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Archiv für die Kategorie ‘Finanzen/Wirtschaft

Sonder-Revisionsbericht der Hypovereinsbank zu den Vorwüfen von Gustl Mollath

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So will die kriminelle BRD-(Justiz-)Mafia Geheimnisverräter zum Schweigen bringen. Vielleicht weil die BRD mit derartigen Gesetzesbrechern unter einer Decke steckt? Steuerhinterziehung bzw. Beihilfe dazu kann bestimmt nur von Geringverdienern begangen werden; aber doch nicht von Banken. Wer sowas glaubt, hat ja ein “paranoides Gedankensystem”. Aber die BRD-Klabauter stützen sich gegenseitig, denn nur die Lüge braucht Gesetzeskraft, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

Und wer wird für diese Menschenrechtverletzungen hinter Gitter gehen? Natürlich niemand. Welche Entschädigung wird Herr Mollath bekommen? Sicher keine. Denn es gibt keine Staatshaftung. Der “Staat” kann jeden Mist verbrechen und muss dafür nicht aufkommen. Organisiertes Verbrechen hat einen Namen: BRD.

Hintergrund sind Recherchen von REPORT MAINZ, die belegen, dass Merk den Rechtsausschuss des bayerischen Landtages und damit die Öffentlichkeit nicht umfassend informiert hat. Ein interner Untersuchungsbericht der Hypo-Vereinsbank aus dem Jahr 2003, kommt zu dem Ergebnis, dass die von Mollath erhobenen Vorwürfe gegen die Bank “zutreffend” waren. Dies hatte die Ministerin mit Hinweis auf eben diesen Bericht wiederholt bestritten. Die Fraktion der Freien Wähler (FW) im bayerischen Landtag fordert deshalb den Rücktritt der Ministerin.

In dem Fall geht es um einen heute 56-jährigen Mann aus Nürnberg, der seit fast sieben Jahren in der geschlossenen Psychiatrie sitzt: Gustl Mollath hatte 2003 gegenüber der Staatsanwaltschaft und der Hypo-Vereinsbank umfangreiche Angaben zu Schwarzgeldgeschäften der Bank mit der Schweiz gemacht. Sie beruhten auf internen Unterlagen seiner damaligen Ehefrau, die Mitarbeiterin in der Nürnberger Filiale der Hypo-Vereinsbank war und selbst in diese Geschäfte verwickelt gewesen sein soll. Die Staatsanwaltschaft sah damals keinen Anlass für Ermittlungen. Gustl Mollath hingegen wurde in einem Strafprozess wegen Körperverletzung gegenüber seiner damaligen Ehefrau verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth begründete dies unter anderem damit, die von Gustl Mollath angezeigten “Schwarzgeldverschiebungen” seien Teil eines “paranoiden Gedankensystems”.

REPORT MAINZ und der Süddeutschen Zeitung liegt inzwischen ein “vertraulicher Sonder-Revisionsbericht” der Bank vom März 2003 vor. Dieser beschreibt auf 17 Seiten die Ergebnisse einer zweimonatigen bankinternen Untersuchung. Detailliert werden Vermögenstransfers von Deutschland in die Schweiz, Geldwäsche und Schwarzgeld-Geschäfte beschrieben. Über einen “Direktversand per Wertpost von Nürnberg nach Zürich” oder ein “Verrechnungsdepot bei der HYPO München” seien Gelder von Kunden in die Schweiz übertragen worden. Außerdem stellten die Prüfer “gravierende” Verstöße gegen das Geldwäschegesetz fest. “Schwarzgeld” einer “Kundin (allgemein bekannte Persönlichkeit)” sei “künstlich aufgesplittet” worden.

In ihrem Fazit bestätigen die Prüfer Gustl Mollath “Insiderwissen” und erklären hinsichtlich seiner Aussagen: “Alle nachprüfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend herausgestellt.”

