Archiv für April 2012
Jürgen Elsässer traf Ahmadinedschad
Über die Schikanen auf dem Hamburger Flughafen habe ich bereits hier gschrieben.
An dieser Stelle nur kurz: Es war wohl die interessanteste Reise, die ich je gemacht habe. Dank der guten Organisation und Reiseleitung durch Dr. Yavuz Oezoguz (muslim-markt.de) erhielten wir einen Eindruck aus erster Hand unter anderem durch Besuch im Parlament, in einer Automobilfabrik, beim zentralen Freitagsgebet in Teheran, bei den Massenprozessionen zum Tod der Prophetentochter Fatima, und wir trafen zahlreiche Experten und Vertreter aus Politik und Forschung sowie Vertreter der religiösen Minderheiten (Christen, Juden, Zoroastrer). Politischer Höhepunkt war natürlich die Privataudienz bei Präsident Mahmud Achmadinedschad, über die das iranische Fernsehen und die großen Tageszeitungen berichteten. In der englischsprachigen Tageszeitung “Iran Today” stand der Artikel über die Audienz unter der Überschrift: “Capitalists behind economic crisis”. Bingo!
Wozu ZDF-Frontmann Claus Kleber angeblich zwei Jahre brauchte, erreichten wir nach 7 Tagen: Ahmadinedschad persönlich zu treffen. Die 14köpfige Delegation – unter anderem mit Bestsellerautor Gerhard Wisnewski, den “Arbeiterfotografen” Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann sowie dem 9/11-Forscher Elias Davidson – war das Treffen wichtig, damit wir uns endlich einmal ein Bild aus erster Hand machen können. Es ging uns allen nicht um Parteinahme, sondern um die erste Aufgabe jedes seriösen Journalisten: Auch die andere Seite zu hören – et altera pars auditur. Natürlich wird uns das jetzt anders ausgelegt werden – von Journalisten und Neidern aller Art, die längst ihre Seele an die Kriegstreiber verkauft haben. Der Präsident sprach über eine Stunde mit uns, dazu bald mehr.
Zwei Punkte möchte ich als Resümée der Reise hervorheben, weil sie wohl alle von uns überrascht haben:
1.) Während ich mit gewissen Sorgen die Reise angetreten hatte, weil ich von der Möglichkeit eines jederzeitigen israelisch-amerikanischen Angriffskrieg ausgegangen war, plagt diese Sorge im Land niemanden. Es gab bei keinem unserer Gesprächspartner auch nur den Hauch von Nervosität, geschweige denn Panik. Während in Israel laufend Zivilschutzübungen abgehalten werden, geht jeder im Iran seinen Alltagsgeschäften nach. Auf den Straßen gibt es keinerlei Militär und auch kaum Polizei. Vor vier Wochen war ich in Paris, wo schwerbewaffnete Gendarmerie an jeder Ecke patrouilliert. Nichts davon im Iran! Auf Nachfrage erklärten alle Gesprächspartner unisono, dass sie NICHT von einem baldigen Krieg ausgehen und dass sie, falls er kommen sollte, ein großes Vertrauen in die eigene Verteidigungsfähigkeit haben.
2.) Iran ist kein mittelalterliches, sondern ein hochmodernes Land. Die Wirtschaft boomt! Trotz Sanktionen! Teheran ist moderner als Berlin, es gibt 20spurige Stadtautobahnen, die auch nachts um 12 Uhr noch verstopft sind, und einen 2007 erbauten Fernsehturm, der höher als der auf dem Alexanderlatz ist. Die Bautätigkeit ist atemberaubend: Auf Schritt und Tritt werden neue Hochhäuser hochgezogen, so etwas habe ich nicht einmal in Berlin in den Jahren nach der Wiedervereinigung erlebt. Bettler, Prostituierte, Elend, Schmutz – all das sucht man vergeblich. Sicherlich gibt es auch arme Menschen und die Löhne sind insgesamt niedriger als in Deutschland (im Schnitt 600 bis 900 Euro). Aber wussten Sie, dass der Arbeitstag im Iran nur 6 Stunden dauert, die Woche nur 30 Arbeitsstunden hat? Einkommen und Lebensstandard zumindest in Teheran sind HÖHER als in den ost- und südeuropäischen Periperieländern der Europäischen Union! Eine kleine Episode: Letzten Mittwoch sahen wir in Isfahan im Studentenwohnheim, wo wir untergebracht werden, das Fußballspiel Bayern gegen Real. Das IRANISCHE Fernsehen übertrug das Match. Zur gleichen Zeit war mein Schwager in einem Firstclass-Hotel in Budapest, wo er das Spiel auf allen Fernsehkanälen vergeblich suchte. Will da noch jemand sagen, der Iran isoliere sich? Summa summarum: Das Land hat Kraft und Perspektive. Die Sanktionen werden es nicht in die Knie zwingen, sondern könnten es sogar stärker machen.
