Iranischer Vize-Minister in Teheran erschossen

Ein Unbekannter hat den Vize-Industrieminister Irans erschossen. Der Schütze traf sein Opfer in Kopf und Brust, er lauerte dem Politiker offenbar in dessen Auto auf, als dieser gerade einsteigen wollte. Unklar ist, ob das Attentat im Zusammenhang mit den Atomgesprächen steht.

Teheran – Es ist das zweite Attentat auf einen Regierungsvertreter in Iran binnen weniger Tage: Ein Angreifer hat den stellvertretenden Industrieminister Safdar Rahmat Abadi in Teheran erschossen. Das berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Irna.

Demnach wurde Abadi von Schüssen getötet, als er in sein Auto stieg. Sie trafen ihn in Kopf und Brust. Die Kugeln müssen laut Polizei aus dem Inneren des Wagens abgefeuert worden sein; in dem Fahrzeug seien Patronenhülsen gefunden worden. Wahrscheinlich habe der Angreifer mit Abadi gesprochen, so ein Polizeioffizier gegenüber Irna. Es habe kein Anzeichen eines Kampfes gegeben. Die offizielle Schlussfolgerung lautet daher zunächst: persönliche Motive. So zitiert die Agentur Mehr einen Polizisten.

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Israeli leaders met Mahmoud Ahmadinejad in NYC

This video is banned for broadcast on News Networks in USA, Israel and Europe. Mahmoud Ahmadinejad that Israel and US does not want you to see. Jewish leaders and prominent businessmen Greet Ahmadinejad with Inshallah and Bless him for long life. Jews have lived in Iran for thousands of years. Over 50,000 Jews live in Teheran. Israeli Jews Love Mahmoud Ahmadinejad.
War should be outdated in 21st Century. War is a primitive way of forcefully imposing your rules on others. This is times when we should solve our problems across the table like educated people.
Of course some people who are in business of manufacturing weapons, fighter jets and Warships will be pissed. Therefore they are funding propaganda thru channels like FOX, CBS and MSNBC. Stop watching the lies spread by media, especially FOX News.

Warum hat eigentlich die Israelische Regierung den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben (Iran aber schon)?

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Israelis lieben Iraner (Aktion: Israel loves Iran)-
Schlacht um Syrien – Reportage von der Front

Christoph Hörstel – Die aktuelle politische Lage in Nordafrika

Michael Vogt im Interview mit Christoph Hörstel beim Alpenparlament.TV vom 06.05.2012.

Islamexperte und Sachbuchautor Christoph Hörstel im Gespräch mit Michael Vogt über die aktuelle politische Lage in Nordafrika.

«Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind. Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird. Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist? Warum aber schwieg ich bislang? Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir – als Deutsche belastet genug – Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre. Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin» schrieb «mit letzter Tinte» Günter Grass, und ein medialer und politischer Sturm der Entrüstung brach aus, in dem dem alten ehemaligen Waffen-SS-Mann plötzlich seine Vergangenheit vorgehalten wurde und ganz im Sinne der Publikation von Evelyn Hecht-Galinski, der Tochter des verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, «Das elfte Gebot: Israel darf alles» Antisemitismus vorgehalten wurde. «Wer Israel kritisiert, ist antisemitisch», wurde Grass in die Schranken verwiesen. Diese komplett rassistische Position, die aus dem Vorwurf, Kriegsverbrechen à la Nürnberg zu begehen, aus religiösen oder ethnischen Gründen ein Volk eo ipso herausnimmt, also nichts anderes als (positiven) Rassismus betreibt, ändert nichts an der potentiellen Mitschuld des deutschen Politsystems an einem möglichen Massenmord an Iranern, wenn die BRD – wieder einmal gegen den Willen des Souveräns und ohne ihn zu fragen, U-Boote an Israel verkauft, von denen aus atomare Raketen verschossen werden können. Merkel & Co. und das gesamte Parlament sind damit als potentielle Mittäter ausgemacht.