Mehr:
- Sonder-Reviosionsbericht der kriminellen HypoVereinsbank (PDF-Datei)
- Das Thema Gustl Mollath bei Spiegel Online (Thema)
- Der Fall Gustl Mollath im Detail mit weiteren Videos (Webseite)

Einladung zum Vortrag am 9. Mai 2013 – Ursachen der Finanzkrise

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Wir laden ein zum Vortrag…

Wie funktioniert Geld und der Geldschöpfungsprozess?

Bewusstsein und Verantwortung.

Cornelius Butz, Edelmetallhändler aus Stuttgart, erklärt an diesem Abend die Funktionsweise des Geldsystems, den Prozess der Geldschöpfung und beleuchtet die wahren Ursachen der Finanzkrise, die auch eine Bewusstseinskrise darstellt. Wie kann der Einzelne diesem undurchsichtigen Moloch verantwortungsvoll und mit Zuversicht begegnen?

* Datum: Donnerstag 09.05.2013, 19:00
* Ort: Restaurant Graf Zeppelin, Plochinger Str. 20, 73730 Esslingen
* Einlass ab 19:00, Beginn 19:30, Dauer ca. 60-90 Minuten
* Unkostenbeitrag 3,00 EUR pro Person, ohne Anmeldung 5,00 EUR
* Anmeldung: Begrenzte Sitzplätze! Wir bitten deshalb um Anmeldung mit Nennung der Teilnehmerzahl über dieses Formular.
* Sie erhalten in jedem Fall eine Bestätigung.

Geld-Vortrag

Eine Veranstaltung von Klardenker-Treffen Esslingen.

Geschrieben von stammtischesslingen

22.04.2013 um 10:42

Athen – Schauplatz einer modernen griechischen Tragödie?

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Von rasendereporterin.de

Anfang des Jahres waren wir für Cashkurs-TV in Athen unterwegs. Gemeinsam mit Dirk Müller wollten wir uns selbst ein Bild von der Lage in Griechenland machen. Wir hatten die Möglichkeit, mit den verschiedensten Menschen zu sprechen, die uns ihre Situation beschrieben und ihre Sicht auf die Dinge näherbrachten. Wir redeten über die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien, über das griechisch-deutsche Verhältnis, über die Lebens- und die politischen Zustände in einem Land, das in das sechste Jahr der Rezession bzw. Depression geht.

Soviel sei festgehalten: Das Vertrauen schwindet auf allen Ebenen, weder der Politik, noch den Medien wird mehr Glauben geschenkt. Allein die Hoffnung bleibt den Menschen! Von einer Deutschenfeindlichkeit habe ich nichts gespürt, im Gegenteil. Auch bei unserem zweiten Besuch in Athen letzte Woche, sprach ich mit vielen Menschen, auch ohne Kamera. Die griechische Bevölkerung hat die Nase voll von der Europapolitik und kann die Last der Sparprogramme nicht mehr lange schultern. Aber die überwältigende Mehrheit differenziert deutlich zwischen den politischen Führern der anderen Länder und deren Bevölkerung. Und die Völker sollten zusammenstehen, so das Credo aus Athen.

Vielen Dank an alle Interviewpartner! Außerdem bedanken wir uns ganz besonders bei Tanja Nettersheim, Krinio Pappa, Simone Schnabel und Dietmar van de Rydt  für ihre großartige Hilfe.

Dietmar van de Rydt steht bei einem geplanten Trip nach Athen gerne mit Rat und Tat zur Seite! Er ist per email unter dietmar@ath.forthnet.gr zu erreichen und freut sich, Besuchern auf Wunsch die Stadt, auch abseits der bekannten Touristenattraktionen, zu zeigen. Echte Insidertipps garantiert!

