Deutsche sind Heuchler – 97 Prozent mit der Politik zufrieden

Wie Radio Reschke sehr schön aufzeigt, waren 97 Prozent der Hamburger mit der Politik im Groben völlig einverstanden. Nur 3 Prozent haben sich für irgendeine Alternative entschieden. Alle anderen wählten ein und dasselbe bürgerfeindliche, pseudodemokratische und grundgesetzwidrige System (Falschgeldsystem, EU-Zentralismus, Kriege in Irak und Afghanistan, soziale Ausbeutung via Harz IV, Bankenrettungen, usw.). Andere versuchen ihre Ablehnung durch Wahlverweigerung kundzutun. Das können natürlich nur diejenigen, die absolut keine Ahnung von unserem Wahlsystem haben, oder bewusst alles beim Alten belassen wollen … und das sind in Hamburg immerhin 46 Prozent!

„Aber was bedeutet Wahlverweigerung, wenn wir sie ganz nüchtern in ihrer Wirkung betrachten? Stärkung der Einheitsparteien, und nichts anderes. Denn jede nicht abgegebene Stimme erhöht den Stimmenwert der Parteienstimmen, und zwar insbesondere für die etablierten Parteien. Wer nicht zur Wahl geht oder ungültig wählt, verzichtet auf Beteiligung an der Entwicklung und dem Zustand des Gemeinwesens, in dem er lebt.“

Man darf aber noch einen Schritt weiter gehen: Die gleichen Menschen stellen sich dann hin und beschweren sich über Harz IV, über Polizeigewalt und rufen lauthals nach ihren Rechten (welche sie faktisch nicht haben).

Wer baut also hier die Demokratie ab? Eine Minderheit aus wenigen Politikern und Wirtschaftsleuten, oder die Bürger selbst?!

Abschied der Bürger von der Demokratie

Was bewirkt eine Stimmenthaltung, was eine ungültige Stimme?

Die Totalverweigerung, das Nicht-Wählen, würde nur dann etwas bringen, wenn niemand mehr zur Wahl ginge. Das ist aber kaum umsetzbar, und falls doch, würden sich unsere Politiker sicher etwas einfallen lassen, um die Wahlbeteiligung von 0,3 Prozent doch irgendwie deuten zu können á la „Wir haben einen klaren Wählerauftrag“. – Willkommen im Hamsterrad.

Fazit: Autarkie und Permakultur schön und gut; aber wer gar nicht wählen geht, arbeitet strikt gegen sich selbst.

Dies ist keine Satire!

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15 Gedanken zu “Deutsche sind Heuchler – 97 Prozent mit der Politik zufrieden

  1. ich bezweifel das ergebnis, nicht nur der umfrage auch der wahl an sich, denn wenn man mit den menschen persönlich spricht spiegelt sich ein ganz anderes bild wieder .. unser staat ist nicht nur pseudodemokratisch sondern auch pseudo-ehrlich .. und wer sagt denn, dass die neuen elektronischen wahlcomputer autentisch zählen? wer kontrolliert diese und von wem werden die kontrolleure eingestellt und kontrolliert?

    fragen über fragen, auf die es, bei der geheimniskrämerei dieses staates, keine wahrhaftige antwort zu finden gibt ..

  2. Was ist das?
    Man wählt eine von mehreren Farben,bekommt aber eine andere Farbe mit einer anderen Farb Umrandung.
    Antwort: Die andere Farbe ist die Farbe des Faschismus und die Umrandung ist der Farbanstrich der Patei die gewonnen hat.

    Das ist die Wahlfreiheit der BRDGmbH.Wir hatten nie eine freie Wahl.

    Ich hoffe das der Groschen mal fällt.

    Angenommen ich würde die Grünen wählen und sie würden gewinnen mit 70%,würde dann alles radikal anders,doch sicher nicht.Würde wir dann sofort ein gerechtes Wahlsystem bekommen. Würden dann sofort alles mit größter Kraftanstrengung im schnellst möglichen Zeitraum die Akw abgestellt.Aber ich jammere nicht weiss darum das Hohe Politiker in der ganzen Welt Schwerst Verbrecher sind.Einmal dieser Erkenntniss bewusst und man brauch nicht mehr zu jammern und sich zu beschweren hat sowiso keinen Sin.

    Deutsche die nicht wählen sind keine Heuchler schon gar nicht wenn sie um unsere Wahlfreiheit wissen.Es ist Schwachsinig und Faschistisch zu schreiben,das Deutsche die nicht wählen Heuchler sind.

    Es sagt alles wenn man schreibt: „Das ist aber kaum umsetzbar, und falls doch, würden sich unsere Politiker sicher etwas einfallen lassen, um die Wahlbeteiligung von 0,3 Prozent doch irgendwie deuten zu können á la „Wir haben einen klaren Wählerauftrag“.“
    Es hat doch nichts mit Freiheit zu tun wenn willfährige Poiltiker dann sich alles zu recht rücken wie ihnen das gerade passt aus welchen vorgeschobenen gründen auch immer.

