Die Irrungen des Michael Odenwald (Focus online)

Michael Odenwald, ein Focus-Autor, für den Fakten offenbar Verschwörungstheorien sind, schrieb kürzlich auf Focus online: „Die Wetterkapriolen in Deutschland sind eine der Auswirkungen einer gezielten Klimamanipulation der US-Regierung, behaupten Verschwörungstheoretiker. Auch deutsche Behörden sollen beteiligt sein.“

Die Rubrik, unter der der Artikel erscheint, war dabei ganz treffend: „Odenwalds Universum“. Er zieht offenbar alles, was er jemals „im Internet“ (LOL) gelesen hat, durch den Kakao und versucht so völlig undifferenziert alle möglichen schrägen Theorien im Ansatz zu vermengen und letztlich alles was einen Namen hat zu diffamieren. Selten gibt es einen Artikel zu lesen, der derart schlecht wiedergibt, was angeblich durch das Netz geistert. Fakten greift Odenwald dabei so gut wie keine auf, das würde ja auch nicht zu seinem Programm passen.

Darauf gestoßen bin ich, weil der Text von Herrn Odenwald als Reaktion auf die juristischen Maßnahmen der Bürgerinitiative “Sauberer Himmel” gegen Geo-Engineering von RA Dominik Storr veröffentlicht wurde. Sonst würde ich Focus online auch nicht freiwillig lesen.

Da es Herr Odenwald bzw. Focus online nicht schaffen, Fakten zu benennen, hole ich das hiermit gerne nach. Ich nenne nur offizielle Dokumente ohne weiteren Kommentar.

  1. Biological Warfare On the American People – Dr. Garth Nicolson
  2. U.S. Code §1520a. Restrictions on use of human subjects for testing of chemical or biological agents
  3. DoD News Briefing: Secretary of Defense William S. Cohen
  4. Welsbach-Patent vom 26. März 1991, Patentnummer 5,003,186. (USPTO)
    Welsbach-Patent (PDF-Datei)
  5. Weitere Patente zum Geoengineering
  6. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (PDF)
    „Daher werden Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels als auch Möglichkeiten, das Klima mit technologischen Mitteln vorsätzlich und großräumig zu beeinflussen, erforscht und diskutiert. Bis vor wenigen Jahren wurde besonders der rein technische Ansatz als Science Fiktion angesehen. Angesichts der drohenden Klimaerwärmung werden einzelne Möglichkeiten inzwischen jedoch ernsthaft erwogen.“
  7. Massenhaftes Sterben von Vögeln (Google Maps Karte)
  8. Ted L. Gunderson, ehemaliger FBI-Chef von LA:
    „The death dumps, otherwise known as chemical trails, are being dropped and sprayed throughout the United States and England, Scotland, Ireland, and Northern Europe“ (Quelle: Aircrap.org)
  9. Silent Weapons for Quiet Wars
    Deutsche Übersetzung des ersten Abschnitts: „Lautlose Waffen für stille Kriege
    (Die Echtheit des Dokuments ist nicht bestätigt.)
  10. Secret Military Experimentation on Americans was „legal“
    Biological and Chemical Warfare Testing on the American Population!
    (Dieses Dokument wurde mittlerweile wiederrufen.)

Fragen:

Herr Odenwald, sind Fakten = Verschwörungstheorien?

Könnte es sein, dass Leute wie Herr Odenwald Verschwörungstheorie-Theoretiker (VT-T) sind? Jemand, der sich üblicherweise massenweise Gedanken über – aus seiner sicht – Verschwörungstheorien macht, anstatt die Fakten anzusehen, wird von mir jedenfalls so bezeichnet.

Und wie viele Flughäfen habe ich eigentlich rund um meinen Wohnort herum? 100? 1.000? 5.000? Ist es nicht so, dass normale Linienflugzeuge in der Regel die kürzeste Strecke mit wenigen Ankerpunkten fliegen müssen? Schon allein aus Effizienzgründen? Warum fliegen die dann hier kreuz und quer? Sind es vielleicht gar keine Passagierflugzeuge, sondern andere, militärische Flüge?

Natürlich wird er die Fakten auch demnächst konsequent missachten, weil er der Welt lieber zeigen will, die lächerlich sich der Mainstream-Journalismus noch machen kann.

Sauberer Himmel – Die Bürgerinitiative

Videos & Dokumentationen zum Thema.

Fotos: Meine.

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2 Gedanken zu “Die Irrungen des Michael Odenwald (Focus online)

  1. Nun, auf die sogenannten „Irrungen“ des „Herrn“ Odenwald gibt es eigentlich nur eine Antwort, welche ich mir erlaube hier hinein zu kopieren:

    Wir schreiben das Jahr 1880!

    In Amerika war der damals überragende New Yorker Journalist John Swinton Ehrengast bei einem Bankett, welches ihm durch die Führer jener Kunst gegeben wurde.

    Jemand, der weder die Presse, noch Swinton kannte, offerierte einen Toast an die unabhängige Presse.

    Swinton empörte seine Kollegen, da er erwiderte:

    „Es gibt keine solche Sache, zu diesem Zeitpunkt der Weltgeschichte, in Amerika, wie eine unabhängige Presse. Sie wissen es und ich weiß es.

    Es gibt nicht Einen von Ihnen, der es wagt, aus seiner ehrlichen Überzeugung zu schreiben, und wenn sie es täten, würden sie im Vorhinein wissen, dass es nie in Druck erscheinen würde. Ich werde wöchentlich bezahlt, damit ich meine ehrliche Meinung aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauslasse.

    Anderen von Euch werden ähnliche Gehälter gezahlt werden für ähnliche Dinge, und jeder von Euch, der so unklug wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, würde wieder auf der Straße sein, sich um einen anderen Job umsehend. Falls ich meiner eigenen ehrlichen Meinung erlauben würde, in einer Ausgabe meiner Zeitung zu erscheinen, wäre meine Beschäftigung innerhalb von 24 Stunden weg.

    Das Geschäft mit dem Journalismus ist es, die Warheit zu zerstören, regelrecht zu lügen, zu pervertieren zu verteufeln, vor den Füssen des Geldes zu hofieren, und sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen.

    Sie wissen es, und ich weiß es, was für eine Törichtheit ist es, einen Trinkspruch auf die unabhängige Presse zu erheben?

    Wir sind die Werkzeuge und die Vasallen reicher Männer hinter den Szenen. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen unsere Fäden und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten, und unsere Leben sind alle der Besitz anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

    John Swinton, New York, 1880

    Journalist der New York Times
    Diese Erwiederung auf den Toast ist heute so aktuell wie damals!

    http://www.survivalscout-deutschland.de/pressefreiheit/

    Mehr braucht man zu der erzwungenen Ignoranz des VT-T Odenwald nicht zu sagen…

  2. Pingback: Die Irrungen des Michael Odenwald (Focus online)

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