Archiv für die Kategorie ‘Kriege’
Die Syrien-Falle – Deutschland und der Krieg gegen Assad
Ein Kontingent Bundeswehr-Soldaten aus Norddeutschland, das mit dem Flugabwehr-System “Patriot” bestens vertraut ist, ist auf dem Weg zu seinem Einsatz an der türkisch-syrischen Grenze. Der Bundesrepublik Deutschland steht möglicherweise ein weiterer Waffengang bevor, dessen Folgen noch nicht absehbar sind. Die Begründung ist stets die gleiche: Es gelte, einem NATO-Partner beizustehen, und selbstverständlich handele es sich um eine reine Defensivmaßnahme. Doch auf welchen Konflikt lassen wir uns überhaupt ein?
Die Lage ist ebenso unübersichtlich wie konfus. In Syrien kämpft der alewitische Assad-Clan, der das Land jahrzehntelang im eisernen Griff hatte, um sein Überleben. Unterstützt wird er vom Iran, Russland und China. Auf der anderen Seite hat sich der Westen mit konservativen islamischen Monarchien wie Katar und Saudi-Arabien verbündet, um “die Demokratie” einzuführen. Seither sind mehr als 40.000 Menschen getötet worden.
Zehntausende Syrer haben im Nachbarland Türkei Zuflucht gesucht und leben in primitiven Flüchtlingscamps. Neben dem unermesslichen Leid geht es auch um die Interessen der Konfliktparteien, um eine beispiellose PR-Kampagne der Kontrahenten, die weltweit für versuchen, für sich Stimmung zu machen. Gespeist wird sie auch aus Deutschland. Bei seinem Kampf um die Macht kennt Diktator Assad kaum Skrupel, er lässt im Zweifelsfall die eigene Bevölkerung bombardieren, um den Gegner zu treffen. Assad O-Ton: “Ich habe mir diesen Krieg nicht ausgesucht.”
Wie Syrien nach dem Sturz Assads regiert werden wird, wer die Herrschaft übernimmt und ob das Land — mit seiner Mischung aus Sunniten, Alawiten, Christen, Kurden, Schiiten und Drusen – befriedet werden kann, ist nicht vorhersehbar. Für die Bundeswehr wächst die Gefahr, einmal mehr in einen Waffengang hineingezogen zu werden, deren Ausgang unklar ist.
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Irak: Uranmunition – das strahlende Vermächtnis
Gruß an alle Soldaten. Soldaten sind Verbrecher.
Im letzten Irak-Krieg verschossen die Alliierten hunderte von Tonnen uranhaltiger Munition. Die panzerbrechende Waffe wirkt noch nach Jahren. Um Basra, im Süden des Landes, beträgt die Strahlenbelastung nach Messungen unabhängiger Experten das 20fache des Normalwertes. Vor allem Kinder, die auf den irakischen Panzerwracks spielen, erkranken. Die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen nimmt zu. Eine Reportage über die Spätfolgen des Krieges von Thomas Aders, ARD Kairo.
Pro Grab ein halber Quadratmeter, mehr braucht man nicht für die kleinen Körper. Der Kinderfriedhof von Basra – auch Plastikblumen spenden kaum Trost. Das liebevolle Grab von Abdallah ist eine Ausnahme, gestorben am 3. Januar, neun Monate alt, seine Speiseröhre war deformiert. Die Eheleute Rahim betrauern ihren jüngsten Sohn, und gleichzeitig haben sie Angst um Abbas und Khalid. Die Ärzte sagen, auch sie sind verstrahlt. „Früher kannten wir Diabetes, oder Bluthochdruck – aber doch nicht solche Krankheiten!“ klagt der Vater von Abdallah. „Diese verdammten Kriege sind schuld. Das sind doch Kinder, und die haben noch kein Immunsystem!“
Nebenan wird ein frisches Grab ausgehoben, fast schon auf dem Gehweg, der Platz wird knapp. Drei Generationen von Totengräbern: Großvater Askar, Sohn Amir und Enkel Karim. Umgerechnet zwischen 30 und 50 Euro verlangen die Privatunternehmer für eine letzte Ruhestätte, im Irak ist das sehr viel Geld. Das Notizbuch füllt sich mit Namen, Daten, ungefähren Lagebeschreibungen. Und manchmal auch mit persönlichen Bemerkungen. Zehn Jahre nach dem Irakkrieg werden immer mehr missgebildete Kinder beerdigt. Das macht selbst Totengräber sprachlos. „Manchmal beerdigen wir Kinder mit vier Händen, oder mit dreien. Manchmal haben die Körper zwei Köpfe. Es gibt jede Art von Missbildung, die man sich vorstellen kann. Manchmal ist der Kopf völlig deformiert, und die Augen liegen nicht vorn, sondern oben.“
Visite in den Kinderkrankenhäusern von Basra – die Betten auf allen Stationen sind belegt, die Zahl der Krebsfälle ist in den vergangenen zehn Jahren drastisch angestiegen. Gehirntumore, Knochenkrebs, körperliche Missbildungen und immer wieder: Blutkrebs. 1200 junge Patienten in der staatlichen Kinderklinik leiden unter Leukämie, die Überlebenschance beträgt 50 Prozent. Visite bei dem 16-jährigen Karar – obwohl er immer häufiger Transfusionen bekommt, verschlechtern sich seine Blutwerte. Am ganzen Körper haben sich Hämatome gebildet. „Vor 1990 hatten wir etwa 15 neue Leukämiefälle pro Jahr, diese Zahlen sind nach dem ersten Golfkrieg deutlich angestiegen, und nach dem Irakkrieg 2003 bis heute haben wir Rekordwerte von bis zu 200 neuen Fällen pro Jahr“, erklärt die Onkologin Dr. Jenan Ghalib Hassan.