Die medial und politisch komplett gleichgeschaltete Reaktion der Einheitspartei von CSU bis Grüne gegen Grass macht für die BRD wieder einmal deutlich, daß eine kritische und am Frieden orientierte Politik nicht möglich ist, ja nicht einmal die Debatte darüber und die BRD am politischen Gängelband der Militärinteressen Dritter hängt.

Im Detail:

- Kriegspolitik gegen Syrien
– Wer sind die Hintermänner? Woher kommen die «Rebellen», und wer versorgt diese mit Waffen?
– Rolle Libanons und Katars als US- und Israels Basen
– Die militärische und geopolitische Bedeutung des Irans
– Regierung contra Mossad
– «störende» Facebookinitiative für Frieden
– Interessen Rußlands und Chinas

Literaturempfehlungen:

- Afghanistan-Pakistan, NATO am Wendepunkt
– Sprengsatz Afghanistan: Die Bundeswehr in tödlicher Mission
– Brandherd Pakistan: Wie der Terrorkrieg nach Deutschland kommt

Webseite Christoph Hörstel

Israelis lieben Iraner (Aktion: Israel loves Iran)

Eigentlich heißt die Aktion “Israel loves Iran”, aber sie setzt einen Unterschied: Israelis lieben Iraner. Damit wird klar, dass sie sich von ihrer Regierung distanzieren. Und geht weiter: Der Untertitel lautet “Iranians, we will never bomb your country”.

Könnte es sein, dass hier jemand verstanden hat, dass die Menschen beider (und aller anderen) Länder gar keinen Krieg wollen?! Kriege werden heute schließlich von Waffenlobbyisten und Regierungen geführt, Soldaten lassen sich dazu missbrauchen, aber das normale Volk…?

Zitat von der Webseite:

Israel loves Iran is a group of Israelis that believe that the Israeli Iranian conflict has no real ground and based on .. well nothing. We also believe that like most Israelis most Iranians have nothing against us. [...] remember to spread love.

www.israelovesiran.com

To the Iranian people

To all the fathers, mothers, children, brothers and sisters.

For there to be a war between us, first we must be afraid of each other, we must hate. I’m not afraid of you, I don’t hate you. I don t even know you. No Iranian ever did me no harm. I never even met an Iranian…Just one in Paris in a museum. Nice dude. I see sometime here, on the TV, an Iranian. He is talking about war. I’m sure he does not represent all the people of Iran. If you see someone on your TV talking about bombing you …be sure he does not represent all of us. I’m not an official representative of my country. I m a father and a teacher. I know the streets of my town, I talk with my neighbors, my family, my students, my friends and in the name of all these people …we love you. We mean you no harm. On the contrary, we want to meet, have some coffee and talk about sports. To all those who feel the same, share this message and help it reach the Iranian people.

Ronny, tel aviv

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Kriegsversprechen II – Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen.

Der neue NuoViso Film “Kriegsversprechen II” wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Was in den Dokumenten des “Projects for the New American Century” schriftlich niedergedacht wurde, ließt sich wie ein Drehbuch für die darauffolgende Geschichtsschreibung. Völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen waren die Folge. Und für Syrien und den Iran plant man derzeit auch großangelegte Militärinterventionen.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von NuoViso Filmproduktion mit dem Kauf der DVD im NuoViso Shop.

Ahmadinedschad schenkte Elsässer ein Auto

Foto: COMPACT-Chefredakteur offensichtlich vom Iran bestochen. Update: Jetzt mit Video

(f.u.r.z.-news) Der COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer hat sich vom iranischen “Führer” Mahmud Ahmadinedschad einen Mittelklassewagen der Marke Saipa schenken lassen. Das legen Fotodukmente nahe, die iranische Exiloppositionelle in Berlin-Kreuzberg veröffentlicht haben.(Hier auch ein Video)

