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Archiv für die Kategorie ‘Überwachung

Bilden die Psychopathen der BRD-Mafia eine terroristische Vereinigung?

mit einem Kommentar

Der § 129a StGB regelt die sogenannte “Bildung terroristischer Vereinigungen”, ein Wortkonstrukt, dass es wohl erst seit dem 11. September 2001 in die Gesetzestexte geschafft hat. Unter dem Terrorismusvorwand werden nun Menschen wie Andrej Holm von den Organen der Bundesrepublik terrorisiert, die mit Terror oder Kriminalität tatsächlich aber nichts zu tun haben. In 90 Prozent der Fälle wird noch nicht einmal Anklage erhoben.

Im Übrigen ist das StGB ein Gesetz, das wie viele andere gar keinen Geltungsbereich hat. Ebensowenig das Grundgesetz.

Wer terrorisiert hier eigentlich wen, fragen Frontal 21 und polylux. Es wird über die Fälle des Norbert T. und Andrej Holm berichtet.

Wer verklagt jetzt die BKA-Terroristen und die Bundesanwaltschaft wegen der Bildung einer terroristischer Vereinigung?! Ist es nicht unumstritten und bewiesen, dass diese das deutsche Volk terrorisieren und durch ihre Willkür und Polizeigewalt die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen? Die Achtung der Menschenrechte sprechen wir besser erst gar nicht.

10 Jahre 9/11 – Video von Alexander Lehmann

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Der erste nicht-satirische Film von Alexander Lehmann. Dieser wurde übrigens für die Bundeszentrale für politische Bildung erstellt, die den Film offenbar schon wieder von ihrer Webseite entfernt hat.

Der Film ist bei einem Workshop für die Bundeszentrale für politische Bildung entstanden. Zusammen mit 5 Studenten sollte ein Film zum Thema “10 Jahre 9/11″ innerhalb von 3 Tagen entstehen. Wir haben uns recht schnell auf einen Teilaspekt dieses riesigen Feldes einigen können. Wir wollten unser Hauptaugenmerk auf die Reaktion einer Gesellschaft auf einen Anschlag legen. In den drei Tagen haben wir dann zusammen die Idee, das Konzept, den Text und das Storyboard erarbeitet. Ich habe dann in den folgenden Tagen den Film animiert. Es ist das erste mal, dass ich einen “Nicht-Satirischen-Film” zu einem politischen Thema gemacht habe.

Quelle: RetteDeineFreiheit Blog.

Geschrieben von stammtischesslingen

27.05.2012 um 21:20

ACTA – SOPA – PIPA – und jetzt CISPA

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CISPA soll der Nachfolger von SOPA und PIPA werden und wurde im US-Kongress schon befürwortet. Unterdessen zog Microsoft seine Unterstützung für CISPA zurück. Am 26. April hatte das US- Repräsentantenhaus mit 248 zu 168 Stimmen das Gesetz verabschiedet. Barack Obama will sich gegen das Vorhaben einsetzen.

Auch die etwas entschärfte Fassung von CISPA sieht immer noch vor, dass Internetfirmen vertrauliche Kundendaten an den Geheimdienst No Such Acency … äh, National Security Agency, übergeben sollen. Die ACLU kritisiert, dass die NSA so an “alle Arten von vertraulichen Informationen wie Nutzungsdaten und den Inhalt von E-Mails” kommen könnte.

Die Neufassung sehe auch weniger Transparenz vor: An die Stelle eines öffentlichen Jahresberichts des Privacy and Civil Liberties Oversight Board trete ein von einem Vertreter der Geheimdienste ersteller Bericht der “einen der Geheimhaltung unterliegenden Anhang enthalten” könne, berichtet ZDNet.

CISPA steht ganz offensichtlich auch in Verbindung mit dem Bau eines neuen Mega-Abhörzentrums der NSA. Über die Pläne der NSA berichtete Zsolt Wilhelm am 19. März 2012 bei derStandard.at: “Gigantisches Spionage-Zentrum der NSA soll die Welt durchleuchten“.

Weitere Nachrichten, gefunden via freie presse Nachrichten:

Geschrieben von stammtischesslingen

29.04.2012 um 15:51

DuckDuckGo – Suchmaschine mit Privatsphäre und Features

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Duck Duck Go respektiert die Privatsphäre, speichert keine Nutzerdaten wie Google und hat mehr Funktionen als mein bisheriger Standard Ixquick (Artikel über Ixquick). Weitere Links am Ende des Artikels.