    Freiheit,Freunde ist ein anders Wort für Unabhängigkeit.
    Freiheit = Unabhängigkeit
    Wir müssen zu einer Kultur der Unabhängigkeit kommen in der wir uns den Strom,Wasser,Nahrung selbst machen.Sollten wir da nicht hinkommen steht es sehr schlecht um uns.

  3. Wer analysiert wie das Volk denkt ,
    der muß wissen ,dass das Volk kaum Aufklärung bekommt.
    Das Volk liest kaum noch Zeitungen.
    Das Volk wird kaum gut informiert,oder neutral informiert.
    Es wird so informiert ,wie die Medien denken, so soll das Volk denken.
    Die Politik spricht niemals Klartext.
    Die Medien erst recht nicht.
    Wir erfahren in allen Medien die Meinung der Journalisten.
    Journalisten geben ihre Nachrichten nicht neutral weiter.
    Jede Nachricht ist manipuliert.
    So lange das Volk noch keine Not leidet ,sagt das Volk, es sei zufrieden.
    Die große Zahl der Nichtwähler ignoriert man.
    Meist stecken dahinter junge Leute die nicht wählen wollen,
    oder alte Menschen die nicht mehr wählen wollen.
    Und jede Menge politisch Unwissende.
    Ich bin mir sicher ,denen es nicht gut geht, wählen Protestparteien.
    Was kann man heute noch aus Statistiken auslesen?
    Alles was einem vorgelegt wird, muß man selber durchleuchten.

    • Das „Volk“ ist jederzeit Herr über seine Möglichkeiten und Werkzeuge:
      Niemand hindert das Volk daran, eigene Medien einzurichten und zu nutzen.
      Niemand hindert das Volk daran, sich selbst, eigenständig und kritisch zu informieren.
      Niemand hindert das Volk daran, Dinge in den etablierten Medien zu hinterfragen.
      Unwissenheit schützt Sie auch vor den Folgen nicht!
      Deshalb ist Ihr Kommentar vielleicht eine Ergänzung, aber sicher keine Entschuldigung oder Begründung für die Millionen Schlafmützen in der Republik.
      Ansonsten guter Beitrag. Werde hier öfters lesen. Danke.

      • Also wie ich das gerade gelesen habe sagen die Gesetze:

        GG, Art.38 (1); Die Wahlen sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim.
        Es steht also den Menschen die das 18. Lebensjahr vollendet haben(BüWGE, §6(1)),
        frei ob sie wählen wollen oder nicht.

        Wie kommst Du also zu Deiner These?:
        Autarkie und Permakultur schön und gut; aber wer gar nicht wählen geht, arbeitet strikt gegen sich selbst.

        Gruß Michael

  4. … 97% der Bevölkerung sind mit der Politik zufrieden ?
    … o.k., dann haben wir nur noch 3%, die ihr Stimmrecht behalten dürfen…
    … bzw. 3%, die noch nicht verblödet sind…

  5. Gestern schrieb ich das hier weiter unten im Text und just wie zur bestätigung dessen,was ich schrieb hat die Sendung Kontraste es für mich bewiesen.

    Was ist das?
    Man wählt eine von mehreren Farben,bekommt aber eine andere Farbe mit einer anderen Farb Umrandung.
    Antwort: Die andere Farbe ist die Farbe des Faschismus und die Umrandung ist der Farbanstrich der Patei die gewonnen hat.

    Das ist die Wahlfreiheit der BRDGmbH.Wir hatten nie eine freie Wahl.

    Ich hoffe das der Groschen mal fällt.

    hier unten ist die Adresse der Seit von Kontaste in der der Bericht ist.Wer diesen Bericht sich ansieht wird wohl verstehen was ich mit dem was oben steht meine.Aber ist gibt hoffnung,denn es gibt eine lösung.Die Lösung wäre die das man hin geht und verbietet das gesammelte Parteispenden und eines Schreiben zu gunsten einer einzelnen Person oder Organisation an alle Parteien gehen,weil das die Demokratie untergräbt,denn entweder man lässt gesammelten Parteispenden nur einer Partei zukommen oder lässt es ganz Bsp für eine Lösung: Meine Geschwister und Verwanten und ich einigen uns auf eine seriöse Partei die im Sinne der Demokraie und Freiheit für alle Bürger handeln und lassen ihr die Spenden zu kommen.