Kinder in Falluja, Bagdad und wie hier in Basra: Opfer des Irakkrieges, noch heute. Amerikaner und Briten, die damals Uranmunition eingesetzt hatten, leugnen jeden Zusammenhang zwischen erhöhter Strahlung und der Zunahme von Krebs. Doch die Ärzte lassen die Fakten für sich sprechen: Erstens die hohe Anzahl von jungen Krebspatienten, zweitens die häufigen Todesfälle, und drittens die extreme Zunahme von Missbildungen. Manchmal schießen selbst die Ärzte ein Foto zu Dokumentationszwecken, wie bei diesem Kind mit Wasserkopf. „Solche Fälle sind eindeutig auf den Einsatz von Uranmunition zurückzuführen“ sagt der Neurochirurg Mahmood Swady. „Die Krankheiten dieser Kinder sind eine Folge der Kriege im Irak. Solche Patienten kommen täglich zu uns, speziell nach dem letzten Irakkrieg.“
Hier auf den Wüstenflächen um Basra herum hatten die Kämpfe getobt, damals im März 2003. Die Koalition der Willigen hatte zwischen ein- und zweitausend Tonnen uranhaltige, panzerbrechende Munition eingesetzt – gegen das Militär von Saddam Hussein. Hajak Frawel ist Strahlenexperte und arbeitet im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Die drittgrößte Stadt des Irak ist heute fast vollständig gesäubert von radioaktivem Kriegsmaterial, doch noch immer werden sie fündig. Heute ist Hajaks Team unterwegs im Industriegebiet Hamdan, südlich des Stadtzentrums. Schutzkleidung ist Standard, die Experten wollen nicht selbst zu Strahlenopfern werden. Noch immer zeugen Geschosse und Granaten von den Kämpfen, die hier getobt haben. Die Grundstrahlung beträgt zwischen acht und elf Mikro-Rem, das ist gesundheitlich unbedenklich. Nebenan klauben Schrotthändler an Stahl zusammen, was sie verkaufen können, von Uran haben sie noch nie etwas gehört. Dann untersuchen die Experten einen Panzer, Hauptziel der besonders schweren Uranmunition, die durch Stahl hindurchgeht – fast wie ein Messer durch Butter. Der Geigerzähler rattert plötzlich los… „Hier sind es über 1800 Mikro-Rem“, sagt der Strahlenexperte Hajak Frawel, „also das ist ein Wert, der 180 Mal höher liegt als die natürliche Belastung.“
In der Praxis des Neurochirurgen Dr. Mahmood: Wie jede Woche wird der fünf Monate alte Jussouf Hussein Ali behandelt: aus seinem Wasserkopf zieht der Arzt eine Spritze mit Flüssigkeit nach der anderen heraus, um den Druck zu senken, insgesamt 50 Milliliter. Eine Prozedur, die wir nicht filmen wollen. Von der Brust abwärts gelähmt ist der Junge, die Füße sind verwachsen, der Rücken ist offen, und das sind nur die sichtbaren Symptome. Mehrere innere Organe sind geschädigt. Durch das krankhafte Wachstum des Kopfes ist das Gehirn des Strahlenopfers auf die Größe einer Zitrone geschrumpft. „Solche Kinder zu sehen, das ist … eigentlich unbeschreiblich. Die Behörden liefern zwar Medikamente an die Kliniken, aber bei Kindern wie unserem Jussouf hier verweigern sie jede Hilfe. Man müsste ihn dringend in eine Spezialklinik bringen, ins Ausland, wo man ihm besser helfen kann. Doch die Behörden sagen schlicht und einfach: Nein, solche Fälle sind hoffnungslos.“ Und dann fügt er leise noch einen Satz hinzu: „Aber es ist doch eine Frage der Menschlichkeit!“
Letzter Besuch vor unserer Abreise auf dem Kinderfriedhof von Basra. Beerdigungen ohne Unterbrechung. Persönliche Tragödien, menschliche Schicksale spielen sich im Halbstundentakt ab, bis zur Mittagszeit sind sechs Kinder begraben worden. Auch die Familie Razak ist hierhergekommen, ihre neugeborene Tochter Atjaf ist in der Nacht gestorben. „Nirgendwo finden wir einen Platz für ein Grab“, klagen die beiden, „wir suchen schon die ganze Zeit“. Schließlich finden sie dann doch noch einen winzigen Flecken. In fünf Minuten ist das Grab ausgehoben und Atjaf kann beerdigt werden. Sie starb durch Atemstillstand nach Herz-Kreislaufversagen. Sie wurde drei Tage alt. Damit gehört das Mädchen schon in die Gruppe der Älteren. Die meisten sterben gleich bei der Geburt.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 03.02.2013. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Quelle: DasErste.de – Irak: Uranmunition – das strahlende Vermächtnis
Israeli leaders met Mahmoud Ahmadinejad in NYC
This video is banned for broadcast on News Networks in USA, Israel and Europe. Mahmoud Ahmadinejad that Israel and US does not want you to see. Jewish leaders and prominent businessmen Greet Ahmadinejad with Inshallah and Bless him for long life. Jews have lived in Iran for thousands of years. Over 50,000 Jews live in Teheran. Israeli Jews Love Mahmoud Ahmadinejad.
War should be outdated in 21st Century. War is a primitive way of forcefully imposing your rules on others. This is times when we should solve our problems across the table like educated people.