Weitere Berichte folgen.
Urban Gardening in Frankfurt am Main
Am 15. April 2012 fand im Frankfurter Nordend die erste Aktion des Jahres der AG KUNO (Kunst im Nordend) in Sachen Urban Gardening statt. Seit 2009 wird die vorher trist betonierte Fläche in der Mitte der Friedbergerlandstraße am kleinen Friedberger Platz unter dem Motto “Blumen statt Bitumen” in ein kleines Stückchen Natur zurückverwandelt. Seitdem hören die Gerüchte nicht auf, dass der Bioladen an der Ecke den Rucola morgens hier heimlich pflückt;-)
Weiterlesen bei der rasenden Reporterin.
rein-in-die-natur.de
rasendeReporterin.de
ACTA – SOPA – PIPA – und jetzt CISPA
CISPA soll der Nachfolger von SOPA und PIPA werden und wurde im US-Kongress schon befürwortet. Unterdessen zog Microsoft seine Unterstützung für CISPA zurück. Am 26. April hatte das US- Repräsentantenhaus mit 248 zu 168 Stimmen das Gesetz verabschiedet. Barack Obama will sich gegen das Vorhaben einsetzen.
Auch die etwas entschärfte Fassung von CISPA sieht immer noch vor, dass Internetfirmen vertrauliche Kundendaten an den Geheimdienst No Such Acency … äh, National Security Agency, übergeben sollen. Die ACLU kritisiert, dass die NSA so an “alle Arten von vertraulichen Informationen wie Nutzungsdaten und den Inhalt von E-Mails” kommen könnte.
Die Neufassung sehe auch weniger Transparenz vor: An die Stelle eines öffentlichen Jahresberichts des Privacy and Civil Liberties Oversight Board trete ein von einem Vertreter der Geheimdienste ersteller Bericht der “einen der Geheimhaltung unterliegenden Anhang enthalten” könne, berichtet ZDNet.
CISPA steht ganz offensichtlich auch in Verbindung mit dem Bau eines neuen Mega-Abhörzentrums der NSA. Über die Pläne der NSA berichtete Zsolt Wilhelm am 19. März 2012 bei derStandard.at: “Gigantisches Spionage-Zentrum der NSA soll die Welt durchleuchten“.
Weitere Nachrichten, gefunden via freie presse Nachrichten:
- CISPA: USA: Repräsentantenhaus winkt Überwachungsgesetz durch
- Richard Stallman: CISPA neally abolishes people’s right not to be unreasonably searched (RT News)
- US-Repräsentantenhaus beschließt CISPA
- CISPA and You: A Musical PSA
- US-Repräsentantenhaus verabschiedet CISPA
- Cispa: US-Abgeordnete stimmen für Staatszugriff auf Providerdaten
- Überwachungsgesetz: Obama droht mit Veto gegen Cispa
- USA: Internet-Gesetz Cispa weckt Angst vor Big Brother
The Toronto Hearings on 9/11 – Uncovering Ten Years of Deception
The International Hearings on the Events of September 11, 2001
(also known as The Toronto Hearings)
Ten years have passed since the World Trade Center attacks of September 11, 2001, and there are still many unanswered questions surrounding that fateful day.
In 2011, experts and scientists from around the world gathered in Toronto, Canada to present new and established evidence that questions the official story of 9/11. This evidence was presented to a distinguished panel of experts over a 4 day period.
Through their analysis and scientific investigations, they hope to spark a new investigation into the attacks of September 11, 2001.
Press For Truth and The International Center for 9/11 Studies Present: “The Toronto Hearings on 9/11: Uncovering Ten Years of Deception”. Produced by: Steven Davies, Dan Dicks, Bryan Law. An over 5 hour DVD, with comprehensive coverage of the 4 day Toronto Hearings from September 2011. Featuring expert witness testimony from: David Ray Griffin, Richard Gage, David Chandler, Kevin Ryan, Niels Harrit, Barbara Honegger, Peter Dale Scott, Graeme MacQueen, Jonathan Cole, Cynthia McKinney … and many more! Pre order the DVD today from pressfortruth.ca. Download the DVD from pressfortruth.tv.