Seit Ende März kann man seine persönlichen Sucheinstellungen bei Duck Duck Go mittels einer Passphrase auch in der Cloud speichern:

Die Betreiber der Suchmaschine DuckDuckGo nehmen den Datenschutz mit in die Cloud. Nutzer können ihre zahlreichen persönlichen Einstellungen der Suche bequem an jedem beliebigen Computer übernehmen, ohne dass sie dabei von einem Dienst identifiziert werden.

Auf der Seite für Sucheinstellungen können Nutzer in einer übersichtlichen und umfangreichen Box einstellen, wie die Resultate ihrer Sucheingaben angezeigt und welche Privatsphäreneinstellungen gespeichert werden sollen. Anschließend muss eine beliebige Passphrase aus mindestens vier Wörtern gewählt werden, die als Zugangscode funktioniert. Aus dieser Wortkette generiert die “Anonymous Cloud Save” genannte Funktion einen Schlüssel. Das Passwort “verlässt” den Browser somit nicht. In der Cloud gespeichert wird nur der Schlüssel und die damit verbundene Datei, in der die individuellen Einstellungen festgehalten sind. Sie landen auf den Servern von Amazons Cloud-Speicher S3.

Die Sucheinstellungen eines Nutzers sind damit an zwei Stellen hinterlegt: im Cookie von DuckDuckGo auf der heimischen Festplatte sowie in der Cloud. Wer nun von einem beliebigen anderen Rechner aus die Sucheinstellungen erneut aufruft und dort die Passphrase eingibt, kann sofort wieder seine gewohnten Einstellungen für DuckDuckGo nutzen.

Die generierten Schlüssel können praktisch nicht in die Passphrase rückübersetzt werden. Und selbst wenn das gelänge, wäre es kein Problem. Denn es gibt bei DuckDuckGo keine Accounts und keine Benutzernamen. Die Suchmaschine speichert prinzipiell keinerlei Informationen über ihre Nutzer. Die in der Cloud gespeicherten Einstellungen enthalten also keinerlei personenbezogene Daten.
Dieser Ansatz ist erstens praktisch, weil die Suchmaschine sehr viele Möglichkeiten zur individuellen Anpassung bietet, die sicher niemand an jedem Rechner wieder neu vornehmen möchte. Zweitens kann sich ein Nutzer auch mehrere Passphrasen ausdenken und mit unterschiedlichen Suchprofilen verbinden. Drittens kann ein Nutzer die Cookies auf seinem Rechner löschen und hat die Einstellungen für DuckDuckGo trotzdem schnell wieder parat – er braucht dafür nur die Passphrase.

Bei Google geht das alles nicht, weil die meisten Einstellungen dort nur über Cookies auf dem jeweiligen Rechner gespeichert werden und nicht in der Cloud hinterlegt werden können. Wer seine Cookies löscht, löscht damit auch alle Sucheinstellungen, die nicht fest mit einem persönlichen Google-Account verknüpft sind. Ein solcher Account wiederum macht den Nutzer Google gegenüber transparent, weil mit ihm viele Informationen verknüpft und zu einem umfassenden Profil zusammengebaut werden können.

Quelle: ZEIT ONLINE

DuckDuckGo | Goodies | About | Privacy | Support Center | Forum | Google tracks you. | Escape your search engine Filter Bubble!

Geschrieben von stammtischesslingen

16.04.2012 um 07:01

NSA – Die Fabrik der Spione (Dokumentation)

mit 5 Kommentaren

Update zum Film: Was die NSA so plant, berichtete Zsolt Wilhelm am 19. März 2012 bei derStandard.at: “Gigantisches Spionage-Zentrum der NSA soll die Welt durchleuchten“.

Die Fabrik der Spione

Als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 kam es zu massiver Ausweitung von Überwachung und Informationssammlung durch die verschiedenen amerikanischen Geheimdienste. Die Dokumentation, die sich vor allem auf das Buch “The Shadow Factory” des Journalisten James Bamford stützt, beschreibt die technischen Finessen, mit denen CIA, FBI und NSA Freund und Feind beobachten und kontrollieren.

Das jüngste Werk von James Bamford, “The Shadow Factory: The Ultra-Secret NSA From 9/11 to the Eavesdropping on America“, bildet die Grundlage der Dokumentation. Darin deckt der amerikanische Journalist und Autor auf, wie die National Security Agency, die amerikanische Nationale Sicherheitsbehörde – deren Existenz übrigens James Bamford 1982 publik machte – die neuesten Informationstechniken anwendet, um im Krieg gegen den Terror an Informationen zu gelangen. Von Lichtwellenleitern bis zur Satellitenkommunikation erkundet er alle Mittel, die der NSA für die Audio- und E-Mail-Überwachung, bei der übrigens Millionen von E-Mails abgefangen werden, zur Verfügung stehen.