Of course some people who are in business of manufacturing weapons, fighter jets and Warships will be pissed. Therefore they are funding propaganda thru channels like FOX, CBS and MSNBC. Stop watching the lies spread by media, especially FOX News.
Warum hat eigentlich die Israelische Regierung den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben (Iran aber schon)?
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- Schlacht um Syrien – Reportage von der Front
Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung der IGP und Tamera
Ihr habt keine Feinde. Die Menschen mit anderem Glauben, anderer Kultur oder anderer Hautfarbe sind nicht eure Feinde. Es gibt keinen Grund, sie zu bekämpfen.
Die, die euch in den Krieg schicken, tun es nicht für eure Interessen, sondern für ihre eigenen. Für ihren Profit, ihre Macht, ihren Vorteil, ihren Luxus.
Warum kämpft ihr für sie? Habt ihr Anteil an ihrem Profit? Habt ihr Anteil an ihrer Macht? Habt ihr Anteil an ihrem Luxus? Und gegen wen kämpft ihr? Haben euch die sogenannten Feinde etwas getan? Cassius Clay hat sich geweigert, in Vietnam zu kämpfen. Er hat gesagt, die Vietnamesen hätten ihm nichts getan. Oder ihr GI´s: Haben euch die Afghanen, die Iraker, die Iraner etwas getan? Oder ihr jungen Russen: Haben euch die Tschetschenen etwas getan? Und wenn ja, wißt ihr, wieviel Schlimmes eure Regierung ihnen angetan hat? Oder ihr jungen Israelis: Haben euch die Palästinenser etwas getan? Und wenn ja, wißt ihr, was eure eigene Regierung ihnen angetan hat? Wer hat das Unrecht verursacht, das ihr bekämpfen sollt? Wißt ihr, welchen Mächten ihr dient, wenn ihr mit Panzern durch erobertes Gelände fahrt?
Wer in aller Welt verursacht das Unrecht, zu dessen angeblicher Bekämpfung die Jugend in den Krieg geschickt wird? Es sind eure eigenen Regierungen, eure eigenen Gesetzgeber, es sind die Herrscher in eurem eigenen Land.
Es ist die Welt der Banken und Konzerne, der Rüstungsindustrie und der Militärs, denen ihr dient, wenn ihr ihren Kriegsbefehlen folgt. Wollt ihr wirklich deren Welt unterstützen?
Wenn ihr das nicht wollt, dann ignoriert den Kriegsdienst. Ignoriert ihn so beharrlich und so machtvoll, dass sie euch nicht mehr holen. „Stellt euch vor, es wäre Krieg, und niemand ginge hin.“ Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, einen anderen Menschen zum Krieg zu zwingen. Wenn sie euch einziehen wollen zum Kriegsdienst, dann dreht den Spieß um. Schreibt ihnen, wo und wann sie sich zu melden haben, mit welchen Socken, Unterhosen und Hemden sie bitte antreten sollen. Macht ihnen unmißverständlich klar, dass sie ab sofort selber in den Krieg ziehen müssen, wenn sie ihre schmutzigen Interessen durchsetzen wollen. Benutzt eure Beziehungen, eure Medien, eure Jugend und eure Macht, um den Spieß umzudrehen. Wenn sie Krieg wollen, sollen sie sich selber in die Panzer und Schützengräben begeben, sollen selber über Minenfelder fahren und sich von Schrapnellwaffen zerfetzen lassen.
Es gäbe keine Kriege mehr auf der Erde, wenn diejenigen, die die Kriege verursachen, die Schlachten selber führen müßten und wenn sie am eigenen Leib erfahren würden, was es heißt, verstümmelt oder verbrannt zu werden, zu verhungern, zu erfrieren, vor Schmerzen ohnmächtig zu werden. Krieg ist das Gegenteil von jedem Menschenrecht. Wer Krieg befiehlt, ist immer im Unrecht.
Krieg ist die aktive Verursachung von unendlichem Leiden: zerquetschte und verbrannte Kinder, zerfetzte Leiber, zerstörte Dorfgemeinschaften, verlorene Familienangehörige, verlorene Freunde oder Liebespartner, Hunger, Kälte, Schmerz und Flucht, Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung – das ist Krieg! Niemand darf in den Krieg ziehen. Hinter den Gesetzen der Herrschenden gibt es ein höheres Rechtsgut: „Du sollst nicht töten.“ Es ist die moralische Pflicht aller mutigen Menschen, sich dem Wehrdienst zu entziehen. Tut es massenhaft und tut es solange, bis niemand mehr Lust hat, in den Krieg zu ziehen. Es ist eine Ehre, den Kriegsdienst zu verweigern. Zeigt diese Ehre solange, bis sie von allen anerkannt wird.
Die Uniform des Soldaten ist das Narrenkleid der Hörigen. Befehl und Gehorsam sind die Logik einer Kultur, die Angst hat vor der Freiheit.
Wer sich zum Krieg bereit findet, und sei es nur zum obligatorischen Wehrdienst, macht sich der Mittäterschaft schuldig. Es verträgt sich mit keiner Ethik, der Wehrpflicht Folge zu leisten. Solange wir Menschen sind, müssen wir mit allen Mitteln dafür sorgen, dass dieser Wahnsinn aufhört. Es kann keine humane Welt geben, solange der Kriegsdienst als gesellschaftliche Pflicht akzeptiert wird.
Der Feind: das sind immer die anderen. Aber denkt nach: Wenn ihr auf der anderen“ Seite wärt, dann wärt ihr selbst der Feind. Die Rollen sind austauschbar.
„Wir weigern uns, Feinde zu sein.“ Die Tränen, die eine palästinensische Mutter weint um ihr getötetes Kind sind dieselben wie die Tränen einer israelischen Mutter, deren Kind bei einem Bombenattentat ums Leben kam.