911SpeakOut.org
Gesucht – Attentäter vom 30.09.2010 im Stuttgarter Schlosspark (Update)
Viel wurde geschrieben und diskutiert über die brutale Polizeigewalt vom 30.09.2010 in Stuttgart. Initiativen bildeten sich, Aufklärungsarbeit wurde geleistet, Politiker wurden kritisiert, viel lamentiert, … aber offenbar konzentrierte sich niemand darauf, wer die tatsächlichen Täter an den Schalthebeln waren. Waffen werden viele hergestellt und ausgeliefert, aber wer benutzt sie eigentlich?
Ob die Täter vom 30. September “nur” Befehlsempfänger waren oder nicht, ob sie auch nur ein Teil eines verbrecherischen BRD-Regimes waren oder nicht. — In jedem Fall dürften sie an diesem Tag aus freiem Willen heraus gehandelt haben. Besonders unzufrieden sehen diese auf den Fotos nicht aus! Jederzeit hätten sie sagen können: “Nein, nicht mit mir. Ich höre hier auf und finde eine neue Tätigkeit.” Dies taten sie aber nicht, und so muss sich auch nun niemand beschweren, dass sie jetzt, 1 1/2 Jahre später, gesucht werden – und zwar mit Hochdruck.
Das Netzwerk gegen Gewalt nimmt an, dass die Täter aus freiem Willen heraus Wasserwerfer vom Typ WaWe 10000 COBRA gegen friedliche Demonstranten testeten, damit die Länder später Bestellungen bei der Firma Rosenbauer aufgeben konnten. (Siehe Artikel “Mit Hochdruck gegen Ungehorsam“, Telepolis). Sogenannte Untersuchungsausschüsse haben entweder nicht stattgefunden oder offenbar kein Ergebnis gebracht.
Wir haben festgestellt, dass das Rechtssystem im Land “Deutsch” nicht mehr den Menschen, sondern nur den Herrschenden dient. Kriminelle werden sich immer gegenseitig decken, und daher ermittelt auch keine Staatsanwaltschaft.
Die Bilanz der BRD-Mafia: 370 Verletzte, 100 verletzte Kinder, 1 Schädelbasisbruch, 1 zerstörtes Auge, 9 gebrochene Nasen, unzählige Rippenbrüche, aber keine einzige Festnahme der Täter.
Das Stuttgarter Netzwerk gegen Gewalt bittet um Mithilfe. Ziel ist es, die Privatanschriften der Attentäter zu finden, diese öffentlich zu machen und den Tätern die Krankenhausrechnungen und Schadensersatzforderungen zuzustellen.
Wie Sie mitmachen können – einige Ideen:
1. Übernehmet diesen Artikel in euren Blog oder Webseite. Bitte inklusive Fotos übernehmen und die PDF-Datei auf dem eigenen Blog speichern! [Anmerkung Klardenker Esslingen: Bitte nicht einfach auf diesen Artikel verlinken, sondern alles übernehmen, Kopieren erlaubt.]
2. Sofern ihr einen Stammtisch betreut, könnte dieses Thema ggf. dort diskutiert werden.
3. Druckt diesen Flyer im A4-Format oder A5-Format (für den doppelseitigen Druck) aus und verteilt ihn in eurer Stadt. Sucht euch ein paar Mitwirkende. Ebenso kann man den Flyer auf schweres Papier ausdrucken, einlaminieren und mit robustem Kabelbinder an Gittern, Straßenlaternen usw. anbringen. Am besten wählt man dafür die gut frequentierten Stellen. Unserer ersten Erfahrung nach sind die einlaminierten Poster sehr robust und durch fast nichts zu entfernen. Kein Orkan könnte sie wegwehen. — Dies ist kein Aufruf zu einer sogenannten “Ordnungswidrigkeit” im Sinne der BRD-(Justiz) Mafia. Jeder kann selbst entscheiden, was er tut oder lässt und was moralisch und ethisch korrekt ist.