Dabei wird deutlich, dass die seit dem 11. September 2001 verstärkten Überwachungsmaßnahmen zur Kontrolle sowohl von Feinden als auch von Freunden der amerikanischen Regierung eingesetzt werden, und zwar im Inland wie im Ausland, das dank des Transatlantikkabels ebenfalls ohne große Einschränkungen kontrolliert werden kann.

Volksbank Esslingen – Einzahlungen nur noch mit Gebühr und 4-facher Durchschrift

mit 4 Kommentaren

Die Volksbank Esslingen eG nehme keine Bargeldeinzahlungen auf Konten – die bei ihr geführt werden – mehr an, erfuhr ich vor Kurzem. Eine korrigierte Version war dann: Man nehme Einzahlungen auf bei der Volksbank geführe Konten zwar noch an, allerdings gegen eine Gebühr von 5 Euro. – Naja, irgendwo müssen die NWO-Entkömmlinge ja bestraft werden, dachte ich, und fand die 5 Euro nicht zu viel. Ich staunte aber nicht schlecht, als man bei der Einzahlung meine Wohnanschrift benötigte und zusätzlich meine Unterschrift vierfach durchgeschrieben wurde. Das war in den vergangenen Monaten nie der Fall.

Alles sei Vorschrift. Begründung der Mitarbeiter telefonisch: Es habe in der Vergangenheit Verwechslungen gegeben, bei denen man zu viel oder falsch überwiesenes Geld (Zahlendreher bei der Kontonummer) an den Einzahler nicht zurückerstatten konnte.

Komische Begründung, wenn man mal bedenkt, dass sowieso bei jeder Bar-Einzahlung vom Einzahler zuerst die Kontonummer und zum Abgleich dann auch der genaue Kontoinhaber genannt werden muss. So kann es bei der Kontonummer ja keine Verwechslungen geben. Und bei zu viel eingezahlten Beträgen würden sich die Einzahler doch einfach selbst bei der Bank oder dem Zahlungsempfänger melden.

Eine gesetzliche Bestimmung gebe es für soetwas nicht, erfuhr ich bei zwei weiteren Banken, die so eine Regelung nicht haben. Dort kann man als Dritter immer noch direkte Einzahlungen kostenfrei vornehmen und unterschreibt ein Mal als “Einzahler”.

Die o. g. Tatsachen sind nicht das wichtigste an dieser Nachricht. Viel interessanter ist die Begündung, mit der das Bargeld abgeschafft werden soll. Sie ist an den Haaren berbeigezogen und ohne wirkliche Grundlage. Und diejenigen, die am lautstärksten Werbung machen, nämlich die Volksbanken und Sparkassen, sind die schlimmsten.

Willkommen im Faschismus. – Die bargeldlose Welt ist nicht mehr weit. Ich frage mich, ob auch die Mitarbeiter der Volksbanken selbst sich einen RFID-Chip in den Arsch, sorry, die Schulter spritzen lassen werden?!

Geschrieben von stammtischesslingen

05.03.2012 um 21:11

ACTA gilt nicht – genauso wenig wie der Lissabon-Vertrag

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In einem neuen Video von NuoViso wird behauptet, dass ACTA, sobald es unterzeichnet sei, für uns alle gelte. Das ist leider völlig verblendeter Unsinn, und ich kann nicht verstehen, warum gerade NuoViso so etwas undifferenziertes verbreitet.

Wenn zwei einen Vertrag unterschreiben, dann gilt dieser Vertrag doch nicht für einen Dritten! Es sei denn, der Dritte gibt einen Auftrag dazu. Noch schärfer wird es, wenn man es richtig formuliert: Wenn zwei einen geheimen Vertrag unterschreiben, dann gilt der doch nicht für einen Dritten! Einen Auftrag hat der Dritte, hier das “Volk”, aber nie gegeben.

Natürlich wird der sogenannte Staat mit seiner sogenannten Polizei versuchen, ACTA durchzusetzen, und Internetprovider werden sich zunächst nach der Gesetzeslage richten. Aber deshalb ist es ja trotzdem nicht legal.

Anstatt nun heuchlerisch dazu aufzurufen, dass wir uns für den Stopp von ACTA einsetzen, und dazu auch noch auf die Straße gehen sollen, sollten wir besser unsere eigene staatliche Struktur aufbauen. Mit eigener Verfassung, eigener Polizei, eigenem Minimal-Recht, usw. und dann natürlich auch mit eigenen Datennetzen bzw. Carriern, die sich nicht an das EUDSSR-Unrecht halten. Organisiert es selbst, oder schließt Euch z. B. NeuDeutschland an.