Der Krieger der neuen Zeit ist ein Krieger des Friedens.
Man muß den Mut haben, Leben zu schützen und weich zu werden, wenn unseren Mitgeschöpfen Hartes zugefügt wird. Trainiert euren Leib, kräftigt euer Herz und festigt euren Geist, um die weiche Kraft gegen alle Widerstände durchzusetzen. Es ist die weiche Kraft, die alle Härten überwindet.
Ihr alle seid aus der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau hervorgegangen. So liebt und verehrt und pflegt die Liebe.
“Make love, not war.“ Das war ein tiefer Satz der amerikanischen Kriegsdienstverweigerer zur Zeit des Vietnamkriegs. Möge dieser Satz einziehen in alle jungen Herzen. Und mögen wir alle die Intelligenz und den Willen finden, ihm für immer zu folgen.
Im Namen der Liebe.
Im Namen aller Kinder.
Im Namen der Wärme für alles, was Haut und Fell hat.
Dieter Duhm
Weitere Informationen:
Youth group, Institute for Global Peacework (IGP)
Monte Cerro, P-7630 Colos, Portugal
Tel: 00351-283 635 484 – Fax: 00351-283 635 374
Email: igf@tamera.org – http://www.tamera.org
Schlacht um Syrien – Reportage von der Front
Diese Videoreportage ist ungefähr eine Woche alt und ist der Bericht eines Filmteams vom russischen Staatsfernsehen, das 2 Monate in Syrien verbracht hat und dort unmittelbar an den “heißen Orten” gewesen ist. Es gibt darin eigentlich keine Sensationen, aber sehenswert ist sie auf jeden Fall. Wichtig anzumerken, dass es sich hierbei nicht um Amateurbilder oder das Werk von Enthusiasten handelt. Nicht einmal “nur” um Berichte eines abchasischen Nachrichtenteams. Das Filmteam, welches diese Reportage erstellte, gehört zur russischen staatlichen Fernseh- und Radiogesellschaft (WGTRK), ausgestrahlt wurde der Beitrag auf Rossija und im Internet auf Vesti.ru publiziert. Das ist in etwa wie ARD und SPON. Man kann nur hoffen, dass wenigstens diese Reportage kraft ihrer Autorität und auch Professionalität ein wenig im deutschsprachigen Raum bekannt wird.
Bitte weiter verbreiten, da durch die Kriegspropaganda der Mainstreammedien und Politik ein falsches Bild in der Öffentlichkeit erzeugt wird! Wir, der Westen unterstützen diese Mord-Terroristen, welche hier Freiheitskämpfer genannt werden.
Quellen: Vesti.ru | Übersetzung
Die Panzerfamilie – Krauss-Maffei Wegmann
Eigentümer von KMW: Da von der Öffentlichkeit immer noch unterbewertet und zu wenig beachtet, stellen wir unten nochmal die wichtigsten Eigentümer der Firma KMW vor. Dies sind die Hauptverantwortlichen Waffenexporteure, die derzeit zur Sicherung der Konzernexistenz Waffen in alle Welt exportieren. Niemand sollte sich etwas vormachen: Dieser Artikel bleibt online, bis die Firma KMW öffentlich bekannt gibt, ihr Geschäftsmodell vom Export von Kriegswaffen auf das Backen von gesunden Brötchen umzustellen, oder bis ganz WordPress offline gehen muss. Kein Scherz. – Menschen die Waffen verbreiten gehören hinter Gitter. Und es dürfte wohl ein Märchen sein, dass Panzer zur Herstellung von Honigkuchen vorgesehen sind.
Privatadressen: Anders als das Zentrum für politische Schönheit, suchen wir hier ab sofort nach den Privatadressen der KMW-Eigentümer. Sie können diese über die Kommentarfunktion einreichen. Bitte beachten Sie, dass wir die Adressen über unser Netzwerk überprüfen werden und nur plausible, bestätigte Anschriften veröffentlichen werden.
Mitarbeiterliste: Vor einigen Wochen hatten wir bereits einen Teil der Mitarbeiter neu veröffentlicht. Diese war im Netzwerk Xing zu finden. Die Liste bei Xing ist von 237 auf 138 zusammengeschrumpft. Natürlich reduziert das die Verantwortlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters nicht.
Fahndungsplakate: Einige der “alten” Fahndungsplakate gibt es hier zum Herunterladen. Es sei aber dazu gesagt, dass die Belohnung nicht mehr ausgesetzt ist: Manfred Bode | Beatrice von Braunbehrens | Volkmar von Braunbehrens | Burkhart von Braunbehrens | Wolfgang Bode | Vera von Braunbehrens | Werner Zimni.