Danke an Julia! rasendereporterin.de | Youtube

Geschrieben von stammtischesslingen

11.04.2013 um 23:09

Bernd Lucke (Alternative für Deutschland) zu Gast bei Anne Will

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Anne Will – Sündenfall Zypern – Vertrauen weg bei Europas Sparern

Meistbenutztes Wort in der Sendung: “Geschäftsmodelle”^^

Große Aufregung um das Rettungspaket für Zypern und die dort geplante Zwangsabgaben für Sparer: Ist das eine richtige und gerechte Maßnahme? Ist der Zypern-Rettungsplan alternativlos? Wird mit Zwangsabgaben auf Spareinlagen eine weitere rote Linie bei der Euro-Rettung überschritten und damit das Vertrauen der Bürger verspielt? Und ist der Euro in Wirklichkeit längst gescheitert?

Gäste: Jürgen Trittin, Gesine Schwan, Edmund Stoiber, Nikolaus Blome, Bernd Lucke

Geschrieben von stammtischesslingen

05.04.2013 um 11:39

Mobiles Banking: Regierung verschafft sich Zugriff auf PIN-Codes der Bürger

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Rein theoretisch kann die Bundesregierung einen Bank-Run ab heute schon im Keim ersticken: Der Bundestag beschließt heute ein neues Gesetz. Demzufolge sind Telekom-Anbieter verpflichtet, den Behörden die PINs und PUK der Bürger auszuhändigen. Dazu soll eine elektonische Schnittstelle geschaffen werden – also die direkte Einwahl für die Regierung in die Kommunikation der Bürger.

Alle Welt war verwundert, dass der Beschluss der EU, die Zyprioten von ihrem Geld abzuschneiden, so reibungslos verlief (hier).

Das hängt auch damit zusammen, dass sich die Staaten in aller Stille immer mehr Daten der Bürger beschaffen. Durch entsprechende Gesetze sichern sie sich auch gleich den Zugriff. Die neueste Entwicklung zielt am Ende auch auf das mobile Online-Banking: Durch eine elektronische Schnittstelle soll es Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble möglich werden, den Bank-Kunden jeder Zeit über die Schulter zu greifen.

So nahm auch kaum einer Notiz von einer auf den ersten Blick technisch klingenden Nachricht: Der Innenausschuss des Bundestages stimmte am Mittwoch für den Regierungsentwurf zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft. Es soll geregelt werden, wann Ermittler von Bundesbehörden bei den Telekommunikationsanbietern Informationen über Anschlussinhaber abfragen dürfen.

Das Gesetz, dass abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit heute durch den Bundestag geschleust wird, hat es in sich…

Weiterlesen bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten.

Der größte Raubzug der Geschichte – Friedensnobelpreis für die EU^^

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Die Autoren des Bestsellers Der größte Raubzug der Geschichte, Marc Friedrich und Matthias Weik, warnen vor einem baldigen Kollaps des Finanzystems. Der Euro stehe vor dem Scheitern. Zu Gast beim DAF Fernsehen. Die Gesprächsteilnehmer thematisieren nicht nur den Euro, sondern auch das zinabasierte Geldsystem als grundsätzlich nicht reparierbar. Quizfrage: Kann man ein kaputtes System noch retten, oder sollte man es endgültig vor die Wand fahren lassen?

Tectum Verlag | Amazon | DAF FM

Geschrieben von stammtischesslingen

14.03.2013 um 22:54

Staatsgeheimnis Bankenrettung – ARTE

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Intro: Dirk Müller -4- Kanzler ;)

50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien – ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.

Die Geretteten sitzen – anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird – nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie – entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft – auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.

Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. “Staatsgeheimnis Bankenrettung” ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.

