Wahlempfehlung für die LTW-BW

Zusammenfassung: Wählt Piratenpartei, Violette, oder ödp. Wer nicht zur Wahl geht, unterstützt CDU, SPD, FDP, Grüne, also Terroristen. Nicht wählen oder ungültig wählen bringt nichts! Es stützt nur der totalitären Einheitspartei.

Durch Abgabe einer ungültigen Stimme oder durch Nichtwählen unterstützt Du die großen Parteien. Wie das sein kann: Auch die Nichtwähler und die Ungültigwähler werden prozentual auf das Wahlergebnis der Wähler prozentual „draufgerechnet“. Ein besonders deutliches Beispiel dafür war die Wahl in Hamburg.

Zitat von Wahlrecht.de:

„Wer nicht wählt, wählt die Großen. Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem – von der Nichtwahl profitieren rechnerisch gesehen alle Parteien, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil. Wenn beispielsweise ein SPD-Wähler einmal nicht wählt, dann dürfte davon am meisten die CDU profitieren, und umgekehrt. Am stärksten schadet man natürlich der Partei, die man gewählt hätte, wäre man zur Wahl gegangen.“

Wenn einige Leute meinen, dass nur Nichtwälen etwas brächte, dann kann ich dem nur sehr bedingt zustimmen. Nichtwählen würde nur etwas bringen, wenn ein besonders hoher Anteil an Nichtwählern einen Politiker zu der Einsicht bringen kann, dass ein Ergebnis nicht zu deuten ist und ein „Wählerauftrag“ de facto nicht existiert und seine Wahl deshalb nicht zu einem Ergebnis führen kann, außer dem dass das Land unregierbar wäre. Das müsste dann der ganze Land- bzw. Bundestag kapieren. Aber wird sich irgend ein Politiker selbst entmächtigen? Nein! Das Gegenteil wird der Fall sein: So wie ich Politik in den letzten 10-12 Jahren beobachtet habe, wird sich ein Politiker jede erdenkliche Möglichkeit an den Haaren herbeiziehen, um doch noch irgendwo einen „Wählerauftrag“ zu erkennen. Selbst wenn die Wahlbeteiligung bei nur 10 Prozent liegt, also 90 Prozent gar nicht erst an der Wahl teilgenommen haben, wird er das tun.

Deshalb sollte es ein Ziel sein, zur Wahl zu gehen und die politischen Alternativen zu wählen. Das können natürlich nur diejenigen sein, die bisher noch nie einen Auftrag hatten, und sich nicht durch Koalitionsvereinbarungen wieder von ihren Kernzielen entfernen, also auch nicht die Grünen! Für wählbar im Sinne „echter Alternativen“ zur bisherigen Politik halte ich: PdV, Piraten, ödp, Violette.

Selbstverständlich kann man auch hier der Auffassung sein, dass nur die Nichtteilnahme an einem System dasselbe zur radikalen Veränderung oder zum Fall bringen wird. – Aber wie ich oben schon schrieb, ist das die große Crux. Ab welcher Nicht-Wahlbeteiligung wird das Rechtskonstrukt BRD von alleine das Handtuch werfen? Die Antwort liefert ebenfalls Wahlrecht.de:

Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) …“

Man kann ein System von innen heraus ändern, und von außen. An diejenigen, die das System insgesamt ablehnen, sei die Frage gerichtet: Wiedersprechen sich die beiden Wege, oder kann man sie nicht auch gleichzeitig gehen? Wer aus Protest nicht wählen geht, widerspricht sich selbst.

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2 Gedanken zu “Wahlempfehlung für die LTW-BW

  1. Kann ich nur unterstreichen.
    Wählen gehen ist besser als nicht wählen zu gehen. Am besten eine der Sonstigen Parteien wählen.

    „PdV“ und Piraten wären auch meine Empfehlung.
    Aber tritt die „Partei der Verunft“ überhaupt schon an bei dieser Wahl?

    Bei den Violetten seh ich einfach null Chance, dass die jemals in ein Landes- oder Bundesparlament reinkommen könnten. Gleiches gilt leider auch für die Ödp, da die Grünen da einfach zuviele Stimmen abziehen.

    Theoretisch Zukunft haben meiner Meinung nach nur PdV und Piraten. Und selbst die laufen gefahr, wieder in der Versenkung zu verschwinden, bevor sie auch nur in ein Parlament eingezogen sind. Wäre ja nicht die erste Partei, der es so geht.

    Will man also aus Überzeugung oder Protest eine sonstige Partei wählen, sollte man sich trotzdem genau überlegen welche. Damit die richtige Partei wächst und nicht sich alles zufällig auf alle möglichen Projekte verteilt 🙂

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