Weitere Informationen zu den Personen:
- Felix Bode | Der Weltmarktführer | ZPS
- Volkmar von Braunbehrens | Der Humanist | ZPS | Fahndungsplakat
- Wolfgang Bode | Der Philanthrop | ZPS | Fahndungsplakat
- Rüdiger von Brauenbehrens | Der Krankenpfleger | ZPS
- Vera von Braunbehrens | Die Psychotherapeutin | ZPS | Fahndungsplakat
- Beatrice von Braunbehrens | Die Fotografin | ZPS | Fahndungsplakat
- Manfred Bode | Der Waldorfschüler | ZPS | Fahndungsplakat
- Werner Zimni | Der Taucher | ZPS | Fahndungsplakat
- Isabel Glinicke | Die Lehrerin | ZPS
- Burkhart von Braunbehrens | Der Künstler | ZPS | Fahndungsplakat
- Stephan Bode | Der Materialist | ZPS
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Beatrice von Braunbehrens – Die Fotografin
Beatrice von Braunbehrens hat drei Freunde: das Rosamunde Musikquartett, das die Lady of War immer wieder mit der Kamera “schiessen” durfte, Lisa Endriß und einen polnischen Kunsthistoriker, der ihr, nennen wir es, „Werk“ in der taz vom 21. Januar 1992 mit dem Satz bespricht: „Beatrice v. Braunbehrens quält eher sich selbst“. – Trotzdem hat die Freundschaft gehalten. Sie zitiert den völlig Unbekannten bis heute begeistert auf der Startseite ihrer Homepage (er wiederum will „Katalogtexte“ für sie verfasst haben). Der „Autor“ Jörn Jacob Rohwer tituliert sie zur „Philanthropistin“ hoch und hat einen siebenseitigen biographischen Essay über sie verfasst (offenbar in ihrem Privatbesitz) mit dem Titel: „Hüllen“. Wir halten es momentan mehr mit dem ‚Hüllen-fallen-Lassen’: zur „Philantropistin“ wird sie durch ihre Spenden (als „Nachfahrin des Namensgebers Theodor Springmann“) für die Online-Datenbank der Theodor-Springmann-Stiftung (TSS). Zum Dank durfte sie dafür in einer Jury sitzen.
Angeblich gab es „Einzelausstellungen“ in „Heidelberg, Günzburg, Montpellier, Berlin und Wasserburg“, die unauffindbar sind. Sie wird in den letzten zehn Jahren immer in Gruppenausstellungen mit ihren drei Freunden (siehe oben) oder mit ihrem Mann (auch an KMW beteiligt) genannt. Diese Gruppenausstellungen erscheinen auch nicht gerade als Akte reiner Freiwilligkeit, wenn sie folgendermaßen angekündigt werden: „43 Künstlermitglieder des Kunstvereins zeigen ihre Arbeiten zu dem kunsthistorisch relevanten Thema ‚Fragment’“. In der Ankündigung einer anderen Ausstellung wird behauptet: „Beatrice von Braunbehrens ist Photographin und hat sowohl besondere Situationen und Milieus mit der Kamera eingefangen als auch durch Vergrößerungen graphisch anmutende Kunstwerke geschaffen“. Diese „besonderen Situationen und Milieus“ sind dann: Stühle im Wasser, Hände am Fenster, Hunde, Katzen, Hunde, Wasserfontänen, eine ihrer Freundinnen, die in einer Baumkrone verschwindet.
Reaktionen
Eine Woche nach Beginn unserer Aktion wurde sie von ihrer wichtigsten Kuratorin bei uns wiedererkannt, was sie derart aufwühlte, einen Brief an ihre ehemalige Weggefährtin zu verfassen:
Hallo Beatrice, vielleicht erinnerst Du Dich noch an die “Blickachse – Kunst im Park” Ausstellung in Herrnsheim? Bernd Ackermann und ich waren damals die Veranstalter. Nun muss ich heute erfahren, dass du Anteile an der Firma Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG besitzt. Das passt so gar nicht in das Bild, das ich von Dir aus der Zeit der künstlerischen Zusammenarbeit habe. Wie geht das zusammen – frage ich mich und wende mich daher auf diesem Weg direkt an Dich.
Ich appelliere an Deine Menschlichkeit und fordere Dich hiermit auf: Bringe Dich aktiv in die Firmenpolitik der KMW ein. Helfe mit den Panzerdeal mit Saudi-Arabien ein für allemal abzublasen. BITTE Mit hoffenden GrüßenCarmen Kästner
Beatrice von Braunbehrens ist bis heute abgetaucht. Eine Antwort blieb aus.
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Vera von Braunbehrens – Die Psychotherapeutin
Vera von Braunbehrens ist zertifizierte Psychotherapeutin und bietet „die Möglichkeit zur Selbsterfahrung in Sandspieltherapie“, bei der man tatsächlich in einem Sandkasten herumbuddeln muss. Diese Therapie (nach Dora M. Kalff) soll so innere Welten sichtbar machen. So treibt es auch diese Dame zielsicher in ihre eigenen wunden Punkte, wenn Sie Ihre Arbeit als Instrument beschreibt, mit dem man “zu sich selbst in Beziehung treten” könne.
Die Tatsache, dass sie Mitglied des Ethikausschusses (!) des C. G. Jung-Instituts München e.V. ist, zeugt jedenfalls von einer Menge ungetaner Beziehungsarbeit mit ihrem Ich. Noch steckt ihr Kopf wohl zu tief im Sandkasten. Auch wenn wir Vera von Braunbehrens Glauben schenken, dass sie als seltene Ausnahme im Clan echter Arbeit nachgeht, sind die Widersprüche kaum aufzulösen: Sie leitet das „Forschungsprojekt“ (zwei Veröffentlichungen, 1992 u. 1993) des “Montessori 21″-Hauses in München, wo sie laut Webseite donnerstags Sandkastenspiele anbietet. Mit ihrer Arbeitskollegin und Afrika-Kennerin Gabi Stephan, wird sie – wenn ihre Panzer auch durch Afrika rollen – ebenfalls einiges an Beziehungsarbeit zu leisten haben.
Die Montessori-Philosophie wiederum zielt übrigens darauf ab, Kindern “Selbstvertrauen und Selbstständigkeit” zu geben. Das dürfte sich für die Bahrainischen Kinder demnächst etwas schwieriger gestalten. 1993 schreibt sie in „Das Krokodil und seine symbolische Bedeutung“, dass jenes Tier eine unbewusste Seite des Menschen repräsentiere, die im Einklang mit der Natur stehe (S. 56). Es drängt sich die Frage auf, welches Tier die unterbewußte Seite von Vera von Brauenbehrens repräsentiert, die im stillen Einklang mit dem Krieg steht. Der Vogel Strauss?