Die Aufnahme soll beim Besuch einer Reisegruppe im Iran zwischen 19. und 29. April in Teheran entstanden sein. Unter Leitung des FDP-Landtagskandidaten Claus Hübscher besuchte die mehrheitlich nicht-muslimische Delegation dabei auch das Automobilwerk der Saipa-Gruppe in Teheran. Nach dem Ausstieg von Renault produziert das mittelalterliche Mullah-Regime dort hochmoderne Mittelklassewagen in Eigenregie. Als der Rundgang durch die Fließband-Anlage abgeschlossen war, soll Elsässer spontan in einen der neumontierten Kraftfahrzeuge vom Typ “Ayatolla” eingestiegen und um eine Probefahrt gebeten haben. Nach Rücksprache mit Revolutionsführer Chamenei und einer Schaltkonferenz mit Hisbollah-Chef Nasrallah habe der Werksleiter den Wunsch genehmigt. Das Foto zeigt Elsässer und einen der berüchtigten Pasdaran-Mechaniker auf dem Vordersitz des Saipa-Produktes, während die Rücksitze noch in eine Schutzhülle eingeschweißt sind.

Exiliraner aus Berlin-Kreuzberg äußerten gegenüber f.u.r.z.-news, das Gastgeschenk für Elsässer sei mittlerweile von der iranischen Luftwaffe nach Berlin überstellt worden. Die klandestine Lieferung sei über den noch nicht eröffneten Flughafen Berlin-Schönefeld abgewickelt worden. Auf Nachfrage gab sich das Zollkriminalamt überrascht, versprach aber eine rasche Überprüfung. Exiliranern genügt diese Zusage nicht. “Die Fahrzeuge der iranischen Saipa-Gruppe werden auf Autobahnen probegefahren. Autobahnen sind ein Massenvernichtungsmittel der Nazi-Diktatur, bis heute sterben auf diesen Anlagen jährlich -zigtausende Menschen. Elsässer muss diese Waffe umgehend entzogen werden, bevor er sie gegen Israel einsetzen kann.” Mittlerweile hat sich auch der Zentralrat der Juden in die Diskussion um die Ahmadinedschad-Elsässer-Kooperation eingeschaltet. “Die Anlieferung über Schönefeld zeigt die Komplizenschaft bestimmter deutscher Stellen mit dem iranischen Holocaust-Regime. Offensichtlich ist der deutsche Schoß noch fruchtbar und gebiert jetzt eine neue arische Achse des Bösen. Ich fordere den Einsatz israelischer Kontrolleure an allen deutschen Zollgrenzen zur besseren Überwachung des Embargos”, sagte der Vorsitzende Dieter Graumann.

Elsässer zeigte sich gegenüber f.u.r.z.-news über die “Aufregung” erstaunt. “Ich habe den Saipa nicht geschenkt bekommen, sondern zum Listenpreis von derzeit 3.500 Euro ordnungsgemäß bezahlt. Der Wagen wird zur bundesweiten Auslieferung von COMPACT-Magazin an Kioske und schiitische Gebetshäuser eingesetzt. Die insgesamt 1,5 Millionen Rial, die mir Ahmadinedschad bei unserer Audienz in die Hand gedrückt hat, um mit Hilfe von Claus Hübscher die FDP aufzukaufen, wurden ordnungsgemäß versteuert.” Hübscher stand für weitere Auskünfte nicht zur Verfügung.

Originalartikel bei Jürgen Elsässer.

Jürgen Elsässer traf Ahmadinedschad

Über die Schikanen auf dem Hamburger Flughafen habe ich bereits hier gschrieben.

An dieser Stelle nur kurz: Es war wohl die interessanteste Reise, die ich je gemacht habe. Dank der guten Organisation und Reiseleitung durch Dr. Yavuz Oezoguz (muslim-markt.de) erhielten wir einen Eindruck aus erster Hand unter anderem durch Besuch im Parlament, in einer Automobilfabrik, beim zentralen Freitagsgebet in Teheran, bei den Massenprozessionen zum Tod der Prophetentochter Fatima, und wir trafen zahlreiche Experten und Vertreter aus Politik und Forschung sowie Vertreter der religiösen Minderheiten (Christen, Juden, Zoroastrer). Politischer Höhepunkt war natürlich die Privataudienz bei Präsident Mahmud Achmadinedschad, über die das iranische Fernsehen und die großen Tageszeitungen berichteten. In der englischsprachigen Tageszeitung “Iran Today” stand der Artikel über die Audienz unter der Überschrift: “Capitalists behind economic crisis”. Bingo!