Deutschland, 2013, 52min, RBB

Geschrieben von stammtischesslingen

10.03.2013 um 22:52

Dirk Müller bei Maybrit Illner – Chaos, Clowns und Euro-Krise

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Maybrit Illner vom 07.03.2013. Chaos, Clowns und Euro-Krise – Zieht uns Italien in den Abgrund? – Italien hat gewählt und die Botschaft ist hart: Es gibt keinen Konsens in Europa über die Rettung aus der Krise. Maybrit Illner diskutierte unter anderem mit Rainer Brüderle, Oskar Lafontaine und Dirk Müller.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält angesichts der wirtschaftlichen und politischen Krise in Italien einen Euro-Austritt des Landes für denkbar. Es könne sein, “dass sie rausgehen”, sagte Brüderle in der ZDF-Sendung “maybrit illner”. Italien müsse sich entscheiden, ob es sich bei der gemeinsamen Währung anpassen wolle. “Und wenn sie das nicht wollen, müssen sie die Konsequenzen ziehen”, stellte Brüderle klar. Die Entscheidung liege aber allein bei Italien.

“Die Spielregeln müssten eingehalten werden”

Es sei seine feste Überzeugung, “dass wir den Euro als Instrument einer europäischen. Entwicklung brauchen”, sagte der FDP-Politiker, schränkte aber ein: “Da müssen nicht zwingend alle dabei sein, die heute dabei sind.” Die Spielregeln müssten eingehalten werden.

Alternative zu einem Euro-Austritt ist Brüderle zufolge, dass Italien “drastische Maßnahmen” ergreife. Kernproblem des Landes seien die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, der jahrelange Reformstau und eine mangelnde Handlungsfähigkeit der Regierung. Es bestehe “ein Misstrauen gegenüber der Art, wie Politik in Italien betrieben wird”.

“Mehr Sorge um Regierung in Frankreich”

So seien bis heute weder die Staatsausgaben nennenswert zurückgeführt noch der Arbeitsmarkt flexibilisiert worden. Deutschland habe mit der Einführung von “Hartz IV” einen harten Prozess hinter sich. “Das muss Italien auch machen”, forderte Brüderle. “Nichts machen und nur beklagen, was schlecht ist, das ist zu billig.”

Er glaube aber, dass Italien die Kraft habe, “möglicherweise mit einer Technokratenregierung Fortschritt zu kriegen”. Er mache sich letztlich momentan mehr Sorgen über die französische Regierung als über die italienische, sagte Brüderle.

“Die Euro-Krise ist nicht überwunden”

Generell warnte er: “Die Euro-Krise ist nicht überwunden.” Dabei sei die Grenze der Belastbarkeit für Deutschland erreicht: Es könne nicht sein, dass die deutschen Arbeitnehmer mit ihren Steuern “all die Fehlentwicklungen in allen Ländern Europas” bezahlten. “Das können wir nicht. Der deutsche Staatshaushalt kann nicht zum Selbstbedienungsladen für ganz Europa werden.”

Die italienische Journalistin Flaminia Busotti verteidigte bei Maybrit Illner ihr Land. Zwar sei es richtig, dass Italien “jahrzehntelang notwendige Reformen verschlafen” habe. Es stimme aber nicht, dass Italien von der Gemeinschaft Gelder erhalte. “Wir sind Netto-Zahler”, betonte die Journalistin. Es sei nicht fair zu behaupten, Italien sei Profiteur. Immerhin habe man Deutschland zu Zeiten der Wiedervereinigung als Partner in Europa unterstützt. Das sei damals auch keine “rein wirtschaftliche Sache” gewesen, sagte Bussotti und fügte hinzu: “Wir betteln nicht und wir sind uns unserer Probleme sehr bewusst.” Das Bild, dass Italien der “Verschwender Europas” sei, stimme allerdings ganz und gar nicht.

“Europa darf nicht nur mit Sparen assoziiert werde”

Der Mitbegründer der neuen Anti-Euro-Partei “Alternative für Deutschland”, Bernd Lucke, kritisierte in der Sendung, “dass Berlin und Brüssel diese Krise überhaupt nicht im Griff haben”. Zudem dienten die vielen Hilfspakete gar nicht den kriselnden Ländern selbst, sondern seien lediglich “Maßnahmen zur Stabilisierung des Finanzsektors”, sagte der Ökonom der Universität Hamburg.