Reaktionen
Auf dem Höhepunkt des öffentlichen und medialen Drucks verfasste Vera von Braunbehrens eine Mail, die sie an Arbeitskolleginnen und Freunde verschickte – in der Hoffnung, damit weitere Diskussionen abzuwürgen:
Meine Familie ist seit 130 Jahren passiv an dieser Unternehmensgruppe beteiligt, die ursprünglich Eisenbahnwaggons herstellte, im Laufe der Jahre ganz andere Fertigungen errichtete, darunter schließlich auch Rüstungstechnik. Was in der Kampagne behauptet und inszeniert wird, hat also durchaus einen wahren Kern, entspricht aber nicht den Tatsachen oder verdreht diese. [...] KMW ist bekannt dafür, noch nie in irgendwelcher Weise gegen diese Bestimmungen verstoßen zu haben. [...] Ein Verkauf von Panzern in ein arabisches Land, das seine Bevölkerung unterdrückt oder zu unterdrücken droht, ist gewiß ein fragwürdiges Geschäft, das auch meine Billigung nicht findet.
Die laufende Kampagne behauptet Ziele zu verfolgen, die auf diese Weise gar nicht zu erzielen wären und rechtfertigt gleichzeitig alle Mittel wegen ihrer „hehren“ Ziele. [...] Aus diesem Grunde werde ich zur Zeit auch keine eigenständige Stellungnahme abgeben. [...] Ich bitte Sie zu respektieren, daß ich auf dieser Ebene keine weiteren Auskünfte geben kann und möchte und ich hoffe sehr, daß ich weiterhin bei denen, die mich kennen, als Mensch gesehen werde, der sich bemüht, verantwortlich zu handeln und zu leben.
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Rüdiger von Braunbehrens – Der Krankenpfleger
Der gelernte Krankenpfleger Rüdiger von Brauenbehrens besitzt seit dem 20. März 2012 sagenhafte 90 Millionen Euro (11,25 %) an Krauss-Maffei Wegmann und ist damit der größte Eigentümer. Der Krankenpfleger setzt auf die konsequente Fortführung einer bisher scheinbar bewährten Familientradition in Unternehmens-Reinkultur: Der willkürlich anmutende Versuch, die eigene Vita präventiv mit gutmenschlichen oder schöngeistigen Tätigkeiten aufzufüllen, um den eigenen Machenschaften innerhalb des Panzer-Clans einen moralischen Ausgleich entgegenzustellen. So sitzt er im Vorstand der Maria-Montessori-Schule in Freiburg. Auf deren Homepage prangt der Satz: “So wie du bist, bist du gut.” – Man sollte vielleicht in Klammern dazuschreiben: “Dieser Spruch ist mit dem Vorstand abgesprochen und stellt keine Garantie dar.”
Desweiteren ist Herr von Brauenbehrens 1. Vorsitzender der “Freiburger Alpinschule”, einem sich als “idealistisch” gerierenden Bergsteigerverein, der es sich unter anderem zum Ziel gemacht hat, die “TeilnehmerInnen zu selbstständigen und besonnenen BerggängerInnen heranzubilden” und diese in die Lage zu versetzen, “die Schönheit der Natur im Hochgebirge, abseits gesicherter Wege, verantwortungsbewusst zu erleben und unbeschadet wieder nach Hause zu kommen.” Hoffen wir, dass er seine erlernten, sozialen Kompetenzen nun dafür nutzt, sich ein wenig mehr um “besonnene und verantwortungsbewusste PanzerfahrerInnen” zu kümmern.
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Nach Projektbeginn flog er möglicherweise aus dem oben genannten Förderverein der Montessori-Schule heraus. Ende Juni 2012 liess er dann seine Anwälte sprechen und ging auf dem Rechtsweg gegen unser Projekt vor. Er erwirkte eine sofortige Unterlassungserklärung gegen das zentrale Anliegen des Projekts, ihn ins Gefängnis zu bringen, weil der 90fache Waffenmillionär sich in “seinem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit” verfolgt, “gebrandmarkt” und “erniedrigt” sah. Daraufhin musste dieses Kunstprojekt großflächig zensiert werden. Es war ein beispielloser Eingriff in die Kunstfreiheit. Kurz darauf versuchte er auch sonst, seine Spuren im Internet zu verwischen: Fotos verschwanden von Webseiten, womöglich um vor Richtern simulieren zu können, niemals in der Öffentlichkeit gestanden zu haben.
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Volkmar von Braunbehrens – Der Humanist
Volkmar von Braunbehrens ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Publizist, der sich insbesondere als Mozart-Forscher einen Namen gemacht hat. Er studierte Literaturgeschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in München, Heidelberg und Berlin und ist seit 1981 Privatdozent. Er war Mitbegründer und Redakteur der „Berliner Hefte“ sowie langjähriger Leiter der Berliner Galerie am Savignyplatz. Er lebt als freier Autor in seiner Geburtsstadt. Außerdem führte Braunbehrens als Vorstandsmitglied der Humanistischen Union die offensichtliche Familientradition des Tieftauchens in Widersprüchen fort.
Seit ihrer Gründung 1961 setzt sich die HU für den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte ein. Hier konnte er wohl mit seiner ganz eigenen Expertise vor allem einiges zum Thema Schutz und Durchsetzung beitragen.
“Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.” (Mozart’s letzte Worte am 5. Dezember 1791)
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Nach dem Bekanntwerden seiner Eigentümerschaft gingen bei uns viele Hinweise von ehemaligen Weggefährten ein. So konnte aufgedeckt werden, dass er für die frühe 68er-Bewegung sehr wichtig war und 1968 als Vertreter der HSU sogar vom Untersuchungsausschuss verhört wurde, der dem Tod Benno Ohnesorgs und den Ausschreitungen nach dem Schah-Besuch nachging. Eine ehemalige Studentin von ihm teilte uns mit, dass sein Spitzname in den 70ern “Ares” (der griechische Gott des Krieges, des Gemetzels und des Blutbads) gewesen sei. Sie schrieb ihm einen sehr persönlichen und eindringlichen Brief, in dem es u.a. heißt:
Werter Volkmar von Braunbehrens, lieber Ares, aus alter Gewohnheit bleibe ich beim Du. Ich war eine Deiner Studentinnen. [...] ich erinnere noch sehr gut Deine politische Haltung. Gut, damals waren wir alle politisch, zumindest die meisten von uns, und ich war sehr jung. Meine Fragen jedoch, was will, soll, was kann Literatur im gesellschaftspolitischen Kontext, wurden beantwortet. Und diese Antworten haben noch heute Gültigkeit für mich. Ebenso meine Erkenntnisse zu den Fragen nach Gerechtigkeit, Solidarität, Verteilung, zu der Frage nach politischer Verantwortung. Um so entsetzter bin ich, dass jemand, der – wenn auch nur kurz – meinen Erkenntnisprozess befördert hat, diese meine Werte, die einst wohl als unsere gemeinsamen hätten bezeichnet werden dürfen, derart mit Füßen tritt.
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Isabel Glinicke – Die Lehrerin
Zu Isabel Glinicke weiß man nicht viel. Das einzige, was man auf Anhieb findet, ist eine zutiefst bürgerliche Fassade: Isabel unterrichtet Volkswirtschaft und Wirtschaft an der Martin-Luther-King-Schule in Kassel. Diese Information reicht allerdings vollkommen aus, um für die Einführung des Unterrichtsfaches “Moralische Schizophrenie” eine sehr geeignete Kandidatin der reinen Lehre zu finden.
Isabel Glinicke hat bereits zwei Mal ihren Nachnamen geändert. Sie gehört zur Familie Bode und trug auch deren Namen, als Sie 1971 zur Welt kam. Bei ihrer ersten Heirat nahm Sie den Namen ihres Gatten an – aus Isabel Bode wurde Isabel Kropf. Zusammen mit ihrem ersten Mann Alexander Kropf gründete Sie dann im Jahr 2000 die Firma “Kropf Immobilienverwaltungen GmbH”. Die Firma wurde 3 Jahre später liquidiert. Die Ehe ist ebenfalls gescheitert und so ergab sich für Isabel die Möglichkeit einer weiteren Namensänderung: sie heiratete Frank-Florian Glinicke, Teil der Kassler Autohausdynastie Glinicke.
Haupteigentümerin Glinicke
2001 steigt sie bei KMW ein und mausert sich kontinuierlich zur drittgrößten Eigentümerin, ohne dass in der Chronologie des Handelsregisters allerdings erkennbar würde, wie sie zu diesem Reichtum gelangt. Isabel Glinicke (ehemals Kropf, geborene Bode) ist mit ihrem Anteil drittgrößte Eigentümerin der Holding. Sie hat ihren Anteil im Jahr 2011 zuletzt mehr als verdoppelt und hält somit 9,1 % an KMW.
Ebenfalls im Jahr 2011 gründete Sie zusammen mit Frank-Florian Glinicke – Traditionen soll man pflegen – eine Firma. Immobilienverwaltung scheint aber nicht mehr Isabels Ding zu sein und so ist der Geschäftszweck der “Glinicke Investment OHG” dann auch “der Erwerb, Handel und die Betreuung von Unternehmensbeteiligungen”. Wir dürfen gespannt sein. Martin Luther King sagte einmal: „Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“
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Sie soll nach Beginn unserer Aktion ihre Kinder aus der örtlichen Waldorfschule genommen haben und nach Sylt geflüchtet sein. Zudem soll sie ihr Haus in Kassel mit Sicherheitstechnik vollgestopft haben: statt einen falschen Waffendeal zu verhindern, setzt die Lehrerin also lieber auf dicke Mauern. In Kassel scheint sie viele Feinde zu haben, zumindest gingen bei uns haufenweise Informationen ein (Fotos, Tipps, etc.), sogar eine Bürgerini soll sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gegen sie gegründet haben.
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Manfred Bode – Der Waldorfschüler
Die Süddeutsche Zeitung nennt den kamerascheuen Kasseler ein “Phantom der Geschäftswelt”, die WirtschaftsWoche tituliert ihn als “Deutschlands unbekanntester Großunternehmer”. Laut Focus sammelt er Kerzenleuchter, alte Stiche und Oldtimer. In Kassel soll er sich laut dem Nachrichtenmagazin einen bayerischen Bierkeller eingerichtet haben, “in den er Generäle zum zünftigen Umtrunk” lädt.
Der mächtigste Mann der deutschen Rüstungsindustrie hat noch nie ein längeres Interview gegeben und führt ein abgeschottetes Leben in einem Dachgeschoss in München. Eines der seltenen Fotos von ihm stammt von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sein Anwalt bezeichnet das Bild als “Betriebsunfall”. Der Oberbürgermeister von Kassel sagt in seiner Laudatio über Bode: “Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass Sie sich bis heute der Walldorfschule in Kassel verbunden fühlen, die Sie ja selbst besucht haben. [...] Sie haben sich für das Gemeinwohl in hohem Maße verdient gemacht. Für Ihr beeindruckendes Engagement hat der Bundespräsident Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.” (Quelle)
Eine Petition fordert aktuell die Aberkennung seines Bundesverdienstkreuzes.