4. Meldet jeden brauchbaren Hinweis an die im Flyer genannte E-Mail-Adresse.
5. Schickt uns weitere Videos, in denen die Täter genauer zu erkennen sind.
Zu Punkt 4 und 5 eine Bitte des Netzwerks:
Bitte haben Sie Verstädnis dafür, dass wir selbst teilweise von diesem System abhängig sind und (noch) nicht in Erscheinung treten. Uns ist klar: Wenn Sie uns Ihre Hinweise per E-Mail schicken, leisten Sie damit uns gegenüber einen Vertrauensvorschuss. Wir versichern, mit allen eingehenden Hinweisen absolut vertraulich umzugehen. Wir verstehen dies als Whistleblower-Tätigkeit. Sobald wir mit Ihren Hinweisen nicht 100-prozentig anonym umgehen sollten, würden wir unsere Arbeit ja nur unnötig selbst in Verruf bringen.
Wenn Sie uns Ihre Hinweise anonym zukommen lassen wollen, empfehlen wir anonyme E-Mail-Remailer wie z. B. www.anonymailer.net.
Wir machen diese Aktion derzeit zu einer deutschlandweiten Aktion und haben hier ein wirklich ernsthaftes Anliegen; mit eventuellen Ergebnissen dieser Arbeit werden wir sensibel umgehen. Was wir NICHT wollen ist Gewalt mit Gewalt beantworten.
Das Netzwerk gegen Gewalt teilte mir gegenüber mit, sich weder für oder gegen Stuttgart 21 zu positionieren. Einzelne Aktive seien zwar gegen S21, insgesamt ginge es aber darum, sich gegen jede Form von Gewalt auszusprechen. Dieser Blog unterstützt das Netzwerk durch diesen Artikel.
Nachfolgend einige Fotos der Gesuchten:
Weitere Ressourcen:
- Tatort Schlosspark Stuttgart 30.09.2010
- Die Prügelglatze ist vom BFE
- Jeder muss sich selbst die Gewissensfrage stellen
- Stuttgart 21 – Die Wasserwerfer des Ministers Rech
Polizei Brutalität geht nach hinten los
So kann Polizei-Brutalität nach Hinten losgehen. Die beiden Prügelknaben kommen trotzdem ungeschoren davon.
Dies ist ein Illuminaten-Blog (immernoch)
Ich kann es nicht mehr vermeimlichen, früher oder später muss die Wahrheit raus: Dies ist ein Illuminaten-Blog. Da wäre zuerst mal der Name: Localchange. Dieser ist noch in der URL zu sehen und in jedem Fall angelehnt an Global Change, deren Mitglieder ja in jedem Fall alle Illuminaten sind. Die Änderung von Localchange in Klardenker Esslingen a. N. konnte das auch nicht verschleiern. Hinzu kommt noch die Anzahl der in diesem Blog erstellten Seiten: 33, und altuell die Anzahl der Kommentare: 999 (das 3-fache von 333). Als wäre das nicht genug, verwendet dieser Blog oben Rechts ein Symbol mit drei (3) kreisförmigen Symbolen, mindestens eines davon deutet auf eine weitere Illuminaten-nahe Gesinnung hin.
Nicht nur der Name des Blogs, auch die Art der Reaktion auf die Beiträge von “nochange” und Kommentare, die Nichtfreischaltung wichtiger Informationen von “nochange”, all das macht transparent, auf welcher Seite Localchange tatsächlich steht, da muss man eigentlich nicht mehr viel erklären! Mehr dazu kann man bei “nochange” lesen, der das alles mal gründlich anal-ysiert hat.
Dort findet man auch diesen Hinweis von Klugschieterin:
ich würde sagen der Blogbetreiber ist sich der effektiven Methoden andere zu manipulieren vollkommen bewusst und er wendet sie skrupellos an. [...]
Ähnliche Artikel:
- Dies ist ein Illuminaten-Blog
Tunnelblick #11: Polizeireform – ja bitte!
Die Kennzeichnungspflicht ist überfällig
Innenminister Reinhold Gall plant eine umfassende Polizeireform in Baden-Württemberg, für die es »keine Denkverbote« geben dürfe. Doch nicht nur über Organisationsveränderungen sollte die Politik dabei nachdenken. Dringender Handlungsbedarf besteht auch im Umgang mit den Bürger/-innen und bei der Wahrung der Bürgerrechte!