Aber einerseits ACTA abschaffen wollen und andererseits noch Steuern für diesen Dreck zu zahlen, das sieht mir stark nach Heuchelei aus.

FAQ:

  1. Für wen gilt ACTA denn dann? – Nur für die Unterzeichner
  2. Ist ACTA rechtlich legitimiert? – Für die Unterzeichner ja; wenn dies aber Auswirkungen auf Nicht-Unterzeichner haben sollte, natürlich nicht.
  3. Warum wird es dann gemacht? – a) Lobbyismus für Firmen die Überwachungssysteme bauen und b) um eine Zentralregierung leichter zu installieren, Macht zu konzentrieren und Systemunwillige schneller mundtod machen zu können.
  4. Und jetzt? – Schlaf weiter, geh demonstrieren, Du kapierst es eh nicht.
  5. Ist dies eine Rechtsberatung? – Aber sicher doch.

ACTA – die geplante Totalzensur

Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.

Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wir verlangen den Stopp und die Offenlegung der Verhandlungen. Es gibt deutliche Anzeichen, dass die Auswirkungen dieses Vertrags heftige Eingriffe in die persönliche Freiheit jedes Bürgers zur Folge haben wird.

Mehr Info: http://stopp-acta.info/

Geschrieben von stammtischesslingen

05.02.2012 um 01:55

Veröffentlicht in News, Medien, Überwachung, Internet, Europa/EU, Staat

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Stop American Censorship – STOP SOPA

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American Censorship Website

Congress is about to pass internet censorship, even though the vast majority of Americans are opposed. We need to kill the bill – PIPA in the Senate and SOPA in the House – to protect our rights to free speech, privacy, and prosperity.

Meinung: Die Petitenten tun ja gerade so, als ob es in den U.S.(A.) ein Recht auf freie Rede oder Meinungsäußerung geben würde. Alles etwas komisch, aber sicher mit guter Absicht.

Geschrieben von stammtischesslingen

16.01.2012 um 23:49

Smart Dust – Intelligenter Staub

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Am Ende des Videos “Geheimsache Spionagetechnik” wird das Thema Smart Dust erwähnt. Hier einige Artikel, die ich finden konnte.

Die Sensoren des intelligenten Staubs sind so leicht wie Luft und können ihre Umgebung ausspionieren und die gesammelten Daten an einen Rechner weitergeben.

Der kleinste existierende Sensorknoten hat einen Durchmesser von einem Millimeter (Stand: 2007), das bis dato größte Sensornetz deckte mit etwa 1000 Sensorknoten eine 1300 auf 300 Meter große Freilandfläche ab (Stand: Dez 2004).

  1. ‘World’s smallest radio’ unveiled (BBC)
  2. World’s tiniest RFID tag unveiled (BBC)
  3. ‘Smart dust’ to explore planets (BBC)

Hilfreiche Quellen bitte in den Kommentar! Vielen Dank!

Geschrieben von stammtischesslingen

12.01.2012 um 11:56

Veröffentlicht in Überwachung, News

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INDECT – Werkzeug für Diktatoren

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INDECT: Ein als “Forschungsprojekt getarntes Vollüberwachungsprogramm, finanziert Duch Deine Steuergelder.

Artikel von Sueddeutsche.de.

Europäische Überwachungstechnologie
Werkzeug für Diktatoren

01.12.2011, 11:01

Von Christoph Behrens. Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit fördert die EU ein Kontrollsystem mit Kameras, Drohnen, Gesichtserkennung, Bildanalyse und der Überwachung von Webseiten. Es soll selbständig “abnormales Verhalten” von Menschen erkennen. Kritiker betrachten es als Gefahr für die Gesellschaft: In der Hand eines Diktators könnte damit jede Opposition im Keim erstickt werden.

Ein Mann stiehlt einer Frau die Handtasche. Doch er kommt nicht weit, eine Kamera hat ihn beobachtet und ein Computer seine Bewegungen analysiert. “Taschendieb”, erkennt das System, denn er hat plötzlich die Richtung gewechselt und rennt – ein abnormales Verhalten. Die Polizei lässt Drohnen aufsteigen, die dem Dieb folgen und sein Gesicht scannen. Automatisch sucht eine Software im Internet nach weiteren Informationen und findet den Wohnort. Als er zu Hause ankommt, wartet bereits die Polizei.

Weiterlesen bei Sueddeutsche.de.

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