Kurzbericht über den Austritt aus der Trauergemeinschaft Bundesrepublik Deutschland

Am 21. Dezember 2012 habe ich mich bei der Meldebehörde abgemeldet. Ich wollte das Abmeldedatum auf den 1.1.2013 datieren, dazu hieß es aber, dass man mir keinen Beleg geben könne. Ich müsse für den Beleg im Januar wiederkommen. Deshalb habe ich das Abmeldedatum auf den 21.12. datiert und habe nun den Beleg. Abmeldung erledigt.

Zusätlich legte ich dann meine Erklärung über den Personenstand und die Rückgabe der Plastikkarte (sogenannter Personalausweis) vor. Die Mitarbeiterin musste zwei Mal mit dem Chef der Meldebehörde Rücksprache halten. Beim ersten Mal ging es mir nur darum, dass ich für mein Schreiben eine Eingangsbestätigung haben wollte. Einfach nur eine Kopie mit Stempel und Unterschrift drauf. Dies wollte die Mitarbeiterin nicht machen. Beim zweiten Mal legte ich zusätzlich die Plastikkarte dazu und gab an, dass ich diese wegen Austritt aus der Bundesrepublik Deutschland zurückgeben wollte. Sie lächelte und hielt ein zweites Mal Rücksprache. Die Wartezeit war nun bedeutend länger; ich wartete mind. 5-7 Minuten.

Sie kam zurück und sagte, sie dürfe nun nicht nur den Eingang nicht bestätigen, sondern gar nichts mehr von mir annehmen. Ich war verwundert und betonte erneut, dass es ja nur um eine Eingangsbestätigung gehe. Das verstand sie offenbar, ich hatte auch den Eindruck dass sie wusste worum es insgesamt geht. Das änderte dennoch nichts daran. Ich verabschiedete mich.

Etwa 15 Minuten später gab ich das Schreiben inkl. Plastikkarte bei der Deutschen Post als Einschreiben mit Rückschein an das Bürgeramt (Meldebehörde) ab. Der Rückschein liegt mir inzwischen vor. Darauf war leider der Name nicht ersichtlich, nur eine relativ unleserliche Unterschrift. Den Namen fand ich dann nach Rücksprache mit der Post auf dem Einlieferungsbeleg, den man online einsehen kann.

Es ist zwar nur eine Vermutung, aber man kann doch davon ausgehen, dass unsere nicht gewählten Machtausüber ganz genau wissen worum es geht. Es geht darum, dass sogenannte Behörden und Gerichte Täuschung im Rechtsverkehr begehen und am laufenden Band Geschäfte ohne Auftrag, ohne Gegenleistung und bei sogenannten Ordnungswidrigkeiten sogar ohne __gültige__ gesetzliche Grundlage machen. Die erbeuteten Gelder verwenden sie dann für Kriegstreiberei, durch den Steuerzahler dubventionierte Waffengeschenke an Israel, atomwaffenfähige U-Boote, und um die Insolvenzverschleppung der BRD Finanzagentur GmbH weitertreiben zu können, anstatt endlich den Bankrott anzumelden. Mit dem dummen Steuerzahler kann man es ja machen, er lässt sich immer noch ein Stück mehr ausbeuten, aber eben auch nicht endlos lange.

Nun hat meine Abmeldung nur einen symbolischen Charakter. Sie wird mir nicht helfen, wenn irgendwelche Vollpfosten vor der Tür stehen oder eine Kontrolle durchführen. Was diese Trolle nie kapieren: Ich bin doch lebendig und wahrhaftig anwesend. Wozu braucht man da noch eine Plastikkarte, die das bescheinigt? Antwort: Einzig und allein dazu, um meine Person (an)greifbar zu machen. Das zumindest geht nun nicht mehr. Im Übrigen verstoße ich jetzt auch nicht gegen das Meldegesetz. Einmal darfst Du raten warum nicht.

Hier der Text meiner Proklamation:

1. Proklamation der Abmeldung von der Meldebehörde
2. Austritt aus dem mafiösen BRD- (Justiz-) System
3. Erklärung über geänderten Personenstand

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit melde ich meine Person gemäß §15 (2) Meldegesetz von Ihrer Meldebehörde und insgesamt aus dem kriegstreiberischen, menschenrechtverletzenden, freiheitsberaubenden System der Bundesrepublik Deutschland ab.
Die mir durch Geburtsurkunde geschenkte Person (juristische Fiktion) erhalten Sie durch Rückgabe der Plastikkarte (sogenannter “Personalausweis”) hiermit zurück.
Ich bin damit kein Rechtsteilnehmer mehr, sondern ein freier Mensch mit unveräußerlichen Menschenrechten, die auch Sie achten müssen. Ein zu den Machenschaften der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Organe konkludentes Verhalten kann mir nun nicht mehr nachgesagt werden.
Bei dieser Mitteilung handelt es sich um eine Proklamation; eine Ablehnung oder ein Widerspruch durch Sie ist nicht erforderlich und wirkungslos.

Mit freundlichen Grüßen,
Xxxxxxxxx Xxxxxxxx

Erhalten per ePost, vielen Dank.

Warum ich aus der Piratenpartei austrat

Warum ich am 25.01.2010 aus der Piratenpartei austrat.

  1. Die Piraten schafften es nicht (und haben es ja auch bis heute nicht geschafft), sich zu finanzpolitischen Themen zu positionieren (Parteiprogramm) bzw. sich zu einer offiziellen Parteiaussage durchzuringen. Dass bei den Piraten alles “basisdemokratisch” diskutiert werden muss ist schon klar, hat bei anderen Themen auch geklappt, warum aber jetzt nicht? Wer oder was bremst da?
  2. Die Piraten nehmen keine Stellung zu globalpolitischen, sehr kritischen Fragen, wie hier oder hier zu finden. Allzu oft hört man das Wort “Verschwörungstheorie”. Komisch, wo doch gerade die Piraten äußerst stark über das Internet organisiert sind; das heißt aber offenbar nicht, dass sie Informationen aufnehmen, einordnen und bewerten können.
  3. Meine Entscheidung zum Austritt am 25.01.2010 war wohl goldrichtig, denn drei Wochen später, am 13.02.2010, sprach sich der Bundesvorstand der Piraten für einen (natürlich völlig unbegründeten) Angriffskrieg gegen den Iran aus. Nachzulesen ist das immernoch hier und hier.
  4. Wir kleisterten Plakate für den Wahlkampf. Kritische Nachfragen wurden nicht offen diskutiert sondern abgetan, untergebuttert oder mit einem Lächeln degradiert.

Wichtig: Diese Beweggründe sind jetzt zwei Jahre alt und ich weiß nicht, wie es innerhalb der Piraten zurzeit aussieht. Grundlegend nach Außen geändert hat sich allerdings wohl nichts, sonst würde man dies ja auch von draußen mitbekommen.

Deine Erfahrungen wie immer gerne in den Kommentarbereich.