Tunnelblick Nr. 11 (Webversion)
Tunnelblick Nr. 11 (Druckversion)
Die baden-württembergische Polizei hält gerade Bürgernähe für ihren größten Trumpf. Die Erfahrungen der Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 zeigen jedoch: Vielfach wird die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit durch Verbote und hohe Auflagen an die Versammlungsleiter eingeschränkt. Menschen wurden und werden ungerechtfertigt in Gewahrsam genommen, um sie von weiterem politischen Einsatz abzuschrecken. Bürger/-innen, die sich gegen Stuttgart 21 engagieren, werden durch Polizei und Staatsanwaltschaft kriminalisiert. Auf Weisung des Innenministers werden Protestveranstaltungen gegen Stuttgart 21 sogar vom Verfassungsschutz beobachtet. Nicht nur die Ereignisse vom 30. September 2010, dem sogenannten »schwarzen Donnerstag«, zeigen, dass friedlich protestierende Bürger/-innen, ja selbst Schülerinnen und Schüler, Opfer von Polizeigewalt werden können. Derzeit laufen ca. 5.000 (!) Verfahren gegen Menschen, die sich gegen das Milliardenprojekt S21 engagieren, jedoch nicht ein einziges gegen Polizisten – trotz zahlreicher Strafanzeigen.
Dies liegt auch daran, dass die Kampfausrüstung bei Polizeieinsätzen die Identifizierung einzelner Beamter systematisch verhindert. Diese Anonymität schützt nicht nur vor den pausenlos laufenden Videokameras der Kolleginnen und Kollegen – sie befördert auch Übergriffe. Die Umsetzung der Kennzeichnungspflicht für Polizisten ist daher dringend notwendig, übrigens nicht nur bei Großeinsätzen. Bürger/-innen müssen sich jederzeit der Polizei gegenüber ausweisen, dasselbe muss auch umgekehrt gelten. Polizisten sollen durch eine transparente Kennzeichnung für ihr Tun verantwortlich gemacht werden können. Bislang liegt hierzu von Innenminister Gall lediglich eine Absichtserklärung vor. Die Einführung der Kennzeichnungspflicht ist überfällig!
Tunnelblick Online – Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt
Seltsame Abmahnungen der FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Die FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Steinstraße 25, 20095 Hamburg, verschickt Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung über Internettauschbörsen. Mir sind da einige Mängel aufgefallen:
- Die Rechtsanwaltsgesellschaft behauptet, von einem Daniel Eisenlohr beauftragt zu sein und versichert anwaltlich eine Vollmacht zu besitzen, verweigert jedoch die Vorlage dieser Vollmacht. So ein Schmarrn. Wenn jemand mit etwas beauftragt wurde, muss er mir doch nachweisen können dass er diesen Auftrag hat. Sonst könnte doch jeder kommen.
- Es wird behauptet, mittels eines Softwareunternehmens mit einer Anti-Piracy-Software einen Rechtsverstoß in einer Tauschbörse entdeckt zu haben. Man geht also davon aus, dass die Nutzung von Tauschbörsen erzwungenermaßen bewirkt, dass der Nutzer die heruntergeladenen Daten gleichzeitig (u. U. schon während des Herunterladens) auch freigibt. Muss dem immer so sein? Was ist, wenn ich mir meinen eigenen Tauschbörsen-Client entwickelt habe, der dieses umgeht? Und was ist mit dem angeblichen Dienstleister selbst? Wie kann dieser in Tauschbörsen schnüffeln, ohne selbst den gleichen Rechtsverstoß begangen zu haben? (Ich hätte also gerne die Adresse dieses Dienstleisters und die Anzahl der durch ihn resultierten Abmahnungen, damit ich auch diesen verklagen kann.)
- Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten: (a) Wenn es so wäre, dass durch den Tausch von Musikdateien tatsächlich die Verkaufszahlen zurückgingen, dann müssten die Musiker doch an der direkte Löschung der Dateien interessiert sein. Warum wird nicht alles daran gesetzt, die beanstandeten Daten an der Quelle zu löschen? Vielleicht weil das kein Geld bringt? Oder (b) Wenn es so wäre, dass der Tausch von Musikdateien gar nicht verkaufsgefährdend wirkt, aber die Rechtslage eine Abmahnung zulässt, dann müsste man Lizenzverwalter, Rechteinhaber, Rechtsanwälte, Rechtsanwaltskanzleien, auf das Spielfeld rufen, man müsste alles und jeden mobilisieren, und alle verdienen noch ein paar Euro an der Sache. Aus irgendeinem Grund gehe ich davon aus, dass nur letztes der Fall sein kann. — Wer versichert mir denn, dass nicht die Rechtsanwaltskanzlei selbst Köder ausgelegt hat?