Die Lokalpresse feiert seinen Aufstieg „zu einem Waffenlieferanten von Weltrang“. (HNA) Ab der Zeit der Expansionsstrategie wie der stetigen Gewinnzuwächse füttert er die Presse immer wieder mit einsilbigen Verlautbarungen darüber, wie schlecht es der Waffenindustrie in Deutschland gehe. (Manager Magazin)
Reaktionen
Nach Beginn unserer Aktion recherchierte das Nachrichtenmagazin FOCUS hinter ihm her und veröffentlichte das Protokoll eines Telefongesprächs mit dem Firmenpatriarchen:
Ein Anruf bei Clan-Chef Manfred Bode unter seiner Geheimnummer: „Guten Tag, Herr Bode, hier ist das Nachrichtenmagazin FOCUS . . .“ – „Sie bohren schon bei über 20 Leuten.“ – „Wir bohren nicht, wir haben Fragen.“ – „Ich gebe grundsätzlich keine Interviews und beantworte keine Fragen.“ – „Es geht um die GbR und die Übernahme durch ihre Söhne . . .“ – „Ich beantworte grundsätzlich keine Fragen und gebe keine Interviews.“ – „Wir haben uns auch an die Firma gewandt, aber die ist nicht bereit . . .“ – „Das ist Sache der Firma und hat mit mir nichts zu tun. Danke.“
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Bundesregierung entdeckt Waffenhandel
Die Bundesrepublik Deutschland und ihre Geschäftsführerin IM ERIKA aka Dr. Angela Merkel hat offenbar den Handel mit Waffen und Kriegsgerät als sprudelnde Einnahmequelle entdeckt, um die Insolvenzverschleppung der BRD Finanzagentur GmbH weiter fortsetzen zu können. Ohne Reihenfolge:
- Gebrauchte Leopard-Panzer für Indonesien? (taz)
- U-Boote für Ägypten? Da ist sogar Israel nicht einverstanden. (tagesschau, NDR)
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Die beteiligten Firmen sind Krauss-Maffei Wegmann (KMW), Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und ein alter Bekannter: Heckler & Koch. Immer zu Empfehlen ist der Newsticker des Zentrums für politische Schönheit. Ich frage mich:
Wer sitzt eigentlich im geheim agierenden Bundessicherheitsrat? Hat mal jemand die Namen der Mitglieder? Bitte hier (anonym) im Kommentar veröffentlichen!
Kinderbetreuungszuschuss bei Panzerschmiede KMW
Vermutlich aus dem Mitarbeiterstamm von KMW wurde uns die Ausgabe 01/2012 der internen Mitarbeiterzeitschrift “LEO INSIDE” zugesand. – Dort reihen sich Verkündungen über kriegstechnische “Innovationen”, die Unternehmens-Selbstdarstellung, kleine geschichtliche Abschnitte über den Konzern an das familiäre Engagement aneinander. Denn seit diesem Jahr fördert der Rüstungskonzern mit dem Kinderbetreuungszuschuss junge Familien, damit Väter und Mütter noch gelassener vom Panzerbau profitieren können. Die Ausweitung von 270 auf jetzt möglicherweise 800 Leopard-2-Panzern an Saudi Arabien muss schließlich irgendwie bewältigt werden, da wird jeder Mann und jede Frau benötigt. Die perfide Selbstdarstellung auf acht Hochglanz-Seiten wurde übrigens durch Sie gefördert, liebe Steuerzahler!
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Das Magazin
War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen (WDR)
die story: „War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen“
WDR Fernsehen, 17.03.2008
Ein Film von Loretta Alper und Jeremy Earp, Gesprochen von Sean Penn
So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren. Sie waren in einem alle gleich. Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese „Gehirnwäsche mit Tradition“ hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden DokumentarfilmerLoretta Alper und Jeremy Earp haben dies in einem wunderbar eindrucksvollen Film erzählt.
Wie man sich den Krieg leicht macht. Norman Solomon zeigt, dass, immer wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt wurde und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte, Sprache und Rhetorik der einzelnen Präsidenten nahezu identisch waren. Auch die Rolle der Journalisten wird im Film thematisiert. Gezeigt wird unter anderem, wie Reporter und Moderatoren sich in Kriegszeiten die Gestiken und Redewendungen der Präsidenten aneigneten. Politik und Medien, wird im Film deutlich, arbeiten Hand in Hand.
Der Film wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen. Die deutsche Fassung in der Reihe die story spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.
Redaktion: Edeltraud Remmel, Dt. Bearbeitung: Ingrid Terhorst
Christoph Hörstel live in Nürnberg über Syrien, USA, Deutschland und Banker
Dies ist die absolut komplette Version mit verschiedenen Kameraperspektiven, Videos und allen Ansprachen des Abends.
Er ist ein deutscher investigativer Journalist, Politikberater, regelmäßiger Interview-Gast des russischen TV-Nachrichtenfernsehens “Russia Today” und war ehemaliger langjähriger ARD & ZDF Auslandskorrespondent & Nachrichtensprecher mit über 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Er wurde dadurch bekannt, dass er im Jahre 2001 während des Sturzes der Taliban der einzige westliche Journalist in Kabul war. Seine bekannten literarischen Werke: »Sprengsatz Afghanistan« und »Brandherd Pakistan«.
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