Wozu ZDF-Frontmann Claus Kleber angeblich zwei Jahre brauchte, erreichten wir nach 7 Tagen: Ahmadinedschad persönlich zu treffen. Die 14köpfige Delegation – unter anderem mit Bestsellerautor Gerhard Wisnewski, den “Arbeiterfotografen” Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann sowie dem 9/11-Forscher Elias Davidson – war das Treffen wichtig, damit wir uns endlich einmal ein Bild aus erster Hand machen können. Es ging uns allen nicht um Parteinahme, sondern um die erste Aufgabe jedes seriösen Journalisten: Auch die andere Seite zu hören – et altera pars auditur. Natürlich wird uns das jetzt anders ausgelegt werden – von Journalisten und Neidern aller Art, die längst ihre Seele an die Kriegstreiber verkauft haben. Der Präsident sprach über eine Stunde mit uns, dazu bald mehr.

Zwei Punkte möchte ich als Resümée der Reise hervorheben, weil sie wohl alle von uns überrascht haben:

1.) Während ich mit gewissen Sorgen die Reise angetreten hatte, weil ich von der Möglichkeit eines jederzeitigen israelisch-amerikanischen Angriffskrieg ausgegangen war, plagt diese Sorge im Land niemanden. Es gab bei keinem unserer Gesprächspartner auch nur den Hauch von Nervosität, geschweige denn Panik. Während in Israel laufend Zivilschutzübungen abgehalten werden, geht jeder im Iran seinen Alltagsgeschäften nach. Auf den Straßen gibt es keinerlei Militär und auch kaum Polizei. Vor vier Wochen war ich in Paris, wo schwerbewaffnete Gendarmerie an jeder Ecke patrouilliert. Nichts davon im Iran! Auf Nachfrage erklärten alle Gesprächspartner unisono, dass sie NICHT von einem baldigen Krieg ausgehen und dass sie, falls er kommen sollte, ein großes Vertrauen in die eigene Verteidigungsfähigkeit haben.

2.) Iran ist kein mittelalterliches, sondern ein hochmodernes Land. Die Wirtschaft boomt! Trotz Sanktionen! Teheran ist moderner als Berlin, es gibt 20spurige Stadtautobahnen, die auch nachts um 12 Uhr noch verstopft sind, und einen 2007 erbauten Fernsehturm, der höher als der auf dem Alexanderlatz ist. Die Bautätigkeit ist atemberaubend: Auf Schritt und Tritt werden neue Hochhäuser hochgezogen, so etwas habe ich nicht einmal in Berlin in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt. Bettler, Prostituierte, Elend, Schmutz – all das sucht man vergeblich. Sicherlich gibt es auch arme Menschen und die Löhne sind insgesamt niedriger als in Deutschland (im Schnitt 600 bis 900 Euro). Aber wussten Sie, dass der Arbeitstag im Iran nur 6 Stunden dauert, die Woche nur 30 Arbeitsstunden hat? Einkommen und Lebensstandard zumindest in Teheran sind HÖHER als in den ost- und südeuropäischen Periperieländern der Europäischen Union! Eine kleine Episode: Letzten Mittwoch sahen wir in Isfahan im Studentenwohnheim, wo wir untergebracht werden, das Fußballspiel Bayern gegen Real. Das IRANISCHE Fernsehen übertrug das Match. Zur gleichen Zeit war mein Schwager in einem Firstclass-Hotel in Budapest, wo er das Spiel auf allen Fernsehkanälen vergeblich suchte. Will da noch jemand sagen, der Iran isoliere sich?  Summa summarum: Das Land hat Kraft und Perspektive. Die Sanktionen werden es nicht in die Knie zwingen, sondern könnten es sogar stärker machen.

Weitere Berichte folgen.

Originalartikel bei Jürgen Elsässers Blog.