- Es wird mit zahlreichen Behauptungen gearbeitet: (a) Die Rechtsanwaltsgesellschaft habe von einem Rechteinhaber einen Auftrag, weist diesen aber nicht nach. Unglaubwürdig. (b) Ob ich die besagte IP-Adresse zum bestimmten Zeitpunkt hatte, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. (c) Den Hash-Wert kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. (d) Dass ein Richter einen besonders schweren Urheberrechtsverstoß festgestellt hat, halte ich für ein Märchen. Für alles das sind angeblich Beweise vorhanden, diese werden aber nicht mitgeschickt. Das ist doch sehr seltsam. Wenn schon Papierkrieg, dann auch bitte richtig. Die Papier- und Druckindustrie möchte doch auch etwas davon haben!
- Der Brief enthält keine eigenhändige Unterschrift, sondern eine Kopie der Unterschrift. Sehr seltsam.
- Die angebliche Rechtsanwältin Carina Tolle schickt keinen Beleg mit, auch wirklich Rechtsanwältin zu sein.
Aufgrund der genannten Mängel gehe ich davon aus, dass sich die angebliche Rechtsanwältin hier völlig vertan hat und es sich um einen großen Irrtum handelt.
Mir sieht das Ganze eher wie ein versuchter Trickbetrug aus als eine ernstzunehmende Interessenvertretung für Musiker. Daher veröffentliche den Brief in der Hoffnung dass andere den Betrugsversuch erkennen und nicht darauf hereinfallen.
Sogar auf Youtube (Suche: FAREDS) tummeln sich weitere Kanzleien bzw. Rechtsanwälte, die Tipps geben und vor jedem selbständigen Kontakt mit der FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH warnen.
Ein Klick auf ein Bild vergrößert dieses. Erfahrungsberichte gerne in den Kommentar!
Happy Chemical Days
Stay tuned for more chemtrail views.
Für die Chemtrail-Theorie-Theoretiker (ChT-T): Man sieht hier, Stuttgart hat mindestens drei Flughäfen an ganz unterschiedlichen Standorten. Es handelt sich natürlich um ganz normale Kondensstreifen, die der Wind so gedreht hat wie er gerade wollte. Alles ganz natürlich, niemand muss sich Gedanken machen.
Das Problem der ChT-T ist leider, dass sie nicht in der Lage sind, ihren Himmel zu beobachten. Sie setzen sich stattdessen vor die Blechkiste, “recherchieren” im Internet und meinen dann herausgefunden zu haben, dass Chemtrails nur ein Märchen sind, das natürlich übelst geschickt in die Welt gesetzt wird, von geblendeten “Wahrheitsforschern”.
Dann rechtfertigen sie die gegen Mittag oder Nachmittag hin entstehende Milchsuppe am Himmel mit der “Änderung der Wetterlage”.
Sofern die zahlreichen Erklärungsversuche der ChT-T richtig sein sollten, müsste ich in der Umgebung meines Wohnortes ja ca. 200 Flughäfen haben. Oder warum gibt es hier Streifen kreuz und quer? Weil der Wind die alle so verdreht hat? Wenn das der Fall wäre, ist der Wind aber sehr launisch und pustet die ansonsten parallen und oft im Kreuz oder Dreieck verlaufenden Streifen ja sehr willkürlich durcheinander, und das auch noch bei gleicher Höhe. Wie geht denn das? Kann er einen Streifen in die eine, und einen anderen Streifen in derselben Höhe zeitgleich in die andere Richtung verwehen?
Dann die oft zu beobachtenden abrupten Unterbrechungen in den Streifen: Laut ChT-T sind das Ergebnisse von wahlweise (a) billigem Kerosin und deshalb ganz natürlich oder (b) von den verschiedenen Luftschichten. Zu dumm nur dass die Luftschichten übereinander liegen und nicht nebeneinander. Letztes mag vorkommen und teilweise auch mit dem Luftdruck begründet sein, würde aber dennoch nicht ein sauberes, sofortiges Ende eines “Kondens”streifens zur Folge haben.
Man kann nicht alle Menschen alle Zeit verarschen. Seht es endlich ein.
Kamera: Nikon D90. Aufgenommen: 02.04.2012 13:53. Nachbearbeitung: Nur Stempel hinzugefügt und Kontrast etwas erhöht. Danke fürs Foto an Fräulein Fabelhaft.






































