. Dadurch werden Preise manipuliert, wie die Teuerung auf dem Nahrungsmarkt zeigt. Für manche wird das Essen so unbezahlbar.

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