    Liege ich falsch mit dieser oben genannten Lösung,ist mir ein bessere Vorschlag stehts Willkommen.

    www. rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_24_02/boom_bei_spielhallen. html

  6. Naja. Ich hab auch schon Leute kennengelernt, die das genaue Gegenteil behaupten. Die meinen nämlich, dass nur Nicht-Wählen etwas ändern könnte. Und sie sagen, dass jeder, der wählt, das aktuelle System nur unterstützt und bestätigt.
    Ich denke, man sollte nicht in solchen Extrema denken. Fest steht doch: Die Wahlbeteiligung lag nur bei 59%. Und fest steht auch: Viele Deutsche sind unzufrieden. Die offene Frage bleibt: Wie können wir eine Veränderung herbeischaffen, wenn nicht mit Wahlen?
    Wer eine Antwort hat, nur her damit! 🙂

    • Hallo andiac. Danke für Deinen Kommentar. Laut Wahlrecht unterstützt Du durch Abgabe einer ungültigen Stimme oder durch Nichtwählen die großen Parteien. Wie das sein kann: Auch die Nichtwähler und die Ungültigwähler werden prozentual auf das Wahlergebnis der Wähler „draufgerechnet“. Das halte ich für einen Fakt, und nicht für ein „Extrem“. Die genaue Erklärung dafür ist in den verlinkten Webseiten zu finden. Zitat von Wahlrecht.de:
      "Wer nicht wählt, wählt die Großen. Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem – von der Nichtwahl profitieren rechnerisch gesehen alle Parteien, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil. Wenn beispielsweise ein SPD-Wähler einmal nicht wählt, dann dürfte davon am meisten die CDU profitieren, und umgekehrt. Am stärksten schadet man natürlich der Partei, die man gewählt hätte, wäre man zur Wahl gegangen."
      Wenn einige Leute meinen, dass nur Nichtwälen etwas brächte, dann kann ich dem nur sehr bedingt zustimmen. Nichtwählen würde nur etwas bringen, wenn ein besonders hoher Anteil an Nichtwählern einen Politiker zu der Einsicht bringen kann, dass ein Ergebnis nicht zu deuten ist und ein „Wählerauftrag“ de facto nicht existiert und seine Wahl deshalb nicht zu einem Ergebnis führen kann, außer dem dass das Land unregierbar wäre. Das müsste dann der ganze Land- bzw. Bundestag kapieren. Das Gegenteil wird aber der Fall sein: Ich vermute, so wie ich Politik in den letzten 10-12 Jahren beobachtet habe, dass sich ein Politiker jede erdenkliche Möglichkeit an den Haaren herbeizieht, doch noch irgendwo einen „Wählerauftrag“ zu erkennen. Selbst wenn die Wahlbeteiligung dann nur bei 10 Prozent liegt, also 90 Prozent gar nicht erst an der Wahl teilgenommen haben.
      Deshalb sollte es ein Ziel sein, zur Wahl zu gehen und die echten politischen Alternativen zu wählen. Das können natürlich nur diejenigen sein, die bisher noch nie einen Auftrag hatten, und sich nicht durch Koalitionsvereinbarungen wieder von ihren Kernzielen entfernen, also auch nicht die Grünen! Für wählbar im Sinne „echter Alternativen“ zur bisherigen Politik halte ich: PdV, Piraten, ödp, Violette. Ende.
      Selbstverständlich kann man auch hier der Auffassung sein, dass nur die Nichtteilnahme an einem System dasselbe zur radikalen Veränderung oder zum Fall bringen wird. – Aber wie ich oben schon schrieb, ist das die große Crux. Ab welcher Nicht-Wahlbeteiligung wird das Rechtskonstrukt BRD von alleine das Handtuch werfen? Die Antwort liefert Wahlrecht.de:
      "Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) ..."
      Zu gut funktioniert das System aus Verwaltungen, Ausbeutung, finanzieller Ausnahme und globaler Insolvenzverschleppung von Staaten (sofern es noch Staaten sind). In Berlin geht es nur um Plagiate und andere Kleinigkeiten. Niemand spricht von einem „Krieg“, allenfalls von „kriegsähnlichen Zuständen“. Diese weichgespülten Nadelstreifenträger werden das Spiel spielen bis sie merken, dass auch ihre eigenen Kinder Aluminium und Barium einatmen.
      Die Antwort auf Deine Frage, wie wir eine Veränderung schaffen können, ist hier versteckt, im Abschnitt „Lösungen“: Neues aus Stuttgart (4)…

      • P.S.: Mein Ziel ist es aber, ein System zu schaffen, das nicht wie das jetzige die sinnlose Profitmaximierung als Ziel hat. Sondern das oberste Ziel muss das Wohl aller sein.
        Wie bekommen wir das hin (vorausgesetzt, dass viele so denken)? Wir müssen dafür ja unser jetziges System ablösen. D.h. auch, wir müssen die Mächtigen entmächtigen.
        Ich denke, dass wir zunächst mal weiter daran arbeiten sollten, dass immer mehr wach werden. Und wir sollten an einem Gemeinschaftsgefühl arbeiten. Das wäre erstmal zumindest mein Vorschlag.

  7. Pingback: Wahlempfehlung für die LTW-BW « Local Change 2011

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