Der Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn, zeigte sich ebenfalls durch die Situation in Italien besorgt: “Wenn ein Land wie Italien unregierbar würde, wäre das für Europa und den Euro ein sehr starkes Stück.” Man müsse aber über die Gründe für den Wahlausgang zugunsten von Populisten nachdenken. Europa dürfe nicht nur mit Sparen assoziiert werden.

“Merkel ist die Kurtisane der Reichen Europas”

Der ehemalige Linkspartei-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit drastischen Worten für ihre Euro-Rettungspolitik angegriffen. Viele in Deutschland glaubten immer noch, Merkel rette die Griechen, Portugiesen oder Italiener, sagte Lafontaine bei Maybrit Illner. “Null davon” stimme, denn die Kanzlerin rette in Wirklichkeit die Banken und damit die Reichen. “Merkel ist die Kurtisane der Reichen Europas.”

Diese Politik werde zu Recht abgelehnt, wie jüngst bei den Wahlen in Italien, sagte Lafontaine. “Die Italiener haben verstanden, dass sie für eine völlig verfehlte Bankenrettung bezahlen müssen mit Rentenkürzungen, mit Lohneinbußen, mit Einbrüchen sozialer Leistungen. Das wollen sie nicht mitmachen”, konstatierte der Fraktionschef der Linkspartei im Saarland. Es sei absurd, zur Rettung der Reichen die Armen in Europa zur Kasse bitten.

“Europa zusammenzubringen, das geht auch ohne den Euro”

Finanzexperte Dirk Müller wollte mit dem Gedanken “aufräumen”, dass der Euro und Europa identisch seien. “Europa zusammenzubringen, das geht auch ohne den Euro”, betonte er. Es wäre sogar wesentlich einfacher. Die Sparpakete, die mit Unterstützung Deutschlands eingeführt wurden, seien ein “völliger Wahnsinn”. “Ich kann keine Reformen machen und gleichzeitig hinein sparen. Wenn ich Reformen mache, muss ich das mit Konjunktur-Paketen unterstützen”, erläuterte Müller seine Position. Inzwischen sei “Europa ist gefährdet”, nicht “wegen eines Glühlampen-Verbotes in Brüssel, sondern weil eine falsche Währung uns auseinander sprengt”.

http://www.zdf.de/maybrit-illner/Chaos-Clowns-und-Euro-Krise-26924236.html

Wirtschaften im Islam – Teil 2: Ohne Zins ins Paradies (Planet)

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Wenn sich ein Fernsehsender verdächtig macht, dann war das bisher immer arte. Seit einiger Zeit auch PLANET. Neben atemberaubenden Naturdokumentationen in HD zeigen die Landshuter auch innovative, aufgeschlossene Dokumentationen mit den richtigen Fragen. Hier hatte ich im letzten Jahr schon einmal berichtet.

Teilweise recycelt PLANET offenbar auch bereits bekannte Sendungen von arte.

Wochenhighlight im Februar

Wirtschaften im Islam – Teil 2: Ohne Zins ins Paradies

Während unser westliches Wirtschaftssystem durch die Finanzkrise in Frage gestellt wird, formiert sich als Gegenmodell in vielen Ländern des Nahen Ostens und Asiens eine Scharia-geprägte Wirtschaftsstruktur. Im Schatten des konventionellen Finanzsystems hat sich vor allem in den Golfstaaten, der Türkei, aber auch den islamisch geprägten Ländern Südostasiens ein alternatives Konzept entwickelt, das von der Finanz- und Bankenkrise weniger betroffen scheint. Der Islam hat Einfluss auch auf einen Wirtschaftsraum mit mehr als 1,5 Milliarden Gläubigen genommen. Aber wie unterscheidet sich die islamische Finanzwelt von dem uns bekannten System? Ist es der oft beschworene „Dritte Weg”, zwischen Kapitalismus und Kommunismus? „Wirtschaften im Islam” bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der muslimischen Finanzwelt und ihres enorm gewachsenen Einflusses auf die Weltwirtschaft.

Vom Bazar an die Wall Street (06.02., 20:15 Uhr)

Islam und Moderne bilden keinen Widerspruch – davon sind Verfechter eines islamischen Finanz- und Wirtschaftssystems überzeugt! Die religiösen Vorgaben aus dem Koran und der Scharia bilden vielmehr die Grundlage eines Systems, das weit mehr als das westlich kapitalistische ethische Werte, die gerechte Teilung von Risiken und allgemein die Förderung wirtschaftlich benachteiligter Mitglieder der Gesellschaft in den Fokus setzen. Vom alten Bazar Istanbuls, über die neue, religiös geprägte Unternehmerschicht – den sogenannten „Islamischen Calvinisten” in Anatolien, bis zu den glitzernden Wolkenkratzern in Bahrain, Qatar, Dubai und Abu Dhabi, spielt „Islamic Finance” eine immer größere Rolle. Der erste Teil „Vom Bazar an die Wall Street” blickt hinter die Kulissen dieses Systems, stellt die neuen, aufstrebenden Unternehmer, aber auch die einfachen Arbeiter vor.

Ohne Zins ins Paradies (13.02., 20:15 Uhr)

Weltweit leben die meisten Menschen muslimischen Glaubens in Südostasien. Allein Indonesien ist mit 240 Millionen Gläubigen das bevölkerrungsreichste islamische Land. Zwar ist die Religion im Vergleich zu den arabischen Staaten hier weitaus liberaler, doch gerade das religiös geprägte Bankwesen verzeichnet Wachstumsraten, von denen westliche Banken nur träumen können. Das Verbot von Zinsen, die Vorgabe nur in real existierende Werte zu investieren und Geschäfte in Feldern wie Schweinefleisch, Waffen, Glücksspiel oder Pornographie vollkommen zu untersagen, sind Eckpfeiler dieses Modells. Frauen in Führungspositionen von Banken, als islamische Rechtsgelehrte oder Universitätsprofessorinnen sind dabei ebenso selbstverständlich wie das islamische Gebot der Wohlfahrt.
„Ohne Zins ins Paradies” stellt Menschen vor, die den modernen Aufschwung in Asien prägen, aber auch jene, die eben diese Entwicklung mehr als skeptisch betrachten.

 

Weitere Infos und Trailer: Planet-TV.de

Geschrieben von stammtischesslingen

09.02.2013 um 22:07

Deutsche Bank – Leistung aus Leidenschaft [/]

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Gefunden bei Cashkurs.com. Hier ist dokumentiert, dass nicht nur Banken böse, sondern auch Kunden reichlich dumm sind. Warum lässt der Mann sich denn eine Immobilie, für die er 300.000 Euro ausgibt, vorher nicht zeigen? Warum hat die Deutsche Bank nun den Schwarzen Peter, weil sie die Dummheit ihrer Kunden ausnutzt? Warum kommen die “Geschädigten” erst nach 10…12 Jahren auf die Idee, die Kreditraten einzustellen? – Trotzdem schreibt Cashkurs:

Sie finden im Beitrag erschreckende Beispiele, wie Schrottimmobilien an Normalverdiener als Geldanlage verhökert wurden. Oft bleibt bei den Betroffenen ein Leben in Schulden zurück. Wenn es das ist, was sich die Deutsche Bank unter Kulturwandel vorstellt (eingeschlossen der Spekulation mit Lebensmitteln) kann einem Angst werden.

Das gleiche System läuft im Übrigen weiter, mit anderen Firmen und wieder mit der Deutschen Bank. Da unsere kriminelle Justiz allerdings erfahrungsgemäß gegen den Menschen handelt, ist eine Anzeige wohl zwecklos.

Geschrieben von stammtischesslingen

09.02.2013